18.12.2019 – Lippische Landes-Zeitung – Film zum Lügde-Prozess: Die Aufarbeitung des Unfassbaren

Detmold. Kaum ein Kriminalfall hat Lippe in seinen Grundfesten so sehr erschüttert wie der Missbrauchsfall Lügde. Über Jahrzehnte hinweg sind auf dem Campingplatz „Eichwald“ in Elbrinxen“ Kinder auf unvorstellbare Weise sexuell missbraucht worden. Es gab vereinzelte Hinweise, die nie konsequent genug verfolgt wurden, erst die Aussage eines zehnjährigen Mädchens bringt die Ermittlungen Ende 2018 ins Rollen. Am 5. September dieses Jahres sind die Haupttäter für 450 Einzeltaten an 32 Kindern vor dem Detmolder Landgericht verurteilt worden.

Dauercamper Andreas V. (56) muss für 13 Jahre in Haft, sein 34-jähriger Mittäter Mario S. für 12 Jahre – für beide ordnet die Jugendschutzkammer die anschließende Sicherungsverwahrung an. Zu Prozessbeginn sitzt noch ein dritter Angeklagter in Saal 165. Dessen Verfahren wird aber abgetrennt. Heiko V. (49) aus Stade kann das Gericht mit einer zweijährigen Bewährungsstrafe als freier Mann verlassen. Ganz Deutschland verfolgt den Missbrauchsprozess in Detmold, der an zehn Prozesstagen immer weitere, unfassbare Details offenbart.

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11.12.2013 – General-Anzeiger Bonn – Fall Anna: Verfahren gegen Jugendamtsmitarbeiterin eingestellt

Fall Anna : Verfahren gegen Jugendamtsmitarbeiterin eingestellt

BONN Am Ende ist es so gekommen, wie es die Richter der 1. Großen Strafkammer des Bonner Landgerichts in der vergangenen Woche vorgeschlagen hatten: Am zehnten Verhandlungstag gegen die 46 Jahre alte Sozialpädagogin, die als Mitarbeiterin des Jugendamtes Königswinter für die von ihrer Pflegemutter getötete neunjährige Anna zuständig war, wurde das Verfahren wegen geringer Schuld vorläufig eingestellt.

Von Benjamin Jeschor

Innerhalb von sechs Wochen muss die Angeklagte nun die ihr auferlegte Geldbuße in Höhe von 2000 Euro an die gemeinnützige Organisation „Terre des Hommes“ zahlen – danach wird das Verfahren endgültig eingestellt.

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25.07.2019 – FAZ – Kinderhandel in Italien: Eine fast unheimliche Parallele zu Hänsel und Gretel

Kinderhandel in Italien : Eine fast unheimliche Parallele zu Hänsel und Gretel
Aktualisiert am 25.07.2019-17:23

Im norditalienischen Bibbiano wurde jahrelang mit Kindern gehandelt. Verdächtigt werden zahlreiche Mediziner und Sozialarbeiter, sogar der Bürgermeister soll beteiligt gewesen sein. Nun wird die Sache zum Politikum.

Von Matthias Rüb

Bibbiano ist ein Städtchen von rund zehntausend Einwohnern in Norditalien. Ende Juni wurde dort Anklage erhoben gegen 27 Verdächtige, darunter Psychologen und Psychotherapeuten, Ärzte und Sozialarbeiter. Auch der Bürgermeister steht unter Hausarrest. Den Angeklagten werden Kindesmisshandlung und Körperverletzung, Betrug und Amtsmissbrauch, Fälschung von Dokumenten und Diagnosen sowie allerlei weitere Delikte vorgeworfen.

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25.07.2019 – VOL – Kleinpartei ARGUS will „Kinderministerium“

Politik
Kleinpartei ARGUS will „Kinderministerium“
25.07.2019 12:43 (Akt. 25.07.2019 12:43)
Auch die neu gegründete Partei ARGUS will am 29. September auf dem Wahlzettel stehen. Als ihre zentralen Anliegen nennt die selbst erklärte „Kinder- und Menschlichkeitspartei“ bessere Bildung und mehr Schutz von Jugendlichen und Kindern. Über den aktuellen Stand der Unterstützungserklärungen wollte man bei einer Pressekonferenz am Donnerstag keine Auskunft geben.

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19.03.2019 – Ostsee Zeitung – Missbrauchsfall Lügde: Jugendamt erhielt Hinweise auf Pädophilie

17:57 19.03.2019
Panorama Behördenfehler
Missbrauchsfall Lügde: Jugendamt erhielt Hinweise auf Pädophilie

Bei der Polizei verschwundene Kinderporno-Dateien, im Jugendamt gelöschte Akten: Erleichterten Behörden den tausendfachen Kindesmissbrauch von Lügde, indem sie untätig blieben? Der Landkreis Hameln entschuldigt sich erstmals bei den Opfern.

Lügde. Es war nicht nur die vermüllte Behausung auf dem Campingplatz und der große Altersunterschied: Trotz mehrfacher Hinweise auf Pädophilie hat das Jugendamt Hameln einen heute 56-Jährigen als Pflegevater für ein kleines Mädchen eingesetzt. Der Mann aus Lügde im Weserbergland gilt als Hauptverdächtiger im Fall von tausendfachem Kindesmissbrauch mit mindestens 34 Opfern. Hamelns Landrat Tjark Bartels (SPD) räumte am Dienstag ein, dass schon 2016 eine Jobcenter-Mitarbeiterin, ein anderer Vater sowie eine Kindergarten-Psychologin den Verdacht auf sexuell übergriffiges Verhalten äußerten. Diese Hinweise seien in den Akten vermerkt. In der Vergangenheit hatte der Landrat darauf verwiesen, dass sich die Akten noch bei der Staatsanwaltschaft befinden.

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14.03.2019 – Die Welt – Missbrauchsfall Lügde: Mehr Opfer und mehr Polizeipannen

Nordrhein-Westfalen
Missbrauchsfall Lügde
Mehr Opfer und mehr Polizeipannen
Stand: 14.03.2019 | Lesedauer: 3 Minuten

Von Dorothea Hülsmeier

Wie konnte es im Missbrauchsfall Lügde zu mehreren Polizeipannen kommen? Und warum hat nicht früher die Polizei Bielefeld die umfangreichen Ermittlungen übernommen? Innenminister Reul musste sich im Innenausschuss Fragen stellen.

Der Missbrauchsfall von Lügde nimmt immer erschreckendere Ausmaße an. Die Zahl der Opfer sei inzwischen auf mindestens 34 gestiegen, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Donnerstag im Innenausschuss des Landtags. Bei 14 weiteren Personen bestehe der Verdacht, dass auch sie Opfer des vielfachen Missbrauchs auf einem Campingplatz geworden sein könnten. Reul rechnet daher mit einer weiter steigenden Opferzahl. Bislang waren die Ermittler von mindestens 31 Opfern ausgegangen.

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13.03.2019 – Deutschlandfunk – Bundesregierung: Zahl der ins Ausland entