Beziehungsrecht, Ablösung des veralteten Denkmodells Besuchsrecht gefordert

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Beziehungsrecht, also das Recht des Kindes auf eine echte Beziehung zu Mutter und Vater soll den Geist  jener neuen Gesetze bestimmen, die derzeit in Österreich erarbeitet werden. Der Begriff „Besuchsrecht“ steht für ein veraltetes Denkmodell, dessen Zeit längst abgelaufen ist.

Die Beziehung zu Mutter und Vater hat grösste Bedeutung für die gesunde psychische Entwicklung jedes Kindes. Die Gesetzgebung und die Politik ist daher im Sinne der Menschenwürde gefordert, sich von veralteten Denkmustern und deren Vertretern endlich zu verabschieden.

Es ist die Ablösung des veralteten Denkmodells Besuchsrecht durch ein Beziehungsrecht zu fordern, welches den Menschenrechten und dem Rechtsempfinden der heutigen Gesellschaft entspricht.

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Kinderbeistand, als standardisierter Rechtsanspruch gefordert

Kinderrechte und Kinderschutz, wie in der UN-Kinderrechtskonvention festgelegt, schreiben uns das Prinzip der Achtung vor der Meinung und dem Willen des Kindes vor. Das gilt ganz besonders in solchen Situationen, die den weiteren Lebensweg entscheidend beeinflussen, wie etwa in Sorgerechtsstreitigkeiten bei Trennung oder Scheidung der Eltern.

In der derzeitigen Rechtspraxis im Familienrecht findet die Stimme des Kindes selten Gehör, ein bedauerlicher Missstand!

Es ist daher die gesetzliche Regelung eines standardisierten Rechtsanspruches auf einen Kinderbeistand für jedes Kind im Falle der Trennung seiner Eltern zu fordern. Die Kosten hierfür sind vom Staat zu tragen. Die Sicherstellung von Qualität liegt in der Verantwortung des Staates.

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Personal-Auswahl-Verfahren, Sicherstellung von persönlicher Eignung gefordert

Im Bereich Familienrecht und den angrenzenden Bereichen arbeiten viele Menschen. Wer mit Kindern arbeitet, trägt grosse Verantwortung. Nichts weniger als die Zukunft unserer Kinder legen wir vertrauensvoll in deren Hände.

Die zahlreichen Berichte, die uns aus der Bevölkerung zugetragen werden, lassen jedoch auf schwere Mängel im Bereich der Personal-Auswahl schliessen.

Es ist daher die Sicherstellung von persönlicher Eignung zur Ausübung des Berufs in bestimmten Berufsgruppen zu fordern.

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Gewaltschutz, verpflichtende Kinderschutz-Ausbildung zur Prävention körperlicher, seelischer und sexueller Gewalt gefordert

Gewalt zerstört. Gewalt zerstört ganze Leben. Prävention von Gewalt darf in ihrer Bedeutung nicht länger unterschätzt werden.

TäterInnen und Opfer von Gewalt zeigen spezifisches Verhalten. Die Anzeichen für verschiedenen Arten von Gewalt – physische Gewalt, psychische Gewalt und sexuelle Gewalt – müssen von den in Familienrecht und Strafrecht tätigen Personen ausreichend gut erkannt werden. Nur so ist Gewaltprävention bzw. Gewaltschutz möglich.

Eine verpflichtende Kinderschutz-Ausbildung für alle im Familienrecht und Strafrecht tätigen Personen ist daher zu fordern.

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Gewaltschutz, Abschaffung von Verjährungsfristen für sexuellen Missbrauch gefordert

Gerechtigkeit ist ein grundlegendes Bedürfnis aller Menschen. Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch schützen nur die TäterInnen. Gerechtigkeit für Missbrauchsopfer hat derzeit ein Ablaufdatum.

Täglich erleben wir die grosse Enttäuschung vieler Missbrauchs-Opfer über die ihnen vorenthaltene Gerechtigkeit, wie zum Beispiel im Fall des derzeit (Oktober 2011) neuesten Kinderheim-Skandals rund um das Kinderheim der Stadt Wien, Schloss Wilhelminenberg.

Es ist daher die Abschaffung von Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch bzw. sexueller Gewalt an Minderjährigen zu fordern.

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Mediation, verpflichtende Mediation bei Trennung oder Scheidung gefordert

Mediation verringert nachweislich das Konfliktpotenzial zwischen den Eltern und erleichtert die Vereinbarung gemeinsamer Obsorge wesentlich, selbst in konfliktreichen Trennungen.

Daher ist die gesetzliche Vorschreibung verpflichtender Mediation für Eltern minderjähriger Kinder im Falle von Trennung oder Scheidung zu fordern.

Eine Verweigerung oder Behinderung dieser Massnahme durch einen Elternteil muss sorgfältig definierte Konsequenzen, bis hin zum Verlust der Obsorge nach sich ziehen.

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Gewaltschutz, Weibliche Gewalt ein unerwünschtes Thema nicht nur in Österreich

Tabuthema Männer als Opfer häuslicher Gewalt.

Der „Mann als Täter“ ist in der öffentlichen Wahrnehmung eine offenbar unverzichtbare Grösse. Der „Mann als Opfer“ dagegen scheint nicht zu existieren. Nur eine einzige Beratungsstelle für Männer existiert in Österreich, und sieht den Mann „natürlich“ als Täter.

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Gewaltschutz, Unbedingte Anzeigepflicht bei Sexueller Gewalt gefordert

Die unbedingte Anzeigepflicht bei Verdacht auf sexuelle Gewalt schützt nicht nur die Opfer, sie schützt auch jene Personen, die ihren Verdacht zur Anzeige bringen.

Vor allem minderjährige Opfer sind auf die Courage einzelner Erwachsener angewiesen. Es darf nicht länger dem Ermessen von Einzelpersonen überlassen bleiben, ob Anzeige erstattet wird oder nicht.

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Doppel-Residenz, als Normalfall gefordert

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Das Modell der Doppel-Residenz muss in Zukunft Normalfall sein.

Derzeit wird ein hauptsächlicher Wohnort des Kindes festgelegt. Diesen Wohnort empfindet das Kind mit der Zeit als sein einziges „wahres“ Zuhause.

Damit wird der Entfremdung des Kindes vom getrennt lebenden Elternteil bereits der Grundstein gelegt. Weiters werden Unterhalts-Ansprüche in Geldform erst durch diese Regelung überhaupt rechtfertigbar.

Eine Gesellschaft, die Allein-Erziehende in grossen Mengen produzieren möchte und deren finanzielle Absicherung durch eine existenzbedrohende Unterhalts-Gesetzgebung absichern will, hat sicherlich keinerlei Interesse an der generellen Einführung des Doppel-Residenz-Modells.

Ein Abgehen vom geforderten Normalfall soll nur aus schwerwiegenden Gründen erfolgen. Beispielsweise ist die Gefährdung eines Kindes durch einen Elternteil ein solcher Grund.

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Obsorge, Alleinige Obsorge als absolute Ausnahme gefordert

Die alleinige Obsorge darf in Zukunft nur noch die absolute Ausnahme sein, weil sie das Beziehungsrecht des Kindes sehr stark beschneidet.

Die Einschränkung von Grundrechten kann in einem Rechtstaat nicht mit der Giesskanne ausgeschüttet werden. Die Qualitäts-Anforderungen an solche Verfahren müssen drastisch erhöht werden.

Herzeigbare Qualität wird eben auch immer gerne hergezeigt. Solche Verfahren werden aber immer unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt. Die dafür angeführte Begründung lautet, es handle sich um zu private Inhalte. Ebenfalls nicht zugelassen, sogar unter Strafandrohung gestellt, ist die Aufzeichnung dieser Verfahren. Lesen Sie mehr darüber im Themenbereich „Rechtspraxis“.

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