19.01.2020 – NTV – Trennung von Vater kann Kinder krankmachen

Wissen
Sonntag, 19. Januar 2020
Scheidung belastet Gesundheit Trennung von Vater kann Kinder krankmachen

Wenn sich Eltern scheiden lassen, ist dies oft nicht nur für Mutter und Vater eine große Belastung. Auch bei den Kindern können emotionale und psychische Probleme auftreten. Einer norwegischen Studie zufolge hängt dies besonders mit der Beziehung zum Vater zusammen.

Wenn nach einer Scheidung das Verhältnis zum Vater schlechter wird, kann sich das auf die Gesundheit der Kinder auswirken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Bergen in Norwegen, die im „Scandinavian Journal of Public Health“ veröffentlich wurde. Angst, Depression, emotionale Probleme oder Stress könnten die Folge sein, sagte einer der Autoren der Studie, Eivind Meland.

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25.09.2019 – katholisch.de – Bischöfe beraten über Höhe der Entschädigung für Missbrauchsopfer

Bischöfe beraten über Höhe der Entschädigung für Missbrauchsopfer

Wie viel Geld entschädigt erlittenes Unrecht? Darüber haben die Bischöfe bei ihrer Vollversammlung beraten. Im Raum steht der Vorschlag einer Arbeitsgruppe. Der könnte für die Kirche teuer werden.

Von Christoph Paul Hartmann | Fulda – 25.09.2019

5.000 Euro, in Einzelfällen auch mehr – das ist im Moment die gängige Entschädigung von Missbrauchsopfern der katholischen Kirche in Deutschland. Das Wort Entschädigung wurde dabei bislang allerdings möglichst vermieden. Stattdessen ist von einer „materiellen Anerkennung erlittenen Leids“ die Rede. Doch das könnte sich bald ändern – ebenso wie die Höhe der Zahlung.

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14.12.2015 – Süddeutsche Zeitung – In fremden Händen

14. Dezember 2015 Aus Heft 50/2015 Familie

In fremden Händen

Jugendämter greifen zunehmend in Familien ein und bringen Kinder in Heimen oder Pflegefamilien unter. Manche Entscheidungen der Ämter sind verheerend – und wer einmal in die Mühlen geraten ist, kommt so leicht nicht mehr heraus. Sechs Leidensgeschichten.

Von Katrin Langhans und Rainer Stadler

In Deutschland gibt es rund 600 Jugendämter. Sie sind kommunale Behörden und sollen sicherstellen, dass Kinder geborgen und gesund aufwachsen. Sie planen Spielplätze, sie beraten Jugendliche, die sich beim Einstieg ins Berufsleben schwertun, sie unterstützen Eltern bei der Erziehung. Das Jugendamt soll aber nicht nur helfen, sondern auch kontrollieren, dass Kinder in ihren Familien nicht vernachlässigt oder misshandelt werden. Andernfalls kann es eine Inobhutnahme verfügen: Das Kind wird aus seiner Familie genommen und in einer Pflegefamilie oder einem Heim untergebracht. Die Zahl der Kinder, die Jugendämter aus ihren Familien nehmen, steigt: Vor zehn Jahren waren es rund 25 000 Kinder, vergangenes Jahr fast 50 000. In der Öffentlichkeit wird diese Entwicklung oft damit erklärt, dass Eltern mit ihrer Erziehungsaufgabe zunehmend überfordert seien. Es gibt aber Fälle, die eher den Verdacht nähren, dass ein Apparat außer Kontrolle geraten ist: dass Familien, die vielleicht Hilfe bräuchten, mit staatlicher Gewalt schikaniert und auseinandergerissen werden – mit wenig Rücksicht auf Gesetze und auf das Gut, das eigentlich über allem steht: das Kindeswohl.

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03.12.2018 – Focus – Mangelnde „Vaterkraft“: Darum fehlt Kindern oft Struktur und Halt

Nachrichten Familie Experten Mangelnde „Vaterkraft“: Darum fehlt Kindern oft Struktur und Halt
Was ist ein guter Vater?
Experte beklagt mangelnde „Vaterkraft“: Papa muss nicht die bessere Mama sein
Struktur und Halt geben, liebevoll sein: Was muss ein Vater seinem Kind geben?

