TV-Hinweis – Dienstag 31.01.2012 – 16:00 – OBSORGE – DIE BARBARA KARLICH SHOW – MEINE KINDER LEBEN BEIM VATER – TROTZDEM BIN ICH EINE GUTE MUTTER ?

ORF 2 – 16:00 Uhr TALKSHOW  – Wiederholung am 01.02.2012, 03:35

Auf der Bühne: ( Auszugsweise )

  • Rosemarie, ( Buchhalterin aus Wien )
  • Heinz Feldmann – Männer-Coach & Lebens-Wandler
  • Nadja MACK – Dipl Lebens & Soialberaterin, Trainerin
  • Monika Breton – Konz. Fremdenführerin
  • Michael W. Klap – www.Kinder-brauchen-beide-Eltern.at

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ACTA, SOPA, PIPA, .. und was bitte geht uns das an ? .. wie viel digitales Blut muss fließen ?

Es geht um Urheberrecht, den Schutz von geistigem Eigentum,
und .. eine riesige Industrie die alle Mitte einsetzt um ..
.. um was zu tun ?

Warum gehen wegen ACTA in Polen 60.000 Menschen spontan auf die Straße,
.. und warum regt das Thema in Österreich kaum jemanden auf ?

ACTA ist Kafkas Albtraum der Informationsgesellschaft

  • Besteht eine reale Gefahr für demokratische Grundwerte ?

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27.01.2012 – Bild – Der Fall Chantal: Jugendamts-Kontrolle? Versagt!

Bezirks-Chef Markus Schreiber Mittwoch auf NDR 90,3: „Dem Kind ging es gut, bis zuletzt.“

City – Fast sieben Jahre lang leben Kleinkinder bei drogenabhängigen Pflegeeltern – vermittelt vom Jugendamt und angeblich unter regelmäßiger „Kontrolle“ durch das Jugendamt. Tatsächlich hat jegliche Kontrolle: VERSAGT!

Jüngster Beweis der Hilflosigkeit: Während die Staatsanwaltschaft gestern Mittag bestätigt, dass in der Garage und am Arbeitsplatz des Pflegevaters Methadon gefunden wurde, schickt das Bezirksamt Hamburg-Mitte um 14.30 Uhr folgende Pressemitteilung raus:

„Bei der Inobhutnahme der Kinder (das Jugendamt hatte Mashello, 10, Alisha, 16, sowie Pflegetochter Ashley, 8, am Dienstag in Heime gebracht; d. Red.) handelt es sich um eine rein vorsorgliche Maßnahme, dies bedeutet keinesfalls eine Schuldzuweisung oder das Vorliegen von Anhaltspunkten einer Kindeswohlgefährdung zum jetzigen Zeitpunkt.“

Vor dem Hintergrund der Ermittlungs-Erkenntnisse ist diese Sicht der Dinge blanker Hohn!

Entsprechend werden die Rufe nach Konsequenzen immer lauter. Im Zentrum der Kritik: Bezirkschef Markus Schreiber (51, SPD).

CDU-Kinderexperte Christoph de Vries (37) zu BILD: „Erst wäscht Schreiber offenbar im Zustand völliger Ahnungslosigkeit seine Hände in Unschuld, jetzt sind plötzlich doch Fehler passiert.

Er trägt die politische Verantwortung.“ Christiane Blömeke (GAL): „Die Verantwortung liegt beim Bezirksamtsleiter.“

Thomas Böwer (SPD), Vizechef des Deutschen Familienverbands und Ex-Bürgerschaftsabgeordneter: „Das erschüttert mich und macht fassungslos. Ich hoffe, dass der Senat endlich Konsequenzen zieht.“

Und der schaltet sich jetzt ein.

Sozialsenator Detlef Scheele (SPD) zu BILD: „Mir geht es sehr nahe, dass ein Mädchen in Obhut einer Pflegefamilie gestorben ist.

Jetzt geht es darum, aufzuklären, warum der Drogenkonsum der Pflegeeltern so lange unbemerkt geblieben ist.“

Und weiter: „Ich habe das Bezirksamt Mitte deshalb aufgefordert, mich umfassend über die Einzelheiten des Falls zu informieren.

Das hat mir der zuständige Bezirksamtsleiter heute zugesagt. Besonders wichtig ist dabei die Frage, wie es genau dazu gekommen ist, dass diese Pflegefamilie ausgewählt wurde.“

Erstmals äußert sich auch der Bürgermeister. Olaf Scholz zu BILD: „Ein Kind ist gestorben, und das ist ganz furchtbar. Ich warne davor, achselzuckend zur Normalität übergehen zu wollen.

