Beziehungsrecht, Ablösung des veralteten Denkmodells Besuchsrecht gefordert

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Beziehungsrecht, also das Recht des Kindes auf eine echte Beziehung zu Mutter und Vater soll den Geist  jener neuen Gesetze bestimmen, die derzeit in Österreich erarbeitet werden. Der Begriff „Besuchsrecht“ steht für ein veraltetes Denkmodell, dessen Zeit längst abgelaufen ist.

Die Beziehung zu Mutter und Vater hat grösste Bedeutung für die gesunde psychische Entwicklung jedes Kindes. Die Gesetzgebung und die Politik ist daher im Sinne der Menschenwürde gefordert, sich von veralteten Denkmustern und deren Vertretern endlich zu verabschieden.

Es ist die Ablösung des veralteten Denkmodells Besuchsrecht durch ein Beziehungsrecht zu fordern, welches den Menschenrechten und dem Rechtsempfinden der heutigen Gesellschaft entspricht.

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Doppel-Residenz, als Normalfall gefordert

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Das Modell der Doppel-Residenz muss in Zukunft Normalfall sein.

Derzeit wird ein hauptsächlicher Wohnort des Kindes festgelegt. Diesen Wohnort empfindet das Kind mit der Zeit als sein einziges „wahres“ Zuhause.

Damit wird der Entfremdung des Kindes vom getrennt lebenden Elternteil bereits der Grundstein gelegt. Weiters werden Unterhalts-Ansprüche in Geldform erst durch diese Regelung überhaupt rechtfertigbar.

Eine Gesellschaft, die Allein-Erziehende in grossen Mengen produzieren möchte und deren finanzielle Absicherung durch eine existenzbedrohende Unterhalts-Gesetzgebung absichern will, hat sicherlich keinerlei Interesse an der generellen Einführung des Doppel-Residenz-Modells.

Ein Abgehen vom geforderten Normalfall soll nur aus schwerwiegenden Gründen erfolgen. Beispielsweise ist die Gefährdung eines Kindes durch einen Elternteil ein solcher Grund.

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Kontakt-Boykott, strafrechtliche Konsequenzen gefordert

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Kontakt-Boykott ist die Bezeichnung für ein Verhalten, dem Kind und dem nicht obsorge-berechtigten Elternteil ihr Recht auf eine Beziehung zueinander zu verweigern.

Aus der Sicht des Kindes gesehen ist aber der Kontakt zu beiden Eltern ein grundlegendes Bedürfnis. Jedes Zuwiderhandeln verursacht Leid, und nicht nur dem Kind. Tausende Betroffene, in der Mehrzahl Väter, haben ihre Kinder zum Teil seit Jahren nicht mehr gesehen, oder sehen sie nur selten.

Bestehende  Druckmittel wie Geldstrafen oder Beugestrafen (Haftstrafe) werden von den Gerichten aber bisher so gut wie nie eingesetzt.  Damit stellen Gerichte die Bedeutung eines falsch ausgefüllten Parkscheines noch über die Bedeutung eines Menschenrechtes des Kindes.

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PAS, strafrechtliche Konsequenzen gefordert

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PAS ist die Abkürzung für „Parental Alienation Syndrome“ und beschreibt die enormen psychischen Folgen der Eltern-Kind-Entfremdung.

PAS ist grausame Realität für tausende Kinder, jeden Tag.

In Brasilien wurde das Hervorrufen von PAS als eine Form der Kindesmisshandlung am 26.08.2010 unter Strafandrohung gestellt. ( Siehe dazu: „Breaking news: Brazil has ratified a law that defines and punishes parental alienation as a form of child abuse“ und „New Brazilian Law 12 318 defines and punishes parental alienation„)

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25.06.2017 – Epoch Times – Ist das Böse weiblich? Gerichts-Psychiaterin auf der Suche nach den „Schuldigen“

Verblüffende Einblicke bei der psychiatrischen Begutachtung von Verbrechen öffnen Hanna und Nora Ziegert in ihrem Buch „Die Schuldigen“. Sie nennen es einen Bericht über „Wahre Verbrechen. Echte Täterinnen. Und das, was sie menschlich macht.“

Von Roland R. Ropers / Gastautor
25. June 2017 Aktualisiert: 26. Juni 2017 0:01

Die 1953 in Berlin geborene Psychiaterin und Lehranalytikerin Dr. Hanna Ziegert arbeitet seit Jahrzehnten in eigener Praxis in München und als Gutachterin bei Gerichtsprozessen. Aus der Fülle ihrer empathischen Begegnungen mit Strafgefangenen hat sie gemeinsam mit ihrer Tochter Nora Ziegert, promovierte Juristin und angehende Notarin, ein Buch zusammengestellt, das dem Leser Einblick geben soll in das Leben von schicksalhaften Tätern und Opfern.

Hanna Ziegert: „Das Buch ist insofern etwas Besonderes, als wir es als Mutter und Tochter gemeinsam gestalten konnten. Wir finden es insbesondere spannend, dass wir in dieser Konstellation über die Destruktivität von Frauen berichten. Außerdem erzählt erstmals eine psychiatrische Gutachterin aus ihrem beruflichen Alltag.

