27.09.2018 – NZZ – Für einen Paradigmenwechsel im Scheidungsrecht

Das Scheidungsverfahren und seine Kosten stehen in der Kritik. Es gibt Alternativen zum gerichtlichen Weg. Australien kann hierfür als Beispiel dienen.

Von Stephan Auerbach

Neuerdings erheben sich wieder kritische Stimmen zum schweizerischen Scheidungsverfahren, wie zuletzt jene des Anwalts Ueli Vogel-Etienne im eloquenten Gastkommentar in der NZZ vom 5. 9. 18. Die Kritik («Massengeschäft», «stossend», «schlechthin inakzeptabel») ist mehr als berechtigt. Zu ergänzen ist jedoch, dass anderswo durchaus erprobte Alternativen zum gegenwärtigen Malaise im Scheidungswesen existieren. In Australien beispielsweise bilden Mediation und eine kindeszentrierte Lösungsfindung den Angelpunkt des Systems. Auch Kanada (Quebec), die USA (Texas) und Deutschland (punktuell) haben ähnliche Modelle entwickelt, keines aber geht so weit und ist so erfolgreich wie das australische.

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FPÖ Kärnten sagt Pressekonferenz 28.08.2019 zum Fall Serena ab

FPÖ Kärnten sagt Pressekonferenz 28.08.2019 zum Fall Serena ab

Am Vormittag des 28.08.2019 hätte die Pressekonferenz zum „Fall Serena“ in den Räumlichkeiten des Freiheitlichen Landtagsklubs im Landhaus in Klagenfurt stattfinden sollen. Einen Tag davor wurde dieser Termin nun von der Kärntner FPÖ abgesagt.

Der Hintergrund dieser Absage dürfte ein e-mail sein, dass der Freiheitliche Landtagsklub laut Aussagen des Klubdirektor Siegfried Jost in der Nacht auf den 27.08.2019 erhalten hat. In dieser e-mail würden schwere Anschuldigungen gegen Serenas Vater Franz Grasmann erhoben. Es wird zu klären sein, ob die Absenderin des e-mails ermittelt werden kann, sobald die FPÖ Kärnten dieses Beweismittel an die Staatsanwaltschaft Klagenfurt herausgibt.

Franz Grasmann bedauert den Rückzieher der Kärntner FPÖ rund um Mag. Gernot Darmann und kündigt bereits jetzt die Vorbereitung eines Ersatztermins an. Eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Klagenfurt zur vorliegenden Verleumdung wurde bereits polizeilicherseits eingebracht.

Bezieht sich auf https://teampago.wordpress.de/2019/08/26/28-08-2019-mittwoch-um-1030h-fall-serena-pressekonferenz-mit-franz-grasmann-im-landhaus-9020-klagenfurt/

28.08.2019 (Mittwoch) um 10:30h – Fall Serena – Pressekonferenz mit Franz Grasmann im Landhaus, 9020 Klagenfurt

Achtung: Diese Veranstaltung ist abgesagt!

Lesen Sie dazu den Pressetext: FPÖ Kärnten sagt Pressekonferenz 28.08.2019 zum Fall Serena ab

Ergänzt am 27.08.2019


28.08.2019 (Mittwoch) um 10:30h

Freiheitlicher Landtagsklub
Landhaus
9020 Klagenfurt

Fall Serena

Pressekonferenz mit Serenas Vater, Franz Grasmann im Landhaus, 9020 Klagenfurt

Download der Presseinformation zum Fall Serena als PDF:
Chronologie
Conclusio
Deckblatt

25.07.2019 – FAZ – Kinderhandel in Italien: Eine fast unheimliche Parallele zu Hänsel und Gretel

Kinderhandel in Italien : Eine fast unheimliche Parallele zu Hänsel und Gretel
Aktualisiert am 25.07.2019-17:23

Im norditalienischen Bibbiano wurde jahrelang mit Kindern gehandelt. Verdächtigt werden zahlreiche Mediziner und Sozialarbeiter, sogar der Bürgermeister soll beteiligt gewesen sein. Nun wird die Sache zum Politikum.

Von Matthias Rüb

Bibbiano ist ein Städtchen von rund zehntausend Einwohnern in Norditalien. Ende Juni wurde dort Anklage erhoben gegen 27 Verdächtige, darunter Psychologen und Psychotherapeuten, Ärzte und Sozialarbeiter. Auch der Bürgermeister steht unter Hausarrest. Den Angeklagten werden Kindesmisshandlung und Körperverletzung, Betrug und Amtsmissbrauch, Fälschung von Dokumenten und Diagnosen sowie allerlei weitere Delikte vorgeworfen.

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31.07.2019 – Kronen Zeitung – Tod eines Mädchens (16) wird Fall für die Justiz

31.07.2019 06:20 |
Bundesländer>Kärnten
Keine Drogen im Blut
Tod eines Mädchens (16) wird Fall für die Justiz

Als die 16-jährige Serena vor fast einem Jahr in einer sozialen Einrichtung starb, wurde der Fall als Drogentod abgetan. Mittlerweile gibt es aber Gutachten, die belegen, dass Serena „clean“ und an Erbrochenem erstickt war. Die Staatsanwaltschaft prüft daher intensiv, ob Serenas Sterben nicht zu verhindern gewesen wäre.

Von Kerstin Wassermann

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