22.10.2012 – Kurier – Erzieher ließen Heimkind beinahe sterben

Als Simulant und Arbeitsverweigerer wurde ein Heimkind abgestempelt. Wenig später kam der Pfarrer zur „letzten Ölung“.

Es handelt sich wieder um einen „Einzelfall“, dem von der staatlichen Fürsorge das Leben zur Hölle gemacht wurde. „Mir haben sie in Kaiserebersdorf das Leben ruiniert“, sagt der Tiroler Kurt Nairz, 56. Kaiserebersdorf war die berüchtigte Anstalt für schwer erziehbare oder straffällige Jugendliche in Wien-Simmering. Durch Pfusch des Anstaltsarztes und der Erzieher rang Nairz 1972 mit dem Tod. Jahre verbrachte er im Krankenhaus. Später musste ihm der Oberschenkel amputiert werden. Seitdem stützt sich Nairz auf Krücken.

Flucht aus dem Heim

Mit 15 floh er 1971 aus dem Tiroler Kinderheim Westendorf. Auf der Flucht wurde er gefasst und vermutlich wegen „Vagabundage“ nach Kaiserebersdorf gebracht. Dieses Heim war das Schlimmste, was Burschen damals angedroht worden ist.

Dort arbeitete Nairz als Bäcker, als er im Februar 1972 „ein Stechen im Knie“ bemerkte. Es dauerte Tage, ehe er den Anstaltsarzt aufsuchen konnte. „Der ist nur an zwei Tagen für zwei Stunden da gewesen.“ Sich mit einer Salbe einzureiben, war der einzige Rat, den der Arzt ihm gab. Diagnose: Schleimbeutelentzündung. Die Schmerzen wurden schlimmer. Wieder beim Arzt, neue Salbe. Nach mehreren Wochen „konnte ich als Bäcker nicht mehr arbeiten“. Das Stehen habe ihm „solche Schmerzen“ bereitet.

Kerker

Er weigerte sich, in die Bäckerei zu gehen. Das Urteil der Erzieher war rasch gefasst: „Arbeitsverweigerung“. Heimkindern glaubt man nicht. Nur mit einer Unterhose bekleidet soll Nairz in den Kerker gesperrt worden sein. Dunkelhaft.

„Ich hab’ vor Schmerzen an die Tür gepumpert“, sagt er heute. Kontakt gab es nur zu anderen Heiminsassen, die ihm das Essen durch den Türschlitz geschoben haben. Sonst habe sich niemand um ihn gekümmert.

Drei, vielleicht vier Tage lang, habe er noch durchgehalten. „Dann kann ich mich an nichts mehr erinnern.“

Doch sein Bruder Gerhard Nairz wird diesen Tag nie vergessen. „Ich war damals Lehrling, 17 oder 18 Jahre alt“, sagt der Tiroler. „Die Mama hat mich damals in der Arbeit weinend angerufen und gesagt: ,Der Kurti liegt im Sterben.““

Kurt war mittlerweile ins Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien gebracht worden. „Die haben uns gesagt, dass wir rasch hinkommen müssen, wenn wir ihn noch lebend sehen wollen. Er wird die nächsten 48 Stunden nicht überleben.“ Mutter und Geschwister eilten nach Wien ans Sterbebett. Ein Pfarrer soll bereits die „letzte Ölung“ gespendet haben. „Kurti war nicht ansprechbar.“ Eine Sepsis habe der Bursch, sagten die Mediziner in Wien. Eine Blutvergiftung.

„Die Ärzte sagten, man müsse jederzeit mit seinem Tod rechnen.“ Die Mutter habe Tag für Tag am Bett des Sohnes ausgeharrt. Kurt Nairz überlebte, war aber monatelang bewusstlos.