Der Beitrag, den Frauen zu Verbrechen leisten, findet oft nicht ausreichend Beachtung. Unsere Gesellschaft mag vordergründig männer-dominiert sein – hintergründig ist sie männer-feindlich. Nicht nur im Umgang mit Straftätern wird deutlich, dass wir allzu oft Mann und Frau in bewährte Täter- und Opferrollen einordnen, ohne ihr Handeln im Einzelnen zu hinterfragen.“ Weiterlesen

28.04.2017 – Süddeutsche Zeitung – Schwurgericht hat Urteile möglicherweise ohne rechtliche Grundlage gefällt

28. April 2017, 14:38 Uhr
Irrtum
Schwurgericht hat Urteile möglicherweise ohne rechtliche Grundlage gefällt

Das Münchner Schwurgericht hatte offenbar über Jahre hinweg keinen gültigen Geschäftsverteilungsplan, das heißt, es hatte nicht festgelegt, welcher Richter sich welches Verfahrens annehmen wird.

Das könnte nun dazu führen, dass einige Prozesse gegen bereits verurteilte Mörder neu aufgerollt werden müssen.

Ein Münchner Anwalt hatte bei einem Prozess die fehlerhafte Praxis gerügt und beim Bundesgerichtshof geklagt.

Von Christian Rost

Das Münchner Schwurgericht hat möglicherweise über Jahre hinweg ohne rechtliche Grundlage Urteile gefällt. Weil die Kammer es versäumt hat, vor den Prozessen festzulegen, welcher Richter für welche Verfahren zuständig ist, hat der Bundesgerichtshof (BGH) nun das erste Urteil in einem Fall von versuchtem Totschlag gekippt. Nach dem Beschluss des BGH muss das Verfahren komplett neu aufgerollt werden. Dies droht nun nach der Einschätzung des Münchner Strafverteidigers Adam Ahmed auch in einer Reihe anderer Fälle. Weiterlesen

05.09.2013 – Süddeutsche Zeitung – Nach Kritik kaltgestellt

5. September 2013, 15:04 Uhr
Gerichtsgutachterin in Bayern
Nach Kritik kaltgestellt

„Ich weiß nicht, ob ich mich jemals begutachten lassen würde.“ Hanna Ziegert hat sich bei „Beckmann“ zum Fall Gustl Mollath kritisch über die bayerische Justiz und die Vergabe forensischer Gutachten geäußert. Prompt wird sie in mehreren Verfahren als Gutachterin abgelehnt.

Von Hans Holzhaider

Weil sie sich in einer Fernsehsendung kritisch über die bayerische Justiz und die psychiatrische Begutachtung von Straftätern geäußert hat, muss die Münchner Psychiaterin Hanna Ziegert jetzt mit erheblichen beruflichen Problemen rechnen. Die Staatsanwaltschaft München I hat die Fachärztin, die seit mehr als 30 Jahren im ganzen Bundesgebiet als forensisch-psychiatrische Gutachterin tätig ist, in mehreren Verfahren „wegen Besorgnis der Befangenheit“ abgelehnt. Weiterlesen

27.06.2017 – Presseportal – Achtsamkeitsstudie 2017: Kommen unsere Kinder zu kurz?

Bayer Vital GmbH
Achtsamkeitsstudie 2017: Kommen unsere Kinder zu kurz?

Bepanthen-Kinderförderung und Universität Bielefeld veröffentlichen neue Studie zum Thema Achtsamkeit

27.06.2017 – 15:00

Leverkusen (ots) –

  • Aktuelle Studie der Bepanthen-Kinderförderung belegt: Mangelnde
    Achtsamkeit kann gravierende Folgen für die Entwicklung des
    Kindes haben.
  • Schirmherrin Katia Saalfrank fordert mehr Dialog statt Monolog
    in der Erziehung.
  • Bepanthen-Kinderförderung schult Kinder und deren Eltern zum
    Thema Achtsamkeit.

Wenn über Achtsamkeit gesprochen wird, ist damit meist die Wahrnehmung der eigenen Praktiken, Emotionen und Bedürfnisse gemeint – also die Aufmerksamkeit sich selbst gegenüber. Doch wie steht es um die Achtsamkeit in Bezug auf die Menschen, die einem am nächsten stehen, die eigene Familie?

Die aktuelle Studie „Achtsamkeit in Deutschland: Kommen unsere Kinder zu kurz?“ wurde von der Universität Bielefeld im Auftrag der Bepanthen-Kinderförderung durchgeführt. Prof. Dr. Holger Ziegler, Sozialpädagoge und Studienleiter, hat untersucht, wie die Achtsamkeit der Eltern von Kindern (6 bis 11 Jahre) und Jugendlichen (12 bis 16 Jahre) empfunden wird und welche Auswirkungen das Fehlen von Beachtung haben kann. Weiterlesen

26.06.2017 – katholisch.de – Forschung zu Missbrauch in der Kirche verlängert

Forschung zu Missbrauch in der Kirche verlängert

Seit 2014 gibt es ein Forschungsprojekt zu sexuellem Missbrauch in der Kirche. Nun soll es um neun Monate verlängert werden – das sei aus mehreren Gründen notwendig, so die Bischofskonferenz.