Es muss jetzt bis ins Detail geklärt werden, wie es zum Tod des Mädchens kommen konnte. Und ich will, dass die Frage mit aller Sorgfalt beantwortet wird, in welcher Pflegefamilie ein Kind sein neues Zuhause finden soll.“

Und abends bei einer Veranstaltung des „Hamburger Abendblatts“: „Ob das bei der Auswahl von Pflegefamilien weiter mit freien Trägern geht, ist bei der Prüfung des Falls Chantal mit zu erwägen.“

Bezirksamts-Chef Markus Schreiber (SPD) verwies gegenüber NDR 90,3 auf die Verantwortung des freien Trägers und kündigte lückenlose Aufklärung an.

„Persönliche Konsequenzen“, so Schreiber, „sehe ich im Augenblick nicht.“

Quelle: Bild – http://www.bild.de/regional/hamburg/kriminalfall-chantal/behoerde-am-pranger-22307190.bild.html

23.02.2011 – Spiegel – Koblenzer Missbrauchsprozess: Staatsanwalt ermittelt gegen Jugendamt

Im Missbrauchsprozess um Detlef S., der jahrelang seine Töchter missbrauchte und mit einer von ihnen acht Kinder zeugte, ermittelt die Staatsanwaltschaft nun gegen Mitarbeiter des Jugendamts. Die Befragung dreier Beamter vor Gericht sprach für sich.

Koblenz – Im Fall um den jahrelangen Missbrauch im Westerwald ermittelt die Staatsanwaltschaft nun auch formal gegen Mitarbeiter des Jugendamts. Privatleute hatten sie angezeigt. Geprüft wird, ob in dem Amt Fehler gemacht wurden. „Es handelt sich um ein förmliches Verfahren“, betonte der Staatsanwalt am Mittwoch in Koblenz. Es ändere nichts am Ergebnis einer ersten Untersuchung.

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24.05.2011 – Bild – Die Akte Lara-Mia: Wie viel Schuld tragen die Behörden am Tod des kleinen Mädchens?

Die Bilder sind entsetzlich, brennen sich unauslöschlich ins Gedächtnis ein.

Auf dem Boden liegt ein nacktes Baby. Der kleine Körper ist völlig abgemagert. Die Rippen stechen hervor. Das Kind ist tot, jämmerlich verhungert.

So fanden Notärzte und Polizisten am 11. März letzten Jahres die kleine Lara-Mia (9 Monate) in der Wohnung der Mutter in Wilhelmsburg.

Im Kinderbett waren weder ein Laken noch sonstige Bettwäsche. Die Matratze, auf der Lara-Mia gelegen hatte – verdreckt und fleckig. Im Bett schmutzige Windeln. Im Zimmer stank es nach Urin.

Diese erschütternden Details finden sich in Behördenakten, die der Senat auf SPD-Antrag der Bürgerschaft herausrücken musste. Sie sind Dokumente für das katastrophale Versagen der Behörden.

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30.01.2012 – Bild – Jugendamt und Sozialverband im Visier der Staatsanwaltschaft

Pflegekind Chantal († 11) starb an einer Methadon-Vergiftung

Hamburg – Am 16. Januar starb Pflegekind Chantal († 11) aus Hamburg-Wilhelmsburg an einer Methadon-Vergiftung. Wer trägt die Schuld am Tod des kleinen Mädchens? Das Jugendamt des Bezirks und der zuständige Sozialverband sind jetzt im Visier der Staatsanwaltschaft.

Oberstaatsanwalt Wilhelms Möllers, Sprecher der Staatsanwaltschaft Hamburg: „Wir haben Vorermittlungen eingeleitet, um zu klären, ob aufgrund unserer bisherigen Erkenntnisse die Einleitung weiterer Ermittlungsverfahren geboten sind.“

Heißt: Es wird geprüft, ob gegen Mitarbeiter des Jugendamtes oder des zuständigen Freien Trägers „VSE“ Ermittlungen eingeleitet werden müssen.

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24.05.2011 – Ruhr-Universität Bochum – Mangel, Überforderung und harte Strafen

Pionierarbeit an der RUB: Konfessionelle Heimerziehung erforscht
Abschlussbericht bietet ersten Gesamtüberblick – weitere Aufarbeitung tut Not

Die oft problematischen Zustände in der konfessionellen Heimerziehung haben die Leitungen der jeweiligen Einrichtungen und die Aufsichtsorgane passiv zugelassen. Zwischen 1949 und 1972 wurden Kinder und Jugendliche in der Heimerziehung meist nur unzureichend gefördert, sie erlitten vielfach Demütigungen und wurden oft auch Opfer von Misshandlungen und Missbrauch. Mangelhafte äußere Bedingungen, der damals vorherrschende rigide Erziehungsstil sowie das persönliche Fehlverhalten einzelner Mitarbeiter haben zu den traumatisierenden Erfahrungen vieler Heimkinder beigetragen. Das sind die zentralen Ergebnisse des ersten Gesamtüberblicks zur konfessionellen Heimerziehung in der jungen Bundesrepublik Deutschland bis in die 70er-Jahre hinein. Die Bochumer Wissenschaftler Prof. Dr. Wilhelm Damberg (Katholisch-Theologische Fakultät der RUB) und Prof. Dr. Traugott Jähnichen (Evangelisch-Theologische Fakultät) haben ein seit 2008 laufendes Forschungsprojekt abgeschlossen und stellten heute ihren Bericht vor.