Acht Monate wurde um das Leben des 15-Jährigen gekämpft. Die Blutvergiftung hatte seinen linken Oberschenkel schwer angegriffen. Wund gelegen war der Bursch, der „nur mehr Haut und Knochen war“, wie sich sein Bruder Gerhard mit Tränen kämpfend erinnert. Noch heute sieht man mehrere zentimetertiefe Löcher auf Kurt Nairz’ Rücken.

Der noch immer kaum Ansprechbare kam in ein ständig durchflutetes Wasserbett ins Wiener Wilhelminenspital. Zweieinhalb Monate später wurde er ins Innsbrucker Landeskrankenhaus transferiert. Durch ein Fenster musste der von der Ferse bis zur Hüfte Eingegipste in den Zug gehievt werden.

Morphium-Entzug

„Ab Innsbruck beginnt wieder meine Erinnerung“, sagt Kurt Nairz. „4. Stock, Zimmer 13.“ Der Gips kam weg, der Morphium-Entzug begann. Weitere 18 Monate musste er im Landesspital verbringen. „Es ging langsam bergauf“, erinnert sich sein Bruder.

Die Folgen der im Heim mehrere Wochen lang unbehandelten Blutvergiftung: 75 Prozent Invalide, ein um zehn Zentimeter kürzeres linkes Bein (durch den monatelangen Gips wurde das Wachstum des Jugendlichen gehemmt), er war knie- und hüftsteif.

Amputation 

Die Osteomyelitis (Knochenmarksentzündung), die sich bei Nairz zusätzlich gebildet hatte, wollte auch nach dem Krankenhaus nicht und nicht verheilen. Viele Operationen später musste ihm deswegen Anfang der 1980er-Jahre der linke Oberschenkel amputiert werden. „Damit ich eine Prothese tragen kann, wurde mir der Unterschenkel verkehrt eingesetzt.“

„Ich kann, seit ich im Heim war, keinen Sport mehr machen, nicht schwimmen, nicht Rad fahren, nie mehr Fußball. Ich geh’ auf Krücken.“

Was Nairz heute will? „Dass die Justiz einsieht, dass Fehler gemacht wurden.“ Bereits in den 1970er-Jahren habe sein Vater den Fall an die Innsbrucker Justiz weitergeleitet. Geschehen sei nichts. „Ich will als Opfer anerkannt werden, ich will, dass mir geglaubt wird. Ich will angehört und von einem Arzt untersucht werden, der feststellt, wie ich heute beinand’ bin.“ Sein Dank gilt den Spitalsärzten. Die haben mein Leben gerettet.“

Das Heim habe ihn nach seinem Transport ins Spital „nie wieder kontaktiert“. Er habe kein Entlassungsschreiben bekommen und auch sein Heimsparbuch („es wurden für meine Arbeit jeden Monat 70 Schilling auf ein Sparbuch überwiesen“) habe er nie wieder gesehen.

Gremien: Spießrutenlauf für Betroffene 

Entschädigungen Der Wildwuchs an Gremien ist in Sachen Kinderheime evident. So gibt es in vielen Bundesländern Anlaufstellen für Heimkinder. Die Opferschutzorganisation Weisser Ring führt etwa im Auftrag der Stadt Wien die Entschädigung von Ex-Zöglingen durch. Weiters gibt es auch in Städten wie Innsbruck eine eigene Anlaufstelle, die für das Land Tirol ist aber anderswo etabliert. Zudem kommt die von der katholischen Kirche eingerichtete Klasnic-Kommission, die die Entschädigungen für Zöglinge von kirchlichen Heimen abwickelt. Das u. a. für das Heim Kaiserebersdorf verantwortliche Justizministerium hat auch den Weissen Ring mit der Opfer-Betreuung beauftragt.

Letztes Update am 22.10.2012, 17:11
Artikel vom 22.10.2012 16:09 | KURIER | Georg Hönigsberger

Quelle: Kurier – http://kurier.at/nachrichten/4516680-erzieher-liessen-heimkind-beinahe-sterben.php

22.10.2012 – Basler Zeitung – Erregung im Rotlichtmilieu

Von Martin Furrer. Aktualisiert am 22.10.2012

Das Tänzerinnen-Sonderstatut im Ausländerrecht soll fallen. Das führt zu kuriosen politischen Koalitionen.

