01.10.2019 – Männerservice – Männerservice-Report #171: Reihenweise bittere, rote Pillen

Reihenweise bittere, rote Pillen

Kennen Sie die «Rote Pille»? Davon geben wir an diesem Sonntag Fritz Weiss* zu schlucken, reihenweise, schön eine nach der anderen.

Die Erste hat er schon verabreicht bekommen, am Donnerstag Abend vorher: Dieser Mann wurde aus seinem Haus weg gewiesen. Er kann anhand des Polizeiprotokolls belegen: Er war nicht gewalttätig. Seine Frau Stefanie* hat behauptet, dass er sie bedroht habe. Er beschwört: Stefanie lügt!

Was kann er tun, welche Rechte hat er? Aus langjähriger Erfahrung wissen wir: Wer so fragt, braucht eine langsame, schrittweise, aber schonungslose Einführung in eine andere Welt, in der er jetzt gerade erwacht. «Die Rote Pille», so nannte eine ehemalige Feministin ihre Filmdokumentation, die ihr während des Drehs eine schockierende Welt eröffnete, in der sie sich selbst wiederfand, als sie nach und nach die Realität entdeckte. Solche Rote Pillen verabreichen wir Fritz, und zwar mehrere:

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10.10.2017 – Spiegel Online – Urteil in Mecklenburg-Vorpommern: Gleichstellungsbeauftragte müssen weiblich sein

Urteil in Mecklenburg-Vorpommern Gleichstellungsbeauftragte müssen weiblich sein

In Mecklenburg-Vorpommern haben nur Frauen Chancen auf einen Posten als Gleichstellungsbeauftragte. Das hat das Landesverfassungsgericht entschieden. Ein Beamter fühlt sich durch das Gesetz diskriminiert.

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19.01.2017 – Brigitte – Eine Mutter klagt an: „Warum dürfen Väter sich einfach aus der Verantwortung ziehen!?“

19. Januar 2017 11:54 Uhr
Eine Mutter klagt an: „Warum dürfen Väter sich einfach aus der Verantwortung ziehen!?“

BRIGITTE.de-Leserin Sandra zieht zwei Kinder groß – und verzweifelt an der Tatsache, dass sie für alles allein verantwortlich sein soll.

Sandra hat zwei Kinder und ist seit sechs Jahren alleinerziehend. Bis zum November 2016 war sie durchgängig in der Medienbranche tätig, dann erhielt sie wegen eines Burnouts die Kündigung. Im März 2016 musste sie ihre vorherige Anstellung in einer Krativagentur kündigen, da sie die verlangte Reisetätigkeit nicht mehr leisten konnte – die Betreuung ihrer Kinder war während der Auswärtstermine nicht gesichert. Der Vater der Kinder wohnt um die Ecke, ist selbstständig und verdient offiziell nichts.

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28.03.2015 – NZZ – Neues Unterhaltsrecht Der gleichgestellte Vater

Neues Unterhaltsrecht
Der gleichgestellte Vater
Kommentar von Seraina Kobler
28.3.2015, 07:00 Uhr

Auch Männer in der Schweiz könnten in Zukunft nach einer Trennung gute Chancen haben, ihr Kind mit zu betreuen. Nun liegt es an den Gerichten, das revidierte Unterhaltsrecht weiterzuentwickeln.

Ein Kommentar von Seraina Kobler

Erfreulich ist, dass sich die meisten Eltern gar nicht streiten. Für sie wird sich auch mit dem revidierten Unterhaltsrecht nichts ändern. Wer aber den Staat braucht, um sein Privatleben nach einer Trennung oder Scheidung zu regeln, der wird sich auch in Zukunft streiten – und das nicht zu knapp. Denn neu werden Mütter und Väter nicht nur um die Höhe des Unterhalts für das Kind kämpfen, sondern auch darum, wer wie viel betreuen darf. Und das ist gut so.

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03.01.2017 – Die Presse – Kindergarten: „Ein Mann mit Kind wird oft als Täter gesehen“

Kindergarten: „Ein Mann mit Kind wird oft als Täter gesehen“

Forscher Bernhard J. Koch über die „Hausfrauenkultur im Kindergarten“ und männliche Pädagogen als „Magnete auf zwei Beinen“.

03.01.2017 | 16:27 | Von Julia Neuhauser (DiePresse.com)

Die Presse: Derzeit sind unter den Kindergartenpädagogen weniger als zwei Prozent männlich. Wann werden es 20 Prozent sein?

Bernhard J. Koch: In Norwegen hat man vor 20 Jahren begonnen, Maßnahmen zur Erhöhung des Männeranteils zu setzen. Man wollte 20 Prozent erreichen. Heute sind es zehn. Insofern glaube ich ehrlich gesagt nicht daran, dass der Männeranteil in Kindergärten einmal so hoch wie der Frauenanteil in Führungspositionen sein wird. Weiterlesen

05.10.2015 – OTS – Trennungskinder: Europarat verlangt Ratifizierung der Doppelresidenz

OTS0086, 5. Okt. 2015, 11:09

Trennungskinder: Europarat verlangt Ratifizierung der Doppelresidenz
Ein Schritt zu zeitgemäßem Familienrecht.

Straßburg, Wien (OTS) – Die „Parlamentarische Versammlung“ des Europarates unterzeichnete einstimmig die Resolution zur Ratifizierung der Doppelresidenz als Standard in allen Mitgliedsstaaten.

