Gewaltschutz, verpflichtende Kinderschutz-Ausbildung zur Prävention körperlicher, seelischer und sexueller Gewalt gefordert

Gewalt zerstört. Gewalt zerstört ganze Leben. Prävention von Gewalt darf in ihrer Bedeutung nicht länger unterschätzt werden.

TäterInnen und Opfer von Gewalt zeigen spezifisches Verhalten. Die Anzeichen für verschiedenen Arten von Gewalt – physische Gewalt, psychische Gewalt und sexuelle Gewalt – müssen von den in Familienrecht und Strafrecht tätigen Personen ausreichend gut erkannt werden. Nur so ist Gewaltprävention bzw. Gewaltschutz möglich.

Eine verpflichtende Kinderschutz-Ausbildung für alle im Familienrecht und Strafrecht tätigen Personen ist daher zu fordern.

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Gewaltschutz, Abschaffung von Verjährungsfristen für sexuellen Missbrauch gefordert

Gerechtigkeit ist ein grundlegendes Bedürfnis aller Menschen. Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch schützen nur die TäterInnen. Gerechtigkeit für Missbrauchsopfer hat derzeit ein Ablaufdatum.

Täglich erleben wir die grosse Enttäuschung vieler Missbrauchs-Opfer über die ihnen vorenthaltene Gerechtigkeit, wie zum Beispiel im Fall des derzeit (Oktober 2011) neuesten Kinderheim-Skandals rund um das Kinderheim der Stadt Wien, Schloss Wilhelminenberg.

Es ist daher die Abschaffung von Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch bzw. sexueller Gewalt an Minderjährigen zu fordern.

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Gewaltschutz, Weibliche Gewalt ein unerwünschtes Thema nicht nur in Österreich

Tabuthema Männer als Opfer häuslicher Gewalt.

Der „Mann als Täter“ ist in der öffentlichen Wahrnehmung eine offenbar unverzichtbare Grösse. Der „Mann als Opfer“ dagegen scheint nicht zu existieren. Nur eine einzige Beratungsstelle für Männer existiert in Österreich, und sieht den Mann „natürlich“ als Täter.

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Gewaltschutz, Unbedingte Anzeigepflicht bei Sexueller Gewalt gefordert

Die unbedingte Anzeigepflicht bei Verdacht auf sexuelle Gewalt schützt nicht nur die Opfer, sie schützt auch jene Personen, die ihren Verdacht zur Anzeige bringen.

Vor allem minderjährige Opfer sind auf die Courage einzelner Erwachsener angewiesen. Es darf nicht länger dem Ermessen von Einzelpersonen überlassen bleiben, ob Anzeige erstattet wird oder nicht.

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