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17.10.2012 – Standard – Sexuelle Gewalt: Diffuse Zahlen bei falschen Anschuldigungen

Michael Möseneder, 17. Oktober 2012, 19:10

Die Debatte um angeblich hinterhältige Frauen, die wehrlose (Ex-)Partner bewusst falsch anzeigen, flammt Dank Jörg Kachelmann wieder auf. Der Justizalltag zeigt, wie schwierig die Entscheidungen oft sind

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23.10.2012 – Stimme Russlands – Französischer Vater will nicht nach Deutschland!

Am Donnerstag, den 18. Oktober ist Lionel Gilberti, 42, aus dem Gefängnis von Colmar entlassen worden. Am 25. Oktober trifft aber das französische Gericht die Entscheidung, ihn nach Deutschland auszuliefern. Immer noch wird es Lionel Gilberti vorgeworfen, seine Familie samt Kindern in Deutschland verlassen zu haben.

Seine Familie, Freunde und CEED-Anhänger waren extrem froh, ihn endlich auf freiem Fuß und am Leben zu sehen, weil er seit dem 8. Oktober mit Essen und Trinken aufgehört hatte. Im Auftrag vom Hörfunk Stimme Russlands besuchten wir Lionel Gilberti bei ihm zu Hause. Er sah sehr müde aus:

“Viele Menschen sind hinter uns. Wir werden sehen, wie es weiter laufen wird. Mein Anwalt hat eine Berufung bei dem Luxemburger Gerichtshof gegen die Entscheidung des Gerichts von Colmar eingelegt. Madeleine Simoncello, die Generalsstaatsanwaltin, hat den Haftbefehl aus Deutschland merkwürdigerweise sehr schnell und ohne Kontrolle angeordnet. Nach Ansicht meines Anwalten, Grégory Thuan, ist dies verdächtig, also eher nicht legal. Es ist nicht legal, dass ein Europäischer Haftbefehl bei einem Zivilfall in Anspruch genommen wird. Stellen Sie es sich mal vor! Sie bekommen ein Zettel in Deutschland, weil ihr Auto schlecht geparkt ist und dann wird nach Ihnen mit einem Europäischen Haftbefehl gesucht ! Wo ist denn die Grenze? Im schlimmsten Fall werden sie mich am 25. Oktober ausliefern. In diesem Fall werde ich Antrag auf Kassation stellen. Wenn Frankreich den Europäischen Haftbefahl storniert, darf ich trotzdem nicht in ein anderes europäisches Land reisen. Der Europäische Haftbefehl aus Deutschland gilt in ganz Europa. So bekomme ich eine europaweite Reise- und Arbeitsverbot. Dies ist doch einfach bescheuert!“

10 Tage im Gefängnis

Der Gefängnisarzt entnahm Lionel Gilberti jeden Tag Blutproben. Man konnte wohl feststellen, dass der Vater kein Essen zu sich nahm. Der Oberartz des Gefängnisses sagte sogar zu ihm, dass er das Wochenende nicht überleben würde.

“Jeden Tag bin ich untersucht worden. Die haben sich gut um mich gekümmert. Die haben es gesehen, dass ich nichts getrunken oder gegessen habe. ”

Lionel Gilberti erzählte, wie es am 8.Oktober gelaufen ist: “Das war verrückt! Sofort bin ich verhaftet worden. Um 13 Uhr war ich in einer Zelle bei der Polizei. Um 16.30 bin ich nach Colmar gebracht worden, wo ich vor dem Generalstaatsanwalt stand. 20 Minuten später stand ich vor dem Richter. Nach 30 Minuten befand ich mich im Gefängnis! Von einer Sekunde zu der kann sich deine Lage ändern “.

