16.10.2019 – NZZ – Zu spät für den Solidaritätsbeitrag – Gericht legt Frist für Verdingkinder strikt aus

Zu spät für den Solidaritätsbeitrag – Gericht legt Frist für Verdingkinder strikt aus

Das Bundesverwaltungsgericht weist die Beschwerde eines mutmasslichen Verdingkinds ab. Der Mann hatte vergeblich darum ersucht, die Einreichefrist für den Solidaritätsbeitrag zu verlängern.

Kathrin Alder
16.10.2019, 12:00 Uhr

Bis zum 31. März 2018 hatten ehemalige Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen Zeit, beim Bundesamt für Justiz (BJ) ein Gesuch für einen Solidaritätsbeitrag zu stellen. Rund 9000 Betroffene haben dies fristgerecht getan. 212 Opfer haben die Frist hingegen verpasst. Ihnen gegenüber blieb das BJ bis anhin hart – bereits früh hatte es bekanntgegeben, es werde die Eingabefrist nicht verlängern und zu spät eingetroffene Gesuche nur in Ausnahmefällen akzeptieren. Etwa dann, wenn der Antragsteller oder die Antragstellerin physisch oder psychisch schwer erkrankt ist. Weiterlesen

18.10.2019 – ORF – Psychiatrie stellt sich dunklen Zeiten

Gesundheit
Psychiatrie stellt sich dunklen Zeiten

An der Uni Klagenfurt hat am Freitag ein Symposion anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Abteilung für Neurologie und Psychiatrie des Kindes- und Jugendalters begonnen. Es wird aber auch die dunkle Vergangenheit aufgearbeitet, etwa, als sich der ehemalige Primar Franz Wurst als Pädophiler herausstellte.

Die Abteilung für Neurologie und Kinder- und Jugendpsychiatrie ist heute ein freundliches, helles Haus, in dessen Garten Kinder spielen, mit Betreuern reden oder Tischfußball spielen. Das war nicht immer so: Vor Jahrzehnten war die Abteilung unter der Leitung von Kinderarzt Franz Wurst ein hermetisch abgeschlossener Ort.

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10.10.2019 – El Mundo – Detenida una mujer por estrangular a su hijo de siete años en El Ejido

Almería
En el barrio de Las Norias de Daza, en El Ejido
Detenida una mujer por estrangular a su hijo de siete años en El Ejido

Actualizado Jueves, 10 octubre 2019 – 16:22

Una vecina llamó a Emergencias al ver que el niño, quee estaba dentro de un coche, tenía los labios morados

La Guardia Civil ha detenido en Las Norias de Daza, en El Ejido (Almería), a una mujer de 38 años, de nacionalidad española y cuyas iniciales son A. M. B. L., por su presunta relación con la muerte violenta de su hijo de 7 años.

Fuentes de la Comandancia de Almería han indicado a Efe que los hechos han tenido lugar esta mañana y que la Policía Judicial del cuerpo se ha hecho cargo de la investigación de lo sucedido, que lleva el Juzgado de guardia de El Ejido.

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01.10.2019 – Männerservice – Männerservice-Report #171: Reihenweise bittere, rote Pillen

Reihenweise bittere, rote Pillen

Kennen Sie die «Rote Pille»? Davon geben wir an diesem Sonntag Fritz Weiss* zu schlucken, reihenweise, schön eine nach der anderen.

Die Erste hat er schon verabreicht bekommen, am Donnerstag Abend vorher: Dieser Mann wurde aus seinem Haus weg gewiesen. Er kann anhand des Polizeiprotokolls belegen: Er war nicht gewalttätig. Seine Frau Stefanie* hat behauptet, dass er sie bedroht habe. Er beschwört: Stefanie lügt!

Was kann er tun, welche Rechte hat er? Aus langjähriger Erfahrung wissen wir: Wer so fragt, braucht eine langsame, schrittweise, aber schonungslose Einführung in eine andere Welt, in der er jetzt gerade erwacht. «Die Rote Pille», so nannte eine ehemalige Feministin ihre Filmdokumentation, die ihr während des Drehs eine schockierende Welt eröffnete, in der sie sich selbst wiederfand, als sie nach und nach die Realität entdeckte. Solche Rote Pillen verabreichen wir Fritz, und zwar mehrere:

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06.10.2019 – Kleine Zeitung – 35 Jahre nach Pflegeskandal: „Wie ich das überlebt habe, weiß ich nicht“

Misshandlungen und Mord
35 Jahre nach Pflegeskandal: „Wie ich das überlebt habe, weiß ich nicht“

35 Jahre danach: Der 50-jährige Kurt P. spricht erstmals über den Horror, den er und andere Pflegekinder auf einem Bauernhof in der Südoststeiermark durchlebten.

Von Hans Breitegger | 05.50 Uhr, 06. Oktober 2019

Geschlagen, eingesperrt, abgestempelt zum Geisteskranken: Das Leben des 50-jährigen Kurt P. ist von Gewalt geprägt. Besonders schlimm war es dort, wo er sich geborgen fühlen sollte – bei seinen Adoptiveltern auf einem Bauernhof in der Südoststeiermark: in einem von der Politik, den Behörden und öffentlichen Institutionen hochgepriesenen Sozialprojekt für geistig behinderte Kinder und Jugendliche, das vom Wiener Ehepaar Eva Maria und Karl P. Ende der 70er-Jahre ins Leben gerufen worden war – und das ein Kind das Leben kosten sollte.

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