Doppelresidenz – Eine sinnvolle Option – Ein modifiziertes Obsorgemodell nach elterlicher Scheidung oder Trennung – Von Harald Werneck

Im Rahmen eines Pilotprojekts an der Fakultät für Psychologie der Universität Wien wurden mehrere Teilstudien zum sogenannten „Doppelresidenzmodell“ durchgeführt.

Nach einer Scheidung, von der auch gemeinsame Kinder betroffen sind, besteht neben der alleinigen Obsorge eines Elternteils in Österreich seit ca. 10 Jahren auch die Möglichkeit, dass beide leiblichen Eltern weiterhin die Obsorge (ganz oder eingeschränkt) behalten (KindRÄG 2001). Weiterlesen

27.10.2011 – ZDFmediathek – Kampf ums Kind – Wenn Gutachten Familien zerstören – Dokumentation von Rainer Fromm und Michael Strompen, jetzt zu sehen in der ZDFmediathek

Wenn Eltern sich nicht einigen können, haben beim Streit ums Kind meist Familienrichter und Gutachter das letzte Wort. Sie entscheiden, welches Elternteil für das Kind besser geeignet sein soll.

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25.10.2011 – Spiegel – Gruppenzwang bei Vorschulkindern – Kleine Opportunisten

Thema Verhaltensforschung

Früh fangen Kinder an, sich der Mehrheit zu beugen: Schon Vierjährige rücken von ihrer Meinung ab, sobald mehrere Altergenossen andere Ansichten vertreten, zeigt eine Studie. Selbst wenn die Kleinen wissen, dass sie im Recht sind, stehen sie oft nicht dazu – offenbar aus Angst vor Konflikten.

Wer mit seiner Meinung in der Minderheit ist, hat es nicht immer leicht. Und manch einer neigt dazu, seine Ansichten der Mehrheit anzupassen. Jetzt zeigt eine Studie: Bereits Vorschulkinder beugen sich dem Gruppendruck Gleichaltriger, selbst wenn sie es besser wissen.

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21.06.2011 – OTS – VP-Aigner ad Oxonitsch: „Danke“ für die Aufzählung der Leistungen der Wiener Jugendarbeit!

Utl.: Völliges Fehlen konkreter Projekte und Pläne zur Verhinderung von Gewalt =

Wien (OTS) – Der Bildungssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Aigner, bedankt sich herzlich für die heutige Pressekonferenz von SP-Stadtrat Oxonitsch. „Es hätte zwar auch ein Blick auf die Homepage gereicht, doch ist es doch etwas anderes, persönlich vom zuständigen Stadtrat über die Wiener Jugendarbeit von Angesicht zu Angesicht informiert zu werden. Konkrete Projekte zur Gewaltverhinderung blieb er aber schuldig. Über den Sommer sollen nun Projekte ausgearbeitet werden, um künftig Platzstürme von Rapid- oder Austriafans zu verhindern. Praktisch, dass man sich das Geld dafür – knappe 1,1 Millionen Euro – schon genehmigt hat. Es bleibt zu hoffen, dass man ernsthafte Projekte ausarbeitet, glaubt doch Stadtrat Oxonitsch bislang immer noch, Probleme weginserieren zu können. Diese Denkweise hat sich schon oft ad absurdum geführt. Die Probleme in dieser Stadt werden durch unzählige Inserate mit Stadtrat Oxonitsch deswegen auch nicht weniger“, so Aigner heute.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T:(+43-1) 4000/81 916, F:(+43-1) 4000/99 819 60
eva.gruy@oevp-wien.at

OTS0203 / 21.06.2011 / 13:00 / Channel: Politik / Aussender: ÖVP Wien
Stichworte: Aigner / Innenpolitik / Jugend / Wien / ÖVP

Quelle: OTS – http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110621_OTS0203/vp-aigner-ad-oxonitsch-danke-fuer-die-aufzaehlung-der-leistungen-der-wiener-jugendarbeit

Gewaltschutz, Abschaffung von Verjährungsfristen für sexuellen Missbrauch gefordert

Gerechtigkeit ist ein grundlegendes Bedürfnis aller Menschen. Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch schützen nur die TäterInnen. Gerechtigkeit für Missbrauchsopfer hat derzeit ein Ablaufdatum.

Täglich erleben wir die grosse Enttäuschung vieler Missbrauchs-Opfer über die ihnen vorenthaltene Gerechtigkeit, wie zum Beispiel im Fall des derzeit (Oktober 2011) neuesten Kinderheim-Skandals rund um das Kinderheim der Stadt Wien, Schloss Wilhelminenberg.

Es ist daher die Abschaffung von Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch bzw. sexueller Gewalt an Minderjährigen zu fordern.

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18.10.2011 – Wiener Zeitung – Auch Todesopfer im Schloss Wilhelminenberg?

Nach Missbrauchsvorwürfen melden sich immer mehr mutmaßliche Opfer.

Wien. Das ehemalige Kinderheim im Schloss Wilhelminenberg wird immer mehr zum Schloss des Grauens. So soll es in dem 1977 aufgelassenen Erziehungsheim in Wien-Ottakring nicht nur zu massiven sexuellen Übergriffen gekommen sein, sondern es soll sogar Todesfälle infolge Misshandlungen unter den Heimkindern gegeben haben. Das berichtet der Rechtsanwalt Johannes Öhlböck, der zwei mutmaßliche Opfer von sexueller Gewalt in dem Heim vertritt.

Laut Öhlböck habe ihm eine Frau, die von 1948 bis 1953 in dem Heim untergebracht war, geschildert, wie sie Zeugin gewesen sei, als ein Kind zu Tode geprügelt wurde. Auch die Serienvergewaltigungen habe die Frau bestätigt, so Öhlböck am Dienstag vor Journalisten.

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Mediation, verpflichtende Mediation bei Trennung oder Scheidung gefordert

Mediation verringert nachweislich das Konfliktpotenzial zwischen den Eltern und erleichtert die Vereinbarung gemeinsamer Obsorge wesentlich, selbst in konfliktreichen Trennungen.

Daher ist die gesetzliche Vorschreibung verpflichtender Mediation für Eltern minderjähriger Kinder im Falle von Trennung oder Scheidung zu fordern.

Eine Verweigerung oder Behinderung dieser Massnahme durch einen Elternteil muss sorgfältig definierte Konsequenzen, bis hin zum Verlust der Obsorge nach sich ziehen.

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