Trotzdem findet Lionel Gilberti nette Worten der Polizei und dem Personal im Gefängnis gegenüber : “ Man muss es sagen. Die Polizei sowie das Gefängnispersonal waren mit mir sehr korrekt. Aber ich wünsche keinem Menschen diese Erfahrung “.

Im Gefängnis von Colmar traf Lionel Gilberti Olivier Karrer http://german.ruvr.ru/2012_09_04/87187182/ wieder und konnte mit ihm sprechen. “Olivier Karrer arbeitet sehr viel. Er ist sehr stark. Und er ist sehr froh zu wissen, dass der CEED-Verband weiter lebt, auch wenn er nicht da ist. “

Ablenkung?

“Ich habe das Gefühl, dass die Medien einen vom Wesen des Themas ablenken wollen. Die Journalisten berichten über emotionale Inhalte. Es ist schwer darüber über politische Inhalte zu reden.“

Lionel Gilberti deutet aber an, dass sein Kampf und der der betroffenen Eltern eine andere Richtung genommen habe. “Die Deutschen versuchen es immer, die ausländischen Eltern zu kriminalisieren. Der Generalstaatanwalt von Colmar versuchte zu beweisen, dass ich meine Familie und meine Kinder in Deutschland verlassen hätte. Das ist ja heftig! Die Journalisten wissen doch ganz genau, dass es nicht der Fall ist. Weil ich meine Kinder nicht sehen darf, lehne ich kategorisch ab, einen Unterhalt zu bezahlen! Ich weiß doch nicht einmal, ob meine Kinder immer noch am Leben sind! Wenn ich bei dem Jugendamt anrufe, ist die Antwort: ‘Bis es keinen Totenschein gibt…’ und die legen einfach den Hörer auf! Das sind Monster!“

“Aber Ich bin extrem froh zu sehen, was meine Angehörigen, meine Schwester, geleistet haben. Sophie Lavier, André Bamberski und die anderen. Es bringt Kraft!“, schließt Gilberti.

Ein Vater voller Überzeugung

“Solange ich nicht mit meinen Kindern bin, bezahle ich nicht! Wenn die mich nach Deutschland schicken, starte ich wieder einen Hungerstreik und trinke auch kein Wasser. In Deutschland ist es gefährich, so etwas zu tun. Sehr schnell landet man bei der Psychiatrie. Da können die mit mir alles tun. In Frankreich machen die Ärzte den Unterschied. Die beiden Ärzte aus Frankreich haben es bestätigt, dass ich auf keinem Fall verrückt sei. In Deutschland wird das anderes sein, also gefährlich für mich. “

Lionel Gilberti meinte, dass seine Verhaftung mit dem Unterhalt gar nichts zu tun habe. “Das ist ein rein politisches Motiv aus Deutschland gewesen! Die wollen es verhindern, dass ich weiter erzähle, was ich weiß.“

“Der Artikel über die ehemaligen SS Offiziere aus Italien http://german.ruvr.ru/2012_10_11/90929651/ zeigt deutlich, was da vor sich läuft. Die deutsche Staatsanwaltschaft erklärt das Verfahren für ungültig. Sie benutzt den § 170 http://dejure.org/gesetze/StPO/170.html der Strafprozessordnung. Dieser Paragraf wird gegen mich, gegen Marinella Collombo, gegen André Bamberski angewendet. Meiner Meinung nach sind diese acht SS-Offiziere von diesem Paragrafen auch geschützt. Wie dem auch sei, muss der Europäische Haftbefehl nichtig erklärt werden. Der ist einfach nicht legal! Wenn der gelten soll, gehe ich in die Kassation. Wir arbeiten mehr und mehr daran, diese Dinge in Deutschland bekannt zu machen! “

