10.06.2011 – Vaterverbot On Tour – Linz, Landstrasse Ecke Betlehemstrasse

10.06.2010 von 09:00h bis 18:00h

Vaterverbot On Tour

Landstrasse Ecke Betlehemstrasse

4020 Linz

 

Nach dem jüngsten Wechsel im Justiz-Ministerium (Beatrix Karl löst Claudia Bandion-Ortner ab) ist es von besonderer Bedeutung, die Öffentlichkeits-Arbeit von vaterverbot.at fortzusetzen. „Vaterverbot On Tour“ ist da genau richtig.

Unsere Kinder sollen einmal stolz auf uns sein, das ist die Motivation der meisten Mitarbeiter von vaterverbot.at. Wir wollen für die Zukunft aller Kinder arbeiten.

Wir laden alle LinzerInnen herzlich ein, auf ein Gespräch vorbeizuschauen.

Die MitarbeiterInnen von vaterverbot.at sind ausschliesslich ehrenamtlich tätig. Wenn auch Sie etwas beitragen wollen, nehmen Sie Kontakt auf!

 

01.06.2011 – Monika Ebeling live in Stern-TV – Weshalb Gleichberechtigung offenbar nur für Frauen gilt

Ankündigung des Sendetermins:

01.06.2011 um 22:15h

RTL, Stern-TV

Moderation: Steffen Hallaschka

 

Monika Ebeling live in Stern-TV – Weshalb Gleichberechtigung offenbar nur für Frauen gilt

Gleichberechtigung: Nicht für Männer! Männer und Frauen sollen die gleichen Rechte und Chancen haben. Das zumindest besagt die Theorie. Doch jetzt wurde Monika Ebeling, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar gefeuert, weil sie sich zu sehr für benachteiligte Männer einsetzte. Weshalb Gleichberechtigung offenbar nur für Frauen gilt und warum eine Brötchentüte zu Monika Ebelings letzter Stolperfalle wurde, erklärt sie live bei stern TV.

Quelle: http://www.ad-hoc-news.de/stern-tv-mittwoch-1-juni-2011-22-15-uhr-live-bei-rtl–/de/News/22184154

 

Ergänzende Lektüre zur radikalfeministisch motivierten Absetzung von Monika Ebeling als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar:

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar, Monika Ebeling unter feministischem Druck – von Team-PAGO (13.05.2011)

Monika Ebeling gefeuert – Herber Pyrrhussieg für die Feministen? – von Arne Hoffmann (17.05.2011)

Die Harzer spinnen: Linke feuern Gleichstellungsbeauftragte in Goslar – von Eva Herman (19.05.2011)

10.06.2011 – Arne Hoffmann – Presse berichtet über fragwürdige Praktiken im Frauenhaus Goslar

 

07.06.2011 – DEMO – Wien – Väter ohne Rechte

DEMO am 07.06.2011 in Wien

DEMO am 07 Juni.2011 in Wien

Motto:
Begräbniszug anlässlich der in Österreich immer noch nicht umgesetzten Kinderrechte
mit Kranzniederlegung vor dem Bundeskanzleramt
Die Teilnehmer werden gebeten, ausschließlich in dunklem Anzug oder dunkler Kleidung zu erscheinen.

Beginn 15.00 Uhr – Ende 20.00 Uhr

Route:
Treffpunkt und Start Stubenring vor dem Sozialministerium, Ring, Museumstrasse, Ring, Löwelstrasse, Ballhausplatz.

Anschließend gibt es ein geselliges Zusammensein
im 1. Bezirk im Lokal Cenario, Tiefer Graben 22, 1010 Wien

Um die Organisation zu erleichtern bitten wir euch um Anmeldung unter: Office

Mit Bedauern stellt Väter ohne Rechte fest, dass vaterverbot.at sich dem Trauerzug gegen die Machenschaften der Scheidungsindustrie, nicht anschließen möchte.
vaterverbot.at meint, sie wollen der neuen Justizministerin Zeit geben und sie nicht unter Druck setzen.

Die Frage ist, wie viel Zeit will vaterverbot.at den PolitikerInnen noch geben?
Und von welchem Druck spricht vaterverbot.at?
Üben wir Druck aus, weil wir uns öffentlich für die Rechte von Kindern einsetzen? Nein!
Wir üben keinen Druck auf die Justizministerin aus!
Wir zeigen Missstände auf und bitten die Justizministerin, diese zu beseitigen.

