03.12.2019 – kathpress – Berlin: Nationaler Rat zum Kampf gegen Missbrauch tagte erstmals

Spitzenvertreter aus Politik, Kirchen und Zivilgesellschaft sollen für bessere Vernetzung und mehr politischen Druck bei der Umsetzung von Empfehlungen sorgen

03.12.2019, 14:59 Uhr Deutschland/Regierung/Missbrauch/Gesellschaft/Kirche

Berlin, 03.12.2019 (KAP/KNA) In Deutschland hat sich ein Nationaler Rat zur Bekämpfung von sexuellem Missbrauch konstituiert. Rund 40 Spitzenvertreter aus Politik und Zivilgesellschaft sollen für bessere Vernetzung und mehr politischen Druck bei der Umsetzung von Empfehlungen sorgen und bis Sommer 2021 Ziele und konkrete Umsetzungsschritte erarbeiten. Genauer Titel des Gremiums ist „Nationaler Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen“.

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11.02.2015 – FAZ – Der größte Fehler seines Lebens

Jugendamt-Odyssee: Der größte Fehler seines Lebens

Von Katrin Hummel

Ein Vater kämpft um seine Tochter. Gegen seine frühere Frau, die das Kind gegen ihn aufhetzt, gegen das Jugendamt, das falsche Behauptungen verbreitet. Eine Geschichte über die Allmacht der Ämter.

Dies ist eine Geschichte über die Allmacht der Jugendämter und das Ausgeliefertsein der Eltern. Eine wahre Geschichte, die zeigt, was passieren kann, wenn ein Elternteil bei Mitarbeitern des Jugendamts in Ungnade fällt. Eine Geschichte darüber, wie Jugendamtsmitarbeiter ihre Macht missbrauchen und ihren ursprünglichen Auftrag aus dem Blick verlieren können, der lautet, Kinder zu schützen und für sie da zu sein.

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28.03.2019 – Neue Westfälische – Kinderschutz: Studie offenbart schwere Defizite in Jugendämtern

Die polizeiliche Kriminalstatistik verzeichnete für 2017 12.447 Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen sowie 7.818 Fälle von Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung von Kinder- und Jugendpornografie.

Bielefeld
Kinderschutz: Studie offenbart schwere Defizite in Jugendämtern

Probleme: Der Schutz von Kindern krankt laut der Untersuchung an einer Überforderung der unterfinanzierten Behörden, weil das Personal schlecht ausgebildet und überlastet ist.

Carolin Nieder-Entgelmeier
28.03.2019 | Stand 28.03.2019, 15:54 Uhr

Bielefeld. Im Fall des tausendfachen Kindesmissbrauchs im lippischen Lügde werden immer neue Missstände öffentlich, die vor allem die Arbeit der Jugendämter in Frage stellen. Viele Jugendämter in OWL nehmen den Fall aktuell zum Anlass, um die eigene Arbeit und insbesondere die Pflegeverhältnisse zu prüfen. Doch das reicht nach Einschätzung der Koblenzer Sozialwissenschaftlerin Kathinka Beckmann im Kampf gegen die Misshandlung von Kindern nicht aus. Beckmann offenbart in ihrer Studie zu den Allgemeinen Sozialen Diensten der Jugendämter in Deutschland eklatante Defizite in der Einarbeitung der Fachkräfte und der Finanzierung der Ämter.

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19.03.2019 – NTV – Beamter in Paderborn: Kinderpornos bei Polizist aus NRW entdeckt

Panorama
Dienstag, 19. März 2019
Beamter in Paderborn Kinderpornos bei Polizist aus NRW entdeckt

Ein Polizist aus Nordrhein-Westfalen wird mit Kinderpornos erwischt. Nach RTL-Recherchen ist der Beamte aus Ostwestfalen bereits suspendiert, aber noch nicht festgenommen. NRW-Innenminister Reul kündigt Konsequenzen an.

In Nordrhein-Westfalen ist erneut ein Polizist wegen des Besitzes von Kinderpornos aufgeflogen. Wie RTL berichtet, wurde bei einem Beamten der Kreispolizei Paderborn umfangreiches Material gefunden. Der Schutzpolizist wurde demnach bereits am vergangenen Freitag suspendiert, jedoch nicht festgenommen. NRW-Innenminister Herbert Reul bestätigte jetzt den Fall gegenüber dem Sender.

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03.12.2018 – Focus – Mangelnde „Vaterkraft“: Darum fehlt Kindern oft Struktur und Halt

Nachrichten Familie Experten Mangelnde „Vaterkraft“: Darum fehlt Kindern oft Struktur und Halt
Was ist ein guter Vater?
Experte beklagt mangelnde „Vaterkraft“: Papa muss nicht die bessere Mama sein
Struktur und Halt geben, liebevoll sein: Was muss ein Vater seinem Kind geben?

FOCUS-Online-Experte Matthias Stiehler

Montag, 03.12.2018, 14:33

Väter wollen nicht mehr nur Versorger sein, sondern aktiv die Beziehung zu ihren Kindern gestalten. Doch mit der Familie verbrachte „Quality time“ ist nicht alles. Und ein Papa muss nicht die bessere Mama sein. Wir brauchen ein geschärftes Bewusstsein über die wichtigen Aufgaben von „Väterlichkeit“.

