31.10.2013 – NZZ – Legislative in Österreich: Parlamentarier als Gesetznehmer

Legislative in Österreich
Parlamentarier als «Gesetznehmer»
Anlässlich der Vereidigung des neuen Parlaments in Österreich wurde betont, dass der Parlamentarismus gestärkt werden soll. Die Legislative ist derzeit ein Abnickorgan. Gesetze werden von der Regierung gemacht.

Meret Baumann, Wien

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29.10.2013 – Spiegel – Erfundene Vergewaltigung: Freispruch für Vater nach sieben Jahren Haft

Erfundene Vergewaltigung: Freispruch für Vater nach sieben Jahren Haft

DPA

Familienvater Heinz-Dieter G. vor Gericht: „Kein faires Verfahren“

Das Memminger Landgericht hat einen spektakulären Justizirrtum korrigiert. Sieben Jahre saß ein Familienvater im Gefängnis, weil er von seiner Tochter der Vergewaltigung bezichtigt worden war. Schließlich zog die heute 33-Jährige ihre Vorwürfe zurück, ihr 62-jähriger Vater wurde jetzt freigesprochen.

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12.05.2013 – ORF – Alleinerzieherinnen: Ein Drittel armutsgefährdet

In Vorarlberg gibt es rund 65.000 Familien mit Kindern – 10.000 davon leben von den Einkünften einer alleinerziehenden Mutter. Knapp 30 Prozent dieser alleinerziehenden Mütter sind armutsgefährdet.

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24.10.2013 (Donnerstag) um 19:00h – Tsunami in der Seele – Konzert, Lesung und Podiumsdiskussion mit Rainer König-Hollerwöger, Reinhard Haller und Wolfgang Pirker, 6700 Bludenz

24.10.2013 (Donnerstag) um 19:00h

Remise Bludenz
Raiffeisenplatz 1
6700 Bludenz

Tsunami in der Seele: Konzert, Lesung und Podiumsdiskussion mit Rainer König-Hollerwöger, Reinhard Haller und Wolfgang Pirker

remise@bludenz.at

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17.10.2013 – Spiegel – Kritik an EU-Ländern: „Türkische Kinder illegal den Familien weggenommen“

Türkische Abgeordnete kritisieren Jugendämter in der EU
Kritik an EU-Ländern: „Türkische Kinder illegal den Familien weggenommen“

Von Hasnain Kazim, Istanbul

Die Kritik richtet sich vor allem an Deutschland, Belgien und die Niederlande: Menschenrechtspolitiker in Ankara werfen europäischen Ländern vor, Kinder türkischer Einwanderer ihrer Kultur zu entfremden. Oft würden sie „illegal“ von ihren Familien getrennt und in Heime gesteckt.

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11.10.2013 – Liechtensteiner Volksblatt – Karl in Vaduz – Justizminister unter sich

Freitag – 11. Oktober 2013 | 10:12
Karl in Vaduz – Justizminister unter sich

VADUZ – Am Freitag hat Regierungschef-Stellvertreter Thomas Zwiefelhofer seine österreichische Amtskollegin, Bundesministerin Beatrix Karl, zu einem bilateralen Gespräch in Vaduz empfangen. Dies teilte das Ministerium für Inneres, Justiz und Wirtschaft mit.

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17.10.2013 – t-online – Frauenhilfsverein Solwodi: Opfer von Menschenhandel immer jünger

Gesellschaft
Frauenhilfsverein Solwodi: Opfer von Menschenhandel immer jünger

17.10.2013, 16:59 Uhr | dpa

Die Opfer von Menschenhandel, Zwangsprostitution und Zwangsheirat werden nach Erkenntnissen des Frauenhilfsvereins Solwodi immer jünger. Allein im vergangenen Jahr hätten 1709 Frauen aus 105 Ländern bei Solwodi Hilfe gesucht, teilte der Verein am Donnerstag anlässlich des Europäischen Tages gegen Menschenhandel an diesem Freitag (18. Oktober) in Boppard mit. Darunter sei auch eine 15-Jährige gewesen, die schon zwei traumatisierende Jahre in einem Bordell hinter sich gehabt habe, sagte Solwodi-Gründerin Lea Ackermann.

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06.10.2013 – Presse – Rütteln an Tabu: Kinder notfalls einsperren

Rütteln an Tabu: Kinder notfalls einsperren

06.10.2013 | 18:19 | Von Benedikt Kommenda (Die Presse)

Täter unter 14. Familienrichter und Jugendanwälte rufen nach Möglichkeiten, Strafunmündige kurzzeitig für Therapiezwecke einzusperren.

Wien. Die Justizpolitik der nächsten Regierung wird sich einem heiklen Thema widmen müssen: der Kriminalität in Kindheit und früher Jugend. Nicht kleine Diebstähle im Supermarkt sind das Problem, sondern eine anscheinend wachsende Gewaltbereitschaft junger Leute, die körperlich schneller wachsen, als sie geistig reifen. Streng genommen kann man gar nicht von Kriminalität sprechen, denn unter 14-Jährige sind – jedenfalls bisher – nicht strafmündig. Daraus folgt aber, dass alle Versuche scheitern, abseits familiärer Strukturen mit Zwang auf die Heranwachsenden einzuwirken. Das wird in der Praxis als immer größeres Problem erlebt; hinter den Kulissen laufen bereits Bemühungen, den Status quo zu ändern. Noch ist es ein Tabubruch, vom Einsperren zu reden, und doch ist genau das das Thema.

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