Tags: Gefängnis, Deutschland, Frankreich, Kommentare, Gesellschaft, Kinder

Olivier Renault     23.10.2012, 17:21

Quelle: Stimme Russlands – http://german.ruvr.ru/2012_10_23/92168272/

24.10.2012 – 123recht.net – Franzose wird nach deutsch-italienischem Sorgerechtstreit ausgeliefert

AFP VOM 24.10.2012 | Nachrichten – Allgemein |

Pariser Kassationsgericht gibt Antrag aus Italien grünes Licht

Im Zusammenhang mit einem deutsch-italienischen Sorgerechtstreit soll ein Franzose nach Italien ausgeliefert werden. Ein entsprechendes Urteil von Mitte September hat am Mittwoch die oberste französische Instanz, der Pariser Kassationsgerichtshof, bestätigt. Das Gericht gab damit grünes Licht für die Auslieferung, die binnen zehn Tagen erfolgen soll. Gegen den Franzosen liegen Haftbefehle der Staatsanwaltschaften in Mailand und München vor. Ihm wird vorgeworfen, in Fälle von Kindesentführungen durch einen Elternteil in Deutschland verwickelt zu sein.

Der 52 Jahre alte Olivier Karrer ist Gründer eines Verbands europäischer Eltern, der die deutsche Praxis des Sorge- und Umgangsrechts anprangert. Der Verband wirft den deutschen Behörden vor, systematisch die ausländischen Elternteile zu benachteiligen. Karrer hatte nach der Scheidung von seiner deutschen Frau vergeblich zwölf Jahre lang um ein Umgangsrecht mit seinem Sohn gekämpft. Er war im Juli in Straßburg festgenommen worden.

In Italien wird Karrer als mutmaßlicher Komplize einer Mutter gesucht, die nach der Trennung von ihrem deutschen Mann ihre beiden Kinder in Bayern entführen und nach Italien bringen ließ. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft Mailand half der Franzose der Italienerin Marinella Colombo, ihre Kinder zu entführen, für die der deutsche Vater das Sorgerecht hatte. Dafür soll er 10.000 Euro erhalten haben, was Karrer bestreitet.

Colombo wurde in Italien wegen Kindesentführung zu anderthalb Jahren Haft verurteilt. Der Fall hatte in Deutschland und Italien für Wirbel gesorgt. Eine Klage der Frau ist derzeit beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anhängig.

Im Januar hatte sich der Petitionsausschuss des Europaparlaments mit dem Vorgehen der deutschen Behörden bei binationalen Sorgerechtstreitigkeiten befasst. Dem Ausschuss liegen mehr als 120 Beschwerden vor, die vor allem die Rolle der Jugendämter bei Entscheidungen zum Sorge- und Umgangsrecht kritisieren.

© AFP Agence France-Presse GmbH 2012

Quelle: 123recht.net – http://www.123recht.net/Franzose-wird-nach-deutsch-italienischem-Sorgerechtstreit-ausgeliefert-__a129849.html

20.10.2012 (Samstag) von 10:00h bis 17:00h – 22. Luca-Mahnwache – Kundgebung Meidlinger Hauptstrasse, 1120 Wien

20.10.2012 (Samstag) von 10:00h bis 17:00h

Meidlinger Hauptstrasse 60, Ecke Zeleborgasse

1120 Wien

22. Luca-Mahnwache mit Bernhard Haaser in Wien

22. Luca-Mahnwache des Luca-Kinderschutzverein auf der Meidlinger Hauptstrasse Ecke Zeleborgasse, erreichbar mit U6 (Station Philadelphiabrücke oder Station Niederhofstraße) und U4 (Station Meidling Hauptstraße).

Wollen Sie sich im Kinderschutz engagieren? Mitarbeit ist bei uns Chef-Sache. Bernhard Haaser wird auch bei dieser Luca-Mahnwache wieder persönlich anwesend sein. Nützen Sie die Gelegenheit für ein persönliches Gespräch mit Bernhard Haaser!