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27.10.2018 – Rubikon – Die Pseudo-Liebe

Samstag, 27. Oktober 2018, 15:58 Uhr
~15 Minuten Lesezeit
Die Pseudo-Liebe
Eine Stellungnahme von Franz Ruppert zum allseits gelobten Dokumentarfilm „Elternschule“.

Von Franz Ruppert

Viele Eltern sind traumatisiert und wissen es nicht. So projizieren sie ihre eigenen Traumata auf ihre Kinder, während sie glauben, ihre Kinder seien schwer erziehbar und bräuchten mehr Grenzen und eine strengere Erziehung. Der Teufelskreis der Traumatisierung geht von Generation zu Generation in die nächste Runde. Wie können wir ihm entkommen?

Ich bin gebeten worden, eine Stellungnahme zum Dokumentarfilm „Elternschule“ von Jörg Adolph und Ralf Bücheler zu verfassen. Für mich ist dieser Film ein weiteres Symptom für eine Gesellschaft, die ihre Mitglieder schon früh traumatisiert, diese Traumatisierungen systematisch ignoriert und sich dann mit hohem Aufwand und viel Eifer an der Bekämpfung von Psychotrauma-Folgesymptomen abarbeitet.

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13.03.2018 – ntv – Fluchtpunkt Männerhaus: Wenn die Gewalt von Frauen ausgeht

Dienstag, 13. März 2018
Fluchtpunkt Männerhaus
Wenn die Gewalt von Frauen ausgeht

Von Peter Poprawa

Kaum ein Mann vertraut sich Freunden oder Kollegen an, wenn er Opfer von Gewalt durch seine Frau geworden ist. Oft siegt die Angst, verlacht zu werden. Im brandenburgischen Ketzin finden Männer Zuflucht, die sich entschieden haben, zu gehen.

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14.06.2017 – katholisch.de – Missbrauchskommission beklagt Versagen von Müttern

Missbrauchskommission beklagt Versagen von Müttern

Die Unabhängige Missbrauchskommission hat ihren ersten Zwischenbericht vorgelegt. Darin klagt sie vor allem über ein Versagen vieler Mütter. Aber auch deutliche Kritik an der Bundespolitik wird laut.

Missbrauch | Berlin – 14.06.2017

Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung von Kindesmissbrauch hat am Mittwoch in Berlin einen ersten Zwischenbericht vorgelegt. Danach haben sich in den vergangenen Monaten rund 1.000 Betroffene bei dem Gremium gemeldet. 200 Menschen konnten die Mitglieder bereits anhören. Die Vorsitzende der Kommission, Sabine Andresen, sprach mit Blick auf die Einrichtung des Gremiums von einer wichtigen Entscheidung der Politik. Dieser Schritt zeige, dass die Gesellschaft bereit sei, Verantwortung zu übernehmen, so Andresen.

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02.10.2017 – Deutschlandfunk – Wenn Scheidungskinder erwachsen sind „Meine größte Angst ist, dass mir das auch passiert“

Zeitfragen | Beitrag vom 02.10.2017
Wenn Scheidungskinder erwachsen sind“

Meine größte Angst ist, dass mir das auch passiert“

Von Teresa Sickert

Welche Spuren hinterlässt eine Trennungserfahrung im Elternhaus bei den Kindern? Drei inzwischen erwachsene Scheidungskinder sprechen über ihre Einstellungen und Ängste zu Liebe und Partnerschaft. Eine Erkenntnis: Die Trennung der Eltern gehört zu den prägendsten Erfahrungen im Leben.

„Als meine Eltern sich getrennt haben, war ich 17, das war 1998 und das war tatsächlich eher eine schmutzige Angelegenheit, würde man glaube ich sagen.“

Sebastian Ebel [1] ist ein Nachscheidungskind. So bezeichnet man Kinder, die die Scheidung ihrer Eltern bereits durchlebt haben.

„Die Trennung als solche war fast eher ne Erleichterung. Eher so, dass ich gedacht habe: Jetzt endlich macht ihr’s mal, wird ja jetzt auch mal Zeit.“

1998, also in dem Jahr in dem sich Ebels Eltern trennten, sind 157 Tausend Minderjährige von einer Scheidung betroffen. Die Scheidungsrate in Deutschland geht in den folgenden Jahren einem historischen Höchststand entgegen.

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22.06.2017 – Medienservice Sachsen – Umgang und Unterhalt für alle Trennungskinder klar regeln

22.06.2017, 14:33 Uhr
Umgang und Unterhalt für alle Trennungskinder klar regeln

Die Justizministerkonferenz hat sich heute in Deidesheim auf Initiative Sachsens dafür ausgesprochen, den gesetzlichen Regelungsbedarf für das so genannte „Wechselmodell“ zu prüfen. Bei diesem Modell hat das Kind nach der Trennung der Eltern seinen ständigen Aufenthalt nicht bei einem Elternteil, sondern beide Eltern teilen sich die Betreuung des Kindes.

Immer mehr Eltern wollen sich nach der Trennung nicht mehr in das klassische Rollenmodell einfügen, in dem das Kind bei der Mutter lebt und der Vater lediglich am Wochenende Umgang mit dem Kind hat.

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