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Schutz von Menschenrechtsverteidigern – Leitlinien der Europäischen Union

Schutz von Menschenrechtsverteidigern – Leitlinien der Europäischen Union

I. ZWECK

1. Die Unterstützung für Menschenrechtsverteidiger ist schon seit langem ein fester Bestandteil der Menschenrechtspolitik der Europäischen Union in ihren Außenbeziehungen. Der Zweck dieser Leitlinien besteht darin, praktische Vorschläge dafür zu liefern, wie die EU bei diesem Thema wirksamer vorgehen kann. Die Leitlinien können bei Kontakten mit Drittländern auf allen Ebenen wie auch in multilateralen Menschenrechtsorganisationen und -gremien angewandt werden, um das kontinuierliche Engagement der Union für die Achtung des Rechts zur Verteidigung der Menschenrechte zu untermauern und zur Geltung zu bringen. Die Leitlinien sehen auch Interventionen der Union zugunsten von gefährdeten Menschenrechtsverteidigern vor und enthalten praktische Anregungen für Hilfe und Unterstützung für Menschenrechtsverteidiger.

Ein wichtiges Element der Leitlinien ist die Unterstützung für die besonderen Verfahren des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen, etwa für den VN-Sonderberichterstatter für Menschenrechtsverteidiger und geeignete regionale Mechanismen zum Schutz von Menschenrechtsverteidigern. Die Leitlinien sollen den EU-Missionen (Botschaften und Konsulaten der Mitgliedstaaten der EU und Delegationen der Europäischen Kommission) in ihrer Position in Bezug auf Menschenrechtsverteidiger eine Hilfe sein. Sie beziehen sich in erster Linie auf spezielle Anliegen in Bezug auf Menschenrechtsverteidiger, tragen damit aber auch zur Stärkung der Menschenrechtspolitik der EU insgesamt bei.

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11.11.2011 – ORF – Zu oft Psychopharmaka für Kinder

Kinder bekommen zu oft Psychopharmaka verschrieben, um Symptome zu beseitigen, statt mit einer Therapie nach der Ursache der Auffälligkeit zu suchen. Das kritisiert der Bundesverband für Psychotherapie.

Studien gehen davon aus, dass es allein in Salzburg 20.000 Kinder und Jugendliche gibt, die in irgendeiner Form psychische Probleme haben. Ein Teil von ihnen bekomme zu oft Medikamente statt einer Therapie, sagte Bernhard Handlbauer vom Bundesverband für Psychotherapie.

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Ritalin und Co.| Rezepte verdoppelt | Lehrer klagen über verhaltensauffällige Schüler, hyperaktive Kinder | ADHS | Claudia Zohner | ORF.at |

Mehr Pillen für unruhige Schüler

Behandlung auch ohne Medikamente

Bei unruhigen Kindern, die den Unterricht in der Schule stören, wird heutzutage schnell der Verdacht auf die Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) geäußert.

Insgesamt gelten drei bis fünf Prozent der Kinder im Schulalter aufgrund von ADHS als behandlungsbedürftig. Das sei allerdings nicht gleichzusetzen mit medikationsbedürftig,

so die Kinderpsychiaterin Brigitte Hackenberg vom AKH Wien.

Laut Zahlen des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger haben Arzneimittel gegen ADHS Konjunktur: 2010 wurden die Kosten von 87.018 Rezepten für Mittel wie Ritalin und Strattera übernommen. Im Jahr 2006 waren es noch 48.712 Verordnungen gewesen. Damit ist die Zahl der Rezepte in den vergangenen fünf Jahren um 89 Prozent gestiegen. Jede zweite Verordnung erfolgt für Kinder unter 14 Jahre. Die Apothekerkammer bestätigte gegenüber ORF.at diesen Trend: Im Vergleich zu 2006 wurden 2010 um 75 Prozent mehr Packungen von Mitteln wie Ritalin, Concerta, Medikinet und Strattera in den Apotheken abgegeben.

Erhöhtes Bewusstsein für ADHS

Der Anstieg der Verordnungen von ADHS-Medikamenten bedeutet für Hackenberg von der Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde am AKH Wien nicht, dass die Zahl der ADHS-Fälle zunimmt. Vielmehr sei das Bewusstsein für die Störung gestiegen, und daher werde sie häufiger erkannt. Bei Überweisungen durch andere Ärzte zeigt sich allerdings auch, dass ADHS in den vergangenen Jahren zu einer Modediagnose wurde. Weiterlesen