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23.10.2015 – VfGH – Gesetz lässt „Doppelresidenz“ zu, wenn für das Kindeswohl am besten

Presseinformation

Gesetz lässt „Doppelresidenz“ zu, wenn für das Kindeswohl am besten

Gerichte müssen Bestimmung verfassungskonform interpretieren

Der Verfassungsgerichtshof hat sein Verfahren um die Frage der „Doppelresidenz“ bei gemeinsamer Obsorge abgeschlossen und folgende Entscheidung getroffen:

In Hinblick auf den Schutz des Familienlebens (Artikel 8 EMRK) ist das Gesetz von den Gerichten dahingehend auszulegen, dass eine „Doppelresidenz“ (zeitlich gleichteilige Betreuung) möglich ist, wenn es aus Sicht des Gerichts für das Kindeswohl am besten ist.

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09.10.2015 (Freitag) von 18:00h bis 20:00h – Gender Mainstreaming – Toleranzbewegung, Sprachsatire oder Wertediktatur? – Vortrag von Birgit Kelle, 1010 Wien

09.10.2015 (Freitag) von 18:00h bis 20:00h

Melker Stiftskeller
Schottengasse 3
1010 Wien

Gender Mainstreaming – Toleranzbewegung, Sprachsatire oder Wertediktatur? – Vortrag von Birgit Kelle

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28.11.2015 (Samstag) von 09:00h bis 19:00h – Deutscher Gender Kongress – Im Gutmann am Dutzendteich, 90478 Nürnberg

28.11.2015 (Samstag) von 09:00h bis 19:00h

Gutmann am Dutzendteich
Bayernstraße 150,
90478 Nürnberg, Deutschland
Telefon:+49 911 988187710

Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung erforderlich.
Anmeldung: http://www.genderkongress.org/anmeldung/

Deutscher Gender Kongress im Gutmann am Dutzendteich, Nürnberg

Programm

09:00 Empfang und Begrüßung

09:15 Einführungsvortrag „Ganzheitliche Geschlechterpolitik“ (PRESSE)

09:40 Vortrag zur Historie der Frauen- und Männeremanzipation (PRESSE)

10:00 Verbände stellen sich vor (PRESSE)

11:00 Arbeitsgruppen (nicht öffentlich)

  • I.Doppelresidenz. Gemeinsame Erziehungsverantwortung nach Scheidung?
  • II.Unterhalt. Wie gerecht sind Düsseldorfer Tabelle und steuerliche Behandlung?
  • III.Jugendamt. Wer entscheidet, was dem Kindeswohl entspricht?
  • IV.Frauenbeauftragte. Warum gibt es keine Männerbeauftragten?
  • V.Bildung. Unterschiede in der Mädchen- und Jungenförderung?
  • VI.Karriere. Vereinbarkeit von Beruf und Familie?
  • VII.Gender pay gap. Wie hoch ist der Einkommensunterschied?
  • VIII.Gender budgeting. Haben wir eine geschlechtergerechte Ausgabenverteilung?
  • IX.Chancengleichheit. Chancengerechtigkeit vs. Gleichstellung?

12:30 Mittagessen

13:30 Arbeitsgruppen Fortsetzung (nicht öffentlich)

  • X.Medien. Wie geschlechtsneutral berichten Print, TV und Radio?
  • XI.Justiz. Geschlechterspezifische Unterschiede in der Strafzumessung?
  • XII.Gewalt. Ist häusliche Gewalt einseitig?
  • XIII.Sprache. Ist geschlechtergerechte Schrift möglich?
  • XIV.Professorinnenprogramm. Eine gerechte Förderung an den Hochschulen?
  • XV.Renten. Versorgungslücke bei Frauen?
  • XVI.Frauenquote. Warum keine Männerquote in diversen Berufen?
  • XVII.Gesundheit. Erfolgen Präventionsprogramme geschlechtsneutral?

15:00 PRESSEKONFERENZ: Abschluss-Communiqué

15:30 Offener Brief an die Minister Heiko Maas und Manuela Schwesig (PRESSE)

16:00 Forderungskatalog an die Parteien zur Bundestagswahl 2017 – Wahlprüfsteine (PRESSE)

16:30 Nächste Schritte (Wanner-Saal 1. OG)

19:00 Abendessen

Quelle: genderkongress.org – http://www.genderkongress.org/programm/programm/

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21.12.2014 – NOZ – Blaue Weihnachtsmänner: Kinder brauchen beide Eltern!

Verein appelliert in Osnabrück
Blaue Weihnachtsmänner: Kinder brauchen beide Eltern!

Farbtupfer im samtroten Weihnachtsmann-Einerlei: (von links) Markus Strickling, Doris Spellmeyer, Roswita Wirschun, Ellen Kuhröber und Günter Steffans vom Verein „Väteraufbruch für Kinder“ am Samstag vor dem Osnabrücker Dom. Ihre Botschaft: Kinder brauchen beide Eltern! Foto: Egmont Seiler

Osnabrück. Laut dem Verein „Väteraufbruch für Kinder“ müssen jedes Jahr zwei Millionen Scheidungs- und Trennungskinder in Deutschland Weihnachten ohne ihren Vater feiern – oft, weil die Mutter den Kontakt verhindert. Über diesen Missstand informierten nun Mitglieder und Sympathisanten des Vereins auf dem Osnabrücker Weihnachtsmarkt. Dazu wählten sie eine saisontypische, aber dennoch auffällige Verkleidung.

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