Doppel-Residenz, als Normalfall gefordert

Hervorgehoben

Das Modell der Doppel-Residenz muss in Zukunft Normalfall sein.

Derzeit wird ein hauptsächlicher Wohnort des Kindes festgelegt. Diesen Wohnort empfindet das Kind mit der Zeit als sein einziges „wahres“ Zuhause.

Damit wird der Entfremdung des Kindes vom getrennt lebenden Elternteil bereits der Grundstein gelegt. Weiters werden Unterhalts-Ansprüche in Geldform erst durch diese Regelung überhaupt rechtfertigbar.

Eine Gesellschaft, die Allein-Erziehende in grossen Mengen produzieren möchte und deren finanzielle Absicherung durch eine existenzbedrohende Unterhalts-Gesetzgebung absichern will, hat sicherlich keinerlei Interesse an der generellen Einführung des Doppel-Residenz-Modells.

Ein Abgehen vom geforderten Normalfall soll nur aus schwerwiegenden Gründen erfolgen. Beispielsweise ist die Gefährdung eines Kindes durch einen Elternteil ein solcher Grund.

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Obsorge, Alleinige Obsorge als absolute Ausnahme gefordert

Die alleinige Obsorge darf in Zukunft nur noch die absolute Ausnahme sein, weil sie das Beziehungsrecht des Kindes sehr stark beschneidet.

Die Einschränkung von Grundrechten kann in einem Rechtstaat nicht mit der Giesskanne ausgeschüttet werden. Die Qualitäts-Anforderungen an solche Verfahren müssen drastisch erhöht werden.

Herzeigbare Qualität wird eben auch immer gerne hergezeigt. Solche Verfahren werden aber immer unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt. Die dafür angeführte Begründung lautet, es handle sich um zu private Inhalte. Ebenfalls nicht zugelassen, sogar unter Strafandrohung gestellt, ist die Aufzeichnung dieser Verfahren. Lesen Sie mehr darüber im Themenbereich „Rechtspraxis“.

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Obsorge, automatische gemeinsame Obsorge als Normalfall gefordert

Obsorge soll grundsätzlich eine „automatische gemeinsame Obsorge“ sein, unabhängig vom Familienstatus.

Seit vielen Jahren ist den Verantwortlichen bekannt, dass die gemeinsame Obsorge nachweislich konflikt-reduzierend auf die Eltern wirkt. Es geht jedoch um Grundsätzliches, das Recht des Kindes auf beide Eltern, also um ein Beziehungsrecht.
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Jugendamt, massive Reduktion von Kompetenzen gefordert

Die sogenannten „Zuständigkeiten“ des Jugendamts müssen massiv eingeschränkt werden (Finanzamt, Gutachter, Polizei, Gericht).

  • Gewaltschutz-Aufgaben dürfen nicht länger in die tolerierte Zuständigkeit des Jugendamts fallen. Straftaten fallen laut Verfassung in die alleinige Zuständigkeit der Exekutive.
  • Die Regelung finanzieller Angelegenheiten wie z.B. Unterhaltszahlungen muss in Zukunft in die alleinige Zuständigkeit des Finanzamts fallen.
  • Die Abgabe von gutachtengleichen Empfehlungen oder Stellungnahmen an Gerichte zu laufenden Verfahren im Familienrecht darf nicht mehr länger toleriert werden. Die Abgabe von Gutachten oder Empfehlungen muss die alleinige Kompetenz von Gutachtern sein.
  • Das Treffen von weitreichenden Entscheidungen, z.B. Entziehung von Kindern aus der Familie, Fremdunterbringung, psychiatrische Zwangmassnahmen usw., muss die alleinige Kompetenz von Gerichten sein.

Übrig bleibt danach eine überschaubare und vor allem bewältigbare Aufgabe für die Jugendämter. Das Jugendamt soll nur noch für die Betreuung von sozial schwachen Familien, Allein-Erziehenden und von elternlosen Kindern zuständig sein.

Das bedeutet eine umfangreiche Reduktion der Kompetenzen, gleichermaßen aber auch eine Chance zur Fokussierung  auf solche Aufgaben, für die die MitarbeiterInnen des Jugendamts auch ausgebildet sind.

Diese Kernaufgaben eines Jugendamts müssen unter strengster Kontrolle durch eine eigens zu schaffende Kontrollbehörde sowie verpflichtender Beweissicherung erfüllt werden. Dafür sind klare gesetzliche Bestimmungen und höchste Qualitäts-Standards zu definieren. Diesem Forderungsbereich ist auf dieser Plattform ein eigener Abschnitt gewidmet.

 

teampago, Redaktion – https://teampago.wordpress.com/
Eine menschenwürdige Neuregelung des Familienrechts –
Zehntausende Betroffene sind die besseren Experten

Jugendamt, tiefgreifende Reformen gefordert

Wie kann es sein, dass eine Institution zum Schutz von Kindern derart heftig in die Kritik gerät ?

Medien berichten immer häufiger über Skandale im Zusammenhang mit Stellen des Jugendamts. Betroffene berichten in grosser Zahl ihre Erfahrungen. Dabei ist immer wieder von Erlebnissen völliger Hilflosigkeit und Verzweiflung die Rede.

Besonders heftig bestreiten Betroffene die von den Jugendämtern vorgebrachte Worthülse „zum Wohle des Kindes“ zu arbeiten.

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Kontakt-Boykott, strafrechtliche Konsequenzen gefordert

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Kontakt-Boykott ist die Bezeichnung für ein Verhalten, dem Kind und dem nicht obsorge-berechtigten Elternteil ihr Recht auf eine Beziehung zueinander zu verweigern.

Aus der Sicht des Kindes gesehen ist aber der Kontakt zu beiden Eltern ein grundlegendes Bedürfnis. Jedes Zuwiderhandeln verursacht Leid, und nicht nur dem Kind. Tausende Betroffene, in der Mehrzahl Väter, haben ihre Kinder zum Teil seit Jahren nicht mehr gesehen, oder sehen sie nur selten.

Bestehende  Druckmittel wie Geldstrafen oder Beugestrafen (Haftstrafe) werden von den Gerichten aber bisher so gut wie nie eingesetzt.  Damit stellen Gerichte die Bedeutung eines falsch ausgefüllten Parkscheines noch über die Bedeutung eines Menschenrechtes des Kindes.

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PAS, strafrechtliche Konsequenzen gefordert

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PAS ist die Abkürzung für „Parental Alienation Syndrome“ und beschreibt die enormen psychischen Folgen der Eltern-Kind-Entfremdung.

PAS ist grausame Realität für tausende Kinder, jeden Tag.

In Brasilien wurde das Hervorrufen von PAS als eine Form der Kindesmisshandlung am 26.08.2010 unter Strafandrohung gestellt. ( Siehe dazu: „Breaking news: Brazil has ratified a law that defines and punishes parental alienation as a form of child abuse“ und „New Brazilian Law 12 318 defines and punishes parental alienation„)

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