Väter ohne Rechte ist der Meinung, dass zur Beendigung der Leiden unserer Kinder keine Zeitverzögerung mehr akzeptiert werden kann. Es ist bereits zu viel Zeit vergangen, ohne dass die Entscheidungsträger in der Frage der Gemeinsamen Obsorge und im Familienrecht im Allgemeinen tatsächlich zur Verbesserung der für die Kinder untragbaren Situation etwas geleistet hätten.

Im Übrigen erscheint es Väter ohne Rechte durchaus zumutbar, dass eine Politikerin vom Format von Frau Mag. Dr. Karl nach einem Monat Amtszeit eine Meinung zur Frage der Gemeinsamen Obsorge hat. Das neue Lobbyistengesetz ist von Mag. Dr. Karl bereits propagiert worden.
Die Frage der Kinderrechte ist viel älter, dennoch gibt es diesbezüglich von ihrer Seite noch keine Stellungnahme.

Mit dem Trauerzug möchte Väter ohne Rechte seinen Teil zur Meinungsbildung der neuen Justizministerin beitragen, indem ihr deutlich gemacht wird, dass die momentane Situation für Kinder und den nicht obsorgeberechtigten Elternteil sowie Großeltern und andere Verwandte äußerst unzufriedenstellend ist.
Alle, die sich der Meinung von Väter ohne Rechte anschließen, sind herzlich eingeladen, ein Zeichen für die Rechte von Kindern zu setzen.

Bitte nehmt Euch die Zeit und kommt zur Demo! Sagt es Euren Bekannten und Freunden weiter, je mehr TeilnehmerInnen, desto mehr können wir erreichen. Wir müssen der Politik zeigen, dass wir für die Interessen unserer Kinder aktiv eintreten. Ohne die dringend notwendige Reform wird sich nie etwas ändern! Wir bitten euch von ganzem Herzen:

Unterstützt uns und die Anliegen unserer Kinder!
Martin Stiglmayr, Obmann Väter ohne Rechte

 

Quelle: Väter ohne Rechte (Stand: 30.05.2011 um 17:31h)

Lesen Sie dazu auch die Stellungnahme „Verein Väter ohne Rechte plant eine Demonstration am 7. Juni 2011“ von Marcus J. Oswald auf „Vaterlos und Vaterliebe – Das Online Magazin“ (Stand: 30.05.2011 um 17:46h)

 

Heinisch-Hosek, das Familienrecht und die Wahlniederlagen der SPÖ
Utl.: Angesichts des aktuellen Reformstillstands starten Väter ohne Rechte am 7. Juni einen Trauerzug durch die Wr. Innenstadt. Bei den Wahlen in St. Pölten wählen auch Väter und ihre Familien.

Wien (OTS) – Die Frauen- und Gleichbehandlungsministerin hatte noch im August 2010 gemeint, es bestehe beim Obsorgerecht kein Reformbedarf. Wenige Monate später war Österreich vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verurteilt. Die Anträge unverheirateter Väter auf gemeinsame Obsorge durften von österreichischen Gerichten nicht geprüft werden – auch dann nicht, wenn sie dem Kindeswohl entsprachen.

Ob jenes OGH-Urteil, das jüngst einem Vater Schmerzensgeld zugesprochen hat, weil ihm sein Kind jahrelang entfremdet wurde, zu Verbesserungen führt? Die Frauenministerin inspiriert die Entscheidung dazu, neue Pflichten (und höheren Unterhalt) für Väter anzudenken. Obsorgepflichten sind natürlich nicht dabei.

Leider ist der familienpolitische Zustand in Österreich nicht von Sachargumenten oder gar vom Kindeswohl geprägt, sondern von ideologischen und geschäftlichen Interessen. Eine Bürgerinitiative in Deutschland hat es so formuliert: „Die Eltern selbst sind also für ihre Kinder zuständig und verantwortlich. Und nicht etwa der Deutsche Staat, der als beteiligter Dritter im Rosenkrieg lockvogelmäßig mit der Zuweisung ungleicher Rechte und Pflichten an die Elternteile, Umgangsinstrumentalisierung zu Unterhaltszwecken und der Alleinerziehendenförderung die Familienzerstörung massiv forciert, und an dem von ihm selbst familienpolitisch erzeugten, menschlichen Leid dann seine nutzlose, schmarotzende Helferinnenindustrie mästet.“

Deutschland verfügt zwar bei Scheidungen über ein fortgeschrittenes Obsorgerecht. Dennoch ist die Situation in Deutschland in wesentlichen Belangen (unverheiratete Väter, Rechtsprechung, Jugendwohlfahrt) mit der österreichischen vergleichbar.