20.10.2012 (Samstag) von 10:00h bis 17:00h

Meidlinger Hauptstrasse 60, Ecke Zeleborgasse

1120 Wien

Haben Sie schon die Sachverhaltsdarstellung des Luca-Kinderschutzverein an die Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption (WKStA) vom 09.10.2012 gelesen?

Sachverhaltsdarstellung im Fall Marilyn an die WKStA am 09.10.2012
19. Oktober 2012 · by lucakinderschutzverein

Quelle: Luca-Kinderschutzverein – http://lucakinderschutzverein.wordpress.com/2012/10/19/22-luca-mahnwache-mit-bernhard-haaser-am-20-10-2012-in-wien/

Le+O Lebensmittel und Orientierung – Projekt Le+O der Caritas Wien

Le+O – Lebensmittel und Beratung leistet Soforthilfe.

In elf Ausgabestellen in Wien erhalten armutsbetroffene Menschen frisches Obst und Gemüse, Grundnahrungsmittel wie Brot, Reis, Nudeln, Öl, Milchprodukte, Konserven und andere einwandfreie Lebensmittel, aber auch Hygieneartikel zu einem symbolischen Preis – eine spürbare finanzielle Entlastung fürs Haushaltsbudget.

Voraussetzung ist eine Le+O-Karte.

Zum Ausstellen der Berechtigungskarte benötigen wir beim 1. Besuch:

  • Lichtbildausweis
  • Meldezettel aller im Haushalt lebenden Personen
  • Einkommensnachweis (z.B. Mindestsicherungsbescheid, Lohnzettel, Pensionsbescheid, …)

Die Einkommensgrenze entspricht der Armutsgefährdungsschwelle. Die Berechtigungskarte ist für ein Jahr für einen Haushalt und eine fixe Ausgabestelle gültig.

Quelle: caritas-leo.at – http://www.caritas-leo.at/unsere-hilfe/lebensmittel/

Ausgabestellen und Öffnungszeiten

Lebensmittelausgabe der Caritas der Erzdiözese Wien und Wiener Pfarren in Kooperation mit der Team Österreich Tafel und dem Wiener Roten Kreuz:

Le+O – Pfarre Maria Hietzing (zuständig für die Bezirke 4., 5. und 13.)
Am Platz 1, 1130 Wien – Montag, 10.00 – 11.30 Uhr   Lageplan

Le+O – Pfarre Aspern St. Martin (zuständig für den Bezirk 22.)
Asperner Heldenplatz 9, 1220 Wien – Montag, 14.30 – 16.00 Uhr   Lageplan

NEU:
Le+O – Pfarre Gumpendorf (zuständig für die Bezirke 6.,7. und 8.)
Brückengasse 7, 1060 Wien – Montag, 15.00 – 16.30 Uhr   Lageplan

Le+O – Pfarre St. Josef-Weinhaus (zuständig für die Bezirke 18. und 19.)
Gentzgasse 142, 1180 Wien – Dienstag, 10.00 – 11.30 Uhr   Lageplan

Le+O – Pfarre Maria Lourdes (zuständig für den Bezirk 12.)
Haschkagasse 5, 1120 Wien – Dienstag, 11.00 – 12.30 Uhr   Lageplan

Le+O – Pfarre Emmaus am Wienerberg (zuständig für den Bezirk 10.)
August Sigl Straße 3, 1100 Wien – Dienstag, 15.00 – 16.30 Uhr   Lageplan

Le+O – Pfarre Erlöserkirche Endresstraße (zuständig für den 23. Bezirk)
Endresstraße 57a, 1230 Wien – Mittwoch, 10.30 – 12.00 Uhr   Lageplan