Missbrauch | Bonn – 26.06.2017

Das Forschungsprojekt über sexuellen Missbrauch an Minderjährigen in der katholischen Kirche wird um neun Monate verlängert. Auf Anraten des Forschungskonsortiums läuft die Aufarbeitung nun bis September 2018, wie die Deutsche Bischofskonferenz am Montag in Bonn mitteilte. „Aufgrund des Umfangs und auch der Komplexität der Studie“ sei dieser Schritt notwendig. Nachdem sich auch der Beirat des Projekts dafür ausgesprochen habe, habe der Ständige Rat auf seiner jüngsten Sitzung der Verlängerung zugestimmt.

Zusammenführung der Ergebnisse geplant

Wesentliche Ziele des Projekts „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ sind laut Bischofskonferenz neben einer quantitativen Erhebung die Erforschung von Täterstrategien, Opfererleben und des Verhaltens der Verantwortlichen in der Kirche. Außerdem soll es demnach eine Zusammenführung bereits vorliegender nationaler und internationaler Studienergebnisse mit den neuen Erkenntnissen geben.

Das Forschungskonsortium, das seit März 2014 mit der Studie beauftragt ist, wird von Harald Dreßing vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim als Verbundkoordinator geleitet. Neben dem Mannheimer Institut sind das Kriminologische Institut der Universität Heidelberg, das Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg und der Lehrstuhl für Kriminologie der Universität Gießen damit befasst.

Bei der Vorstellung des Projekts sagte damals der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, der Trierer Bischof Stephan Ackermann: „Wir wollen Klarheit und Transparenz über diese dunkle Seite in unserer Kirche – um der Opfer willen, aber auch, um selbst die Verfehlungen zu sehen und alles dafür tun zu können, dass sie sich nicht wiederholen.“ Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, begrüßte 2014 die Initiative als „Meilenstein“. (KNA)

Linktipp: Gestörte Täter, verstörte Opfer

Aufwendige Studien untersuchen den sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche. Erste Ergebnisse zeigen nun, dass das Phänomen in der Kirche sich von den Vorfällen in anderen Institutionen unterscheidet. (Artikel von Juni 2016)

Zum Artikel

Quelle: katholisch.de – http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/forschung-zu-missbrauch-in-der-kirche-verlangert

24.06.2017 – Die Rheinpfalz – Silz: Krieg um Glaubwürdigkeit tobt

Kreis Südliche Weinstrasse
Silz: Krieg um Glaubwürdigkeit tobt

Der Fall um die Missbrauchsvorwürfe gegen das Kinder- und Jugenddorf Maria Regina ist undurchsichtig. Federführend dabei sind eine Mutter, deren Kinder in Silz untergebracht waren, und ihr Anwalt. Diese sind weiter in Kampfstimmung. Das Heim bezeichnet die Anschuldigungen als abenteuerlich und geht mit einstweilligen Verfügungen dagegen vor. Aber das ist nur ein Teil der verworrenen Geschichte.

Von Judith Hörle

Die Staatsanwaltschaft ermittelt noch wegen der Vorwürfe

Wer sagt die Wahrheit? Wer lügt? Passierten tatsächlich solch schwerwiegende Taten, wie es die Mutter K. aus Lambrecht und ihr Anwalt Michael Langhans behaupten? Oder steckt hinter den Missbrauchsvorwürfen nur der Rachefeldzug einer Mutter, der ihre Kinder entzogen wurden? Seit drei Jahren kocht es im Fall des Kinder- und Jugendheims Maria Regina in Silz. Was wirklich geschah, wissen nur die Betroffenen selbst. Schlussendlich hat die Justiz zu klären, wie das verzwickte Geschehen zu interpretieren ist. Das wird noch eine Weile dauern. Die Ermittlungen in dem Strafverfahren seien noch nicht ganz abgeschlossen, erklärt die Landauer Leitende Oberstaatsanwältin Angelika Möhlig auf Nachfrage. Doch der Krieg tobt auch auf anderen Schauplätzen.

Ein vermisster Junge brachte den Stein ins Rollen Weiterlesen

28.03.2017 – OE24 – Schock: 51 Prozent der Buben können kein „Deudsch“

Eine neue Studie beweist: Um die Deutsch-Kenntnisse der Schüler steht es sehr schlecht.

Über den Kino-Blockbuster Fack ju Göhte hat noch ganz Österreich gelacht – jetzt ist es traurige Realität! Das Ergebnis einer großen Studie über die Deutsch-Kenntnisse unserer Jugendlichen, bei der alle 73.000 Schüler der vierten Klasse NMS, Hauptschule und AHS antraten, erschüttert: Weiterlesen