Offenbar gibt der SPÖ und ihrer Gleichbehandlungsministerin nicht zu denken, dass die Serie von Wahlniederlagen bereits seit 2006 andauert.

Der Verein „Väter ohne Rechte“ wird nicht nur in der Vorwahlzeit in St. Pölten mit Wahlinformationen zum Familienrecht vertreten sein.

Am 7. Juni 2011 (Treffpunkt 15 Uhr, Stubenring 1) wird in einem Trauerzug den Sarg der Kinderrechte zu jenen Behörden tragen, die am meisten zum Leid unserer Kinder beitragen.

OTS0061 / 01.06.2011 / 09:54 / Channel: Politik / Aussender: Väter ohne Rechte
Stichworte: Familie / Gesellschaftspolitik / Innenpolitik / Menschenrechte / SPÖ / Wahlen

 

Quelle: OTS – http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110601_OTS0061/heinisch-hosek-das-familienrecht-und-die-wahlniederlagen-der-spoe

 

28.05.2011 – ORF – Richter fordern Prävention von Kindesabnahmen

28.05.2011 – ORF – Richter fordern Prävention von Kindesabnahmen

Die Familienrichter fordern mehr Präventionsarbeit, um die Anzahl der Kindesabnahmen in Österreich zu reduzieren. Die Zahl der fremduntergebrachten Kinder stieg in den letzten Jahren rasant, betonte Doris Täubel-Weinreich, Vorsitzende der Fachgruppe Familienrecht in der Richtervereinigung.

Ebenso im Anstieg begriffen sei auch die Zahl schwer erziehbarer Jugendlicher, warnte die Richterin. Hier sei ein Ausbau moderner pädagogischer Angebote dringend notwendig. In Österreich befinden sich derzeit 11.088 Kinder bei Pflegeeltern, in Kinderzentren oder in betreuten Wohngemeinschaften.

Angesichts des jüngsten OGH-Urteils, in dem einem Vater erstmals Anspruch auf Schmerzensgeld eingeräumt wurde, weil die Mutter den Kontakt mit dem Kind verhindert haben soll, zeigten sich die Familienrichter allerdings indifferent. Einerseits sei zu begrüßen, dass solches Verhalten belangt werden könne, andererseits sei aber die Erbringung von Beweisen nur schwer möglich.

Quelle: ORF – http://orf.at/stories/2060787/ ( Richter fordern Prävention von Kindesabnahmen, 28.05.2011)

27.05.2011 – DiePresse.com – Innsbruck übernimmt Fall Kampusch

27.05.2011 – DiePresse.com – Innsbruck übernimmt Fall Kampusch

Das Landesgericht und die Staatsanwaltschaft Innsbruck entwickeln sich nach und nach zu Zentralstellen bei diversen Ermittlungen rund um den Entführungsfall Kampusch.

Ist die Entführung von Natascha Kampusch wirklich restlos aufgeklärt? War Wolfgang Priklopil ein Einzeltäter? Solche Fragen werden künftig wohl nicht mehr von den Behörden des Tatortes Wien (hier wurde das Opfer 1998 verschleppt), sondern von jenen in Innsbruck untersucht werden. Das dortige Landesgericht und die Staatsanwaltschaft entwickeln sich nämlich zu einer Art Zentrum in Sachen „Kampusch“.

Schon jetzt laufen, wie „Die Presse“ exklusiv berichtete, zwei Verfahren in Innsbruck: jenes gegen fünf Ankläger aus der Oberstaatsanwaltschaft Wien und der Staatsanwaltschaft Wien. Hier geht es um den Verdacht des Amtsmissbrauchs. Die Betroffenen weisen Vorwürfe, wonach es Versäumnisse bei den Kampusch-Ermittlungen gegeben haben könnte, strikt zurück.

Und dann läuft in Innsbruck auch noch jenes Verfahren gegen unbekannte Täter, das am 3. Februar in Wien angelegt und auf Geheiß der Generalprokuratur vor wenigen Tagen nach Innsbruck „delegiert“ wurde. „Darin geht es um den Verdacht angeblicher kinderpornografischer Aufnahmen, unter anderem auch von Natascha Kampusch“, erklärt der Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck, Hansjörg Mayr. Hintergrund: Der immer noch schwelende – wenn auch unbelegte – Verdacht, es könnte einen Kinderpornoring gegeben haben, dem Kampusch zum Opfer fiel. Klar ist der Grund der Verlegung dieses zweiten Verfahrens in die Tiroler Landeshauptstadt: Da sich maßgebliche Wiener Staatsanwälte selbst einem (Amtsmissbrauchs-)Strafverfahren ausgesetzt sehen, sollen weitere Ermittlungen zur Entführung aus Gründen behördlicher „Hygiene“ nicht in Wien erledigt werden.