Le+O – Pfarrzentrum Schwechat (zuständig für Schwechat und Umgebung)
Zirkelweg 3, 2320 Schwechat – Mittwoch, 11.00 – 12.30 Uhr (14-tägig: 16.3., 30.3., 13.4., 27.4., 11.5., 25.5., 8.6., 22.6., 6.7., 20.7., 3.8., 17.8., 31.8., 14.9., 28.9., 12.10., 9.11., 23.11., 7.12., 21.12)   Lageplan

NEU: Wöchentliche Ausgabe
Le+O – Pfarre Mödling St. Othmar
(zuständig für Mödling und Umgebung)
Kaiserin Elisabethstraße 28, 2340 Mödling – Mittwoch, 11.00 – 12.30 Uhr   Lageplan

Le+O – Pfarre Kaiserebersdorf (zuständig für den Bezirk 11.)
Dreherstraße 2, 1110 Wien – Mittwoch, 14.30 – 16.00 Uhr   Lageplan

Le+O – Pfarre Gartenstadt (zuständig für den Bezirk 21.)
Galvanigasse 3, 1210 Wien – Donnerstag, 9.30 – 11.00 Uhr   Lageplan

NEU: Geänderter Zuständigkeitsbereich und neue Öffnungszeiten
Le+O – Pfarre Penzing
(zuständig für den Bezirk 14.)
Karlingergasse 5, 1140 Wien – Donnerstag, 10.00 – 11.30 Uhr   Lageplan

Le+O – Pfarre Canisiuskirche (zuständig für die Bezirke 2. und 9.)
Pulverturmgasse 11, 1090 Wien – Donnerstag von 14.30 – 16.00 Uhr   Lageplan

NEU: Geänderter Zuständigkeitsbereich
Le+O – Pfarre Christkönig Neufünfhaus
(zuständig für den Bezirk 15.)
Vogelweidplatz 7, 1150 Wien – Freitag, 10.00 – 11.30 Uhr   Lageplan

Le+O – Pfarre Alt-Ottakring (zuständig für die Bezirke 16. und 17.)
Johannes-Krawarik-Gasse 1, 1160 Wien – Freitag, 10.30 – 12.00 Uhr   Lageplan

Le+O – Pfarre St. Johann Kapistran (zuständig für den Bezirk 20.)
Forsthausgasse 22, 1200 Wien – Freitag, 15.00 – 16.30 Uhr   Lageplan

Team Österreich Tafel (zuständig für die Bezirke 1. und 3.)
Ausgabestelle gegenüber Ausbildungszentrum des Wiener Roten Kreuzes (keine Sozialberatung)
Safargasse 4, 1030 Wien – Samstag, 19.00 – 21.00 Uhr   Lageplan

Aktualisiert am 19.08.2016

Wichtiger Hinweis: Beachten Sie auch die Schließtage auf der Web-Site! 

Quelle: caritas-leo.at – http://www.caritas-leo.at/unsere-hilfe/ausgabestellen/

Beratung – Raus aus der Armutsspirale

Bei Le+O geht es nicht um Almosen, sondern um Hilfe zur Selbsthilfe. Mit professioneller Beratung will Le+O den Menschen eine Perspektive auf einen Ausstieg aus der Armutsspirale geben.

Parallel zur Lebensmittelausgabe gibt es daher die Möglichkeit, sich von diplomierten SozialarbeiterInnen unmittelbar in der Ausgabestelle bedarfsgerecht und individuell beraten zu lassen. Die Beratung erfolgt auf freiwilliger Basis.

Die Sozialberatung in den Ausgabestellen wird intensiv genutzt. SozialberaterInnen klären die Problematik mit den KlientInnen ab und vermitteln zu anderen spezialisierten Einrichtungen bzw. Beratungsstellen. Ziel ist es, den Menschen Mut zu machen, Ansprüche geltend zu machen und die finanzielle Situation zu stabilisieren bzw. zu verbessern.

Quelle: caritas-leo.at – http://www.caritas-leo.at/unsere-hilfe/beratung/

Le+O – Lebensmittel und Orientierung / T 01/257 12 15 / leo@caritas-wien.at