FOCUS-Online-Experte Matthias Stiehler

Montag, 03.12.2018, 14:33

Väter wollen nicht mehr nur Versorger sein, sondern aktiv die Beziehung zu ihren Kindern gestalten. Doch mit der Familie verbrachte „Quality time“ ist nicht alles. Und ein Papa muss nicht die bessere Mama sein. Wir brauchen ein geschärftes Bewusstsein über die wichtigen Aufgaben von „Väterlichkeit“.

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27.10.2018 – Rubikon – Die Pseudo-Liebe

Samstag, 27. Oktober 2018, 15:58 Uhr
~15 Minuten Lesezeit
Die Pseudo-Liebe
Eine Stellungnahme von Franz Ruppert zum allseits gelobten Dokumentarfilm „Elternschule“.

Von Franz Ruppert

Viele Eltern sind traumatisiert und wissen es nicht. So projizieren sie ihre eigenen Traumata auf ihre Kinder, während sie glauben, ihre Kinder seien schwer erziehbar und bräuchten mehr Grenzen und eine strengere Erziehung. Der Teufelskreis der Traumatisierung geht von Generation zu Generation in die nächste Runde. Wie können wir ihm entkommen?

Ich bin gebeten worden, eine Stellungnahme zum Dokumentarfilm „Elternschule“ von Jörg Adolph und Ralf Bücheler zu verfassen. Für mich ist dieser Film ein weiteres Symptom für eine Gesellschaft, die ihre Mitglieder schon früh traumatisiert, diese Traumatisierungen systematisch ignoriert und sich dann mit hohem Aufwand und viel Eifer an der Bekämpfung von Psychotrauma-Folgesymptomen abarbeitet.

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01.05.2018 – ntv – Wenn sie ihm das Kind wegnimmt: Der Vater, der nie da war

Dienstag, 01. Mai 2018
Wenn sie ihm das Kind wegnimmt
Der Vater, der nie da war

Von Verena Maria Dittrich

Ein Vater darf sein Kind nicht sehen, weil er kein Sorgerecht hat. Er zieht vor Gericht und gewinnt. Aber die Mutter sträubt sich weiter. Das Jugendamt stößt an Grenzen, Anwälte legen ihr Mandat nieder. Die Geschichte eines verzweifelten Mannes.

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02.10.2017 – Deutschlandfunk – Wenn Scheidungskinder erwachsen sind „Meine größte Angst ist, dass mir das auch passiert“

Zeitfragen | Beitrag vom 02.10.2017
Wenn Scheidungskinder erwachsen sind“

Meine größte Angst ist, dass mir das auch passiert“

Von Teresa Sickert

Welche Spuren hinterlässt eine Trennungserfahrung im Elternhaus bei den Kindern? Drei inzwischen erwachsene Scheidungskinder sprechen über ihre Einstellungen und Ängste zu Liebe und Partnerschaft. Eine Erkenntnis: Die Trennung der Eltern gehört zu den prägendsten Erfahrungen im Leben.

„Als meine Eltern sich getrennt haben, war ich 17, das war 1998 und das war tatsächlich eher eine schmutzige Angelegenheit, würde man glaube ich sagen.“

Sebastian Ebel [1] ist ein Nachscheidungskind. So bezeichnet man Kinder, die die Scheidung ihrer Eltern bereits durchlebt haben.

„Die Trennung als solche war fast eher ne Erleichterung. Eher so, dass ich gedacht habe: Jetzt endlich macht ihr’s mal, wird ja jetzt auch mal Zeit.“

1998, also in dem Jahr in dem sich Ebels Eltern trennten, sind 157 Tausend Minderjährige von einer Scheidung betroffen. Die Scheidungsrate in Deutschland geht in den folgenden Jahren einem historischen Höchststand entgegen.

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