Und dieses zweite Verfahren könnte möglicherweise zum Sammelbecken werden. Denn der Leiter der Oberstaatsanwaltschaft Wien, Werner Pleischl (er ist einer jener fünf genannten Behördenvertreter, die sich derzeit Untersuchungen ausgesetzt sehen) erläutert der „Presse“: „Ich werde vorschlagen, alles, was noch kommt, zum Beispiel weitere Anzeigen, nach Innsbruck zu delegieren.“ Über diesen Vorschlag würde die Generalprokuratur entscheiden.

Auf die Frage nach den nun gegen ihn gerichteten Vorwürfen beteuert Pleischl einmal mehr, absolut pflichtgemäß gehandelt zu haben. Er selbst habe von Innsbruck bisher noch keine Ladung zur Einvernahme erhalten. Zur Frage nach einem Kinderpornoring sagt Pleischl: „Wir sind allen Hinweisen nachgegangen.“ Dies habe „kein Ergebnis“ gebracht, welches für das Vorliegen eines solchen Ringes gesprochen hätte. „Es gibt auch keine vernünftigen neuen Hinweise, die man überprüfen könnte.“

Ex-OGH-Präsident als Zeuge

Indessen sagte in Innsbruck am Freitag, wie schon tags zuvor, der Expräsident des Obersten Gerichtshofes, Johann Rzeszut, als Zeuge im Amtsmissbrauchsverfahren stundenlang aus. Rzeszut war Mitglied der vom Innenressort eingesetzten Kampusch-Kommission. Und hatte durch ein aufsehenerregendes Dossier an das Parlament das nun durch den Innsbrucker Ermittlungsrichter Georg Putz geführte Verfahren gegen die Staatsanwälte ins Rollen gebracht.

Das Rzeszut-Papier umfasst fünf, so heißt es, „fachlich plausibel nicht zu erklärende Besonderheiten des staatsanwaltlichen Ermittlungsverfahrens zum Fall Kampusch“:

  • Vernachlässigung polizeilicher Ermittlungsergebnisse,
  • Unterlassung indizierter Ermittlungsschritte,
  • Behinderung der Evaluierung,
  • Verbreitung wahrheitswidriger Informationen,
  • Druckausübung auf den federführenden Polizeibeamten.

Ob dem so war, soll Innsbruck herausfinden. Zu diesem Zweck ist am 6. und 7. Juni ein weiterer prominenter Zeuge geladen: der seinerzeitige Leiter der Kampusch-Kommission, Ex-Verfassungsgerichtshof-Präsident Ludwig Adamovich.

Innsbruck übernimmt Fall Kampusch – 27.05.2011 | 18:33 | MANFRED SEEH (Die Presse)

 

Aus dem Archiv:

Wird der Entführungsfall Natascha Kampusch noch einmal aufgerollt? Eben dieses Szenario ist nun ein Stück näher gerückt. Ein Ermittlungsverfahren, das – weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit – in Wien bereits begonnen wurde, wanderte per Verfügung der Generalprokuratur vom Dienstag nach Innsbruck. So soll eine etwaige Befangenheit der Wiener Behörden umgangen werden. Dieses Verfahren läuft offiziell gegen „unbekannte Täter“. Untersucht wird sowohl der Verdacht des „sexuellen Missbrauchs von Unmündigen“ als auch der Verdacht des „schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen“. Hintergrund sind Mutmaßungen über einen Kinderschänderring.

