19.01.2017 – Brigitte – Eine Mutter klagt an: „Warum dürfen Väter sich einfach aus der Verantwortung ziehen!?“

19. Januar 2017 11:54 Uhr
Eine Mutter klagt an: „Warum dürfen Väter sich einfach aus der Verantwortung ziehen!?“

BRIGITTE.de-Leserin Sandra zieht zwei Kinder groß – und verzweifelt an der Tatsache, dass sie für alles allein verantwortlich sein soll.

Sandra hat zwei Kinder und ist seit sechs Jahren alleinerziehend. Bis zum November 2016 war sie durchgängig in der Medienbranche tätig, dann erhielt sie wegen eines Burnouts die Kündigung. Im März 2016 musste sie ihre vorherige Anstellung in einer Krativagentur kündigen, da sie die verlangte Reisetätigkeit nicht mehr leisten konnte – die Betreuung ihrer Kinder war während der Auswärtstermine nicht gesichert. Der Vater der Kinder wohnt um die Ecke, ist selbstständig und verdient offiziell nichts.

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28.03.2015 – NZZ – Neues Unterhaltsrecht Der gleichgestellte Vater

Neues Unterhaltsrecht
Der gleichgestellte Vater
Kommentar von Seraina Kobler
28.3.2015, 07:00 Uhr

Auch Männer in der Schweiz könnten in Zukunft nach einer Trennung gute Chancen haben, ihr Kind mit zu betreuen. Nun liegt es an den Gerichten, das revidierte Unterhaltsrecht weiterzuentwickeln.

Ein Kommentar von Seraina Kobler

Erfreulich ist, dass sich die meisten Eltern gar nicht streiten. Für sie wird sich auch mit dem revidierten Unterhaltsrecht nichts ändern. Wer aber den Staat braucht, um sein Privatleben nach einer Trennung oder Scheidung zu regeln, der wird sich auch in Zukunft streiten – und das nicht zu knapp. Denn neu werden Mütter und Väter nicht nur um die Höhe des Unterhalts für das Kind kämpfen, sondern auch darum, wer wie viel betreuen darf. Und das ist gut so.

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20.01.2017 – WAZ – Vater verschleppte Sohn aus Duisburg nach Tunesien

Gericht
Vater verschleppte Sohn aus Duisburg nach Tunesien

Bodo Malsch
20.01.2017 – 16:24 Uhr

Duisburg. Ein 49-Jähriger verschleppte seinen kleinen Sohn aus Dusiburg nach Tunesien. Nun muss er wegen Entziehung Minderjähriger ins Gefängnis.

Immer wieder machen Fälle Schlagzeilen, in denen Kinder aus binationalen Ehen ins Ausland verschleppt wurden. Meist sind die Väter diejenigen, welche die Kinder entführen, oder sie aus einem Urlaub in der Heimat nicht zurück bringen. So war es auch in der Sache, mit der sich am Freitag das Amtsgericht Duisburg befassen musste.

Ein 49-jähriger Mann fand sich wegen Entziehung Minderjähriger auf der Anklagebank wieder. Bis April 2015 hatte der in Tunesien geborene Mann, der durch Heirat auch die polnische Staatsangehörigkeit hat, mit Ehefrau und zwei gemeinsamen Kindern in Hamborn gelebt. Im April 2015 war der Angeklagte mit seinem damals zweieinhalb Jahre alten Sohn zu einem Urlaub nach Tunesien aufgebrochen, der nur wenige Wochen dauern sollte. Doch weder er noch der Junge kamen zurück.

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Kältetelefon der Caritas Wien

Kältetelefon der Caritas Wien

+43-1-4804553

In akut lebensbedrohlichen Situationen oder bei Gesundheitsgefährdung bitte unbedingt die Rettung unter Notrufnummer 144 verständigen.

Das Kältetelefon der Caritas Wien ist von November bis Ende April täglich rund um die Uhr besetzt.

Welche Informationen sind notwendig?

Datum, Zeitpunkt
Genaue Ortsangabe
Beschreibung der Person(en)

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13.01.2017 – katholisch.de – Lea Ackermann gibt Solwodi-Leitung ab

Lea Ackermann gibt Solwodi-Leitung ab

Nach mehr als 30 Jahren gibt Lea Ackermann die Leitung der von ihr gegründeten Hilfsorganisation Solwodi ab. Die Nachfolgerin der Ordensschwester an der Spitze der Organisation steht bereits fest.

Hilfswerke | Bonn – 13.01.2017

Lea Ackermann (79), Frauenrechtlerin und Ordensschwester, gibt in Kürze die Leitung der von ihr gegründeten Hilfsorganisation Solwodi ab. Nachfolgerin soll die Sozialpädagogin Annemarie Pitzl von der Gemeinschaft „Arme Dienstmägde Jesu Christi“ werden. Das geht aus der in dieser Woche erschienenen Autobiografie Ackermanns hervor. Ein Termin für den Leitungswechsel ist darin nicht genannt. Die katholische Frauenrechtlerin wird am 2. Februar 80 Jahre alt.

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03.01.2017 – Die Presse – Kindergarten: „Ein Mann mit Kind wird oft als Täter gesehen“

Kindergarten: „Ein Mann mit Kind wird oft als Täter gesehen“

Forscher Bernhard J. Koch über die „Hausfrauenkultur im Kindergarten“ und männliche Pädagogen als „Magnete auf zwei Beinen“.

03.01.2017 | 16:27 | Von Julia Neuhauser (DiePresse.com)

Die Presse: Derzeit sind unter den Kindergartenpädagogen weniger als zwei Prozent männlich. Wann werden es 20 Prozent sein?

Bernhard J. Koch: In Norwegen hat man vor 20 Jahren begonnen, Maßnahmen zur Erhöhung des Männeranteils zu setzen. Man wollte 20 Prozent erreichen. Heute sind es zehn. Insofern glaube ich ehrlich gesagt nicht daran, dass der Männeranteil in Kindergärten einmal so hoch wie der Frauenanteil in Führungspositionen sein wird. Weiterlesen