Innsbruck ist insofern ein entsprechender Boden für eine neue Prüfung, als ja dort bereits seit Monaten gegen fünf seinerzeit mit dem Fall Kampusch betraute Staatsanwälte ermittelt wird. Diesen wird vorgeworfen, im Zuge der Ermittlungen zum Entführungsfall „konsequent und beharrlich entscheidende polizeiliche Ermittlungsergebnisse vernachlässigt“ zu haben. Diese Vorwürfe stützen sich auf ein Dossier des früheren Präsidenten des Obersten Gerichtshofes, Johann Rzeszut. Der Höchstrichter war Mitglied der Kampusch-Evaluierungskommission. […]

Schiefe Optik: Ankläger selbst in Verdacht

Hätte die Generalprokuratur die „Delegierung“ nach Innsbruck nicht vorgenommen, wäre von denkbar schiefer Optik die Rede gewesen: Denn dann hätten weiterhin jene Behörden, die Staatsanwaltschaft Wien und die Oberstaatsanwaltschaft Wien, denen Versäumnisse in der Causa „Kampusch“ vorgeworfen werden, in ebendieser Sache ermittelt – ein Problem, das auch Gegenstand einer (noch unbeantworteten) parlamentarischen Anfrage ist.

So aber wird sich nun ein nicht „vorbelasteter“ Innsbrucker Ankläger mit der Sache befassen. Deren Ausgangspunkt war eine Rede des BZÖ-Mandatars Ewald Stadler am 30. November 2010. Darin meinte dieser: „Mittlerweile besteht eindeutig der Verdacht, dass es hinter diesem Fall Kampusch einen seit Langem tätigen, politisch potenten Kinderschänderring gibt, der über beste Beziehungen zu Parteien verfügt.“

Nach der Rede vergingen zwei Monate, dann wurde eben in Wien das Verfahren gegen „unbekannt“ (Geschäftszahl 201 UT 4/11y) eröffnet. Wieder zwei Monate später wurde Stadler von Staatsanwältin Gabriele Müller-Dachler einvernommen. Nun ist Innsbruck am Zug. […]

Eine Vorentscheidung wird die Zeugeneinvernahme von Ex-OGH-Chef Rzeszut am 26. und 27. Mai bringen, ebenso die Befragung von Ex-Verfassungsgerichtshof-Präsident Ludwig Adamovich (er leitete die Kampusch-Kommission) am 6. und 7. Juni.

Quelle: DiePresse.com – Fall Kampusch: Neues Verfahren in Innsbruck (17.05.2011)

 

Aus dem Archiv:

Nach der Ankündigung der scheidenden Justizministerin Bandion-Ortner, per Weisung verstärkt in brisante Verfahren einzugreifen, waren sich die Parlamentsparteien einig: Die Staatsanwaltschaft sollte durch einen Ausschuss im Parlament stärker kontrolliert werden. Doch die Staatsanwälte halten sich für ausreichend kontrolliert. „Es gibt schon eine umfangreiche Qualitätskontrolle“, sagt Silvia Geymayer, Generalanwältin in der Generalprokuratur beim OGH und Vizepräsidentin der Staatsanwältevereinigung zur „Presse“.

Quelle: DiePresse.com – „Staatsanwalt ist Rechtsschutzwahrer“ (17.04.2011)

 

Aus dem Archiv:

Die These geistert seit 1998 herum, seit die damals zehnjährige Natascha Kampusch entführt wurde: Das Mädchen, so hieß es, könnte einem Kinderpornoring zum Opfer gefallen sein. Zwölf Jahre später, konkret Dienstag dieser Woche, griff BZÖ-Klubchef Ewald Stadler den alten Verdacht wieder auf, wonach möglicherweise ein „politisch potenter“ Kinderpornoring den Hintergrund der Entführung bildete. Bisher ließ sich dies nicht beweisen. […]

Das umfangreiche Dossier zu den – seit Jänner dieses Jahres abgeschlossenen – Kampusch-Ermittlungen , das der frühere Präsident des Obersten Gerichtshofes, Johann Rzeszut, an die Klubobleute im Parlament übermittelt hatte, war am Mittwoch Gegenstand heftiger parlamentarischer Debatten. Mittlerweile herrscht so etwas wie parlamentarischer Konsens: Noch immer bestehende Ungereimtheiten (Beispiel: Warum können dem Entführer Wolfgang Priklopil zwei IP-Adressen zugewiesen werden, obgleich in seinem Haus kein PC gefunden wurde?) sollen nun von der Staatsanwaltschaft Innsbruck aufgeklärt werden.

Auch Justizministerin Claudia Bandion-Ortner verweist in ihrer wortgleichen „Beantwortung“ von vier parlamentarischen Anfragen der FPÖ (weitere Anfragen wurden bereits eingebracht) jeweils auf Innsbruck. „Die Anfrage wurde an die Staatsanwaltschaft Innsbruck weitergeleitet, welche die Verwertbarkeit der darin enthaltenen Informationen für die dort anhängigen Ermittlungen prüfen wird.“

Das Ganze ist weniger kompliziert, als es klingt: Die „enthaltenen Informationen“ basieren auf dem Rzeszut-Dossier, das den damals für den Fall Kampusch zuständigen Staatsanwälten gravierende Versäumnisse vorwirft. Genau dieses Dossier ist ohnedies seit Wochen Basis der Innsbrucker Ermittlungen. […]

Verfrühtes Lob im Parlament

In dem Fall müsste man wieder in die eigentlichen Kampusch-Ermittlungen einsteigen. Dies ist aber allenfalls Zukunftsmusik. Insofern ist es verfrüht, wenn etwa SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim in einer Aussendung, „die erneute Prüfung der Causa Kampusch begrüßt“. Derzeit gibt es eine solche definitiv nicht. Die Leiterin der Staatsanwaltschaft Innsbruck, Brigitte Loderbauer: „Wir haben sicher keine Überprüfungskompetenz, ob in der Sache Kampusch etwas schiefgelaufen ist.“ Denn: „Wir haben die Frage des Amtsmissbrauchs einer Prüfung zu unterziehen.“

Rzeszut bemängelt etwa, dass jene Zeugin, die mehrfach angegeben hatte, bei der Entführung zwei Täter gesehen zu haben, noch nie von einem Staatsanwalt oder einem Richter (immer nur von der Polizei) einvernommen wurde. […]

Quelle: DiePresse.com – Kampusch-Akte als heiße Kartoffel im Parlament (02.12.2010)

 

Aus dem Archiv:

Der stellvertretende BZÖ-Klubchef Ewald Stadler sieht im Fall Kampusch mögliche politische Hintergründe. Es bestehe der eindeutige Verdacht, dass in der Causa ein seit langem tätiger „politisch potenter“ Kinderporno-Ring mit besten Kontakten zu politischen Parteien Tathintergrund sei, erklärte der BZÖ-Politiker Dienstagnachmittag im Nationalrat. Er nannte aber keinerlei Hintergrundinformationen.

Er zweifle, dass die mittlerweile mit dem Fall befasste Staatsanwaltschaft Innsbruck die nötige Deckung habe, die politischen Implikationen tatsächlich aufzudecken, erklärte Stadler. Daher appelliere er an Justizministerin Claudia Bandion-Ortner, den Fall unter die direkt Aufsicht der Oberstaatsanwaltschaft Innsbruck zu stellen.

Quelle: DiePresse.com – Stadler: Kinderporno-Ring hinter Kampusch-Entführung (30.11.2010)

07.06.2011 – Obsorge beider Elternteile. Erwartungen und Probleme – Diskussionsveranstaltung im BSA Generalsekretariat, Wien

07.06.2011 um 20:00h
BSA Generalsekretariat
Landesgerichtsstraße 16, 3. Stock
1010 Wien

Dr.in Helene Klaar (Rechtsanwältin),

Univ. Prof. Dr. Erich Lehner (Psychotherapie und Supervision / Männer- und Geschlechterforschung),

Rat Mag. Franz Mauthner (Familien- und Scheidungsrichter des Bezirksgerichtes Floridsdorf),

Andrea Brem (Geschäftsführerin des Vereins Wiener Frauenhäuser) und

Mag.a Muna Duzdar (Mitglied des Bundesrates)

Moderation: RA Dr. Hans Otto Schmidt (Rechtsanwalt)

Diese Veranstaltung wird von den JuristInnen im BSA organisiert. Emmerich Keri und sein Team freuen sich auf Ihr/Dein Kommen.

 

Quelle: http://www.bsa.at/veranstaltungen/diskussionsveranstaltung-obsorge-beider-elternteile-erwartungen-und-probleme/

13.05.2011 – Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar, Monika Ebeling unter feministischem Druck

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar, Monika Ebeling setzt sich seit Jahren für die wirkliche Gleichstellung der Geschlechter ein. Dass damit auch die Interessen von „männlichen Menschen“ gemeint sind, passt der sexistisch/feministischen/linken Szene in Goslar nicht. Monika Ebeling stört die guten Geschäfte und soll gehen, wenn es nach den Linken geht.

News dazu:

01.06.2011 um 22:15h – Monika Ebeling live in Stern-TV – Weshalb Gleichberechtigung offenbar nur für Frauen gilt.

Die Einladung von Monika Ebeling in die Sendung wurde aus unbekannten Gründen wenige Stunden vor dem Sendetermin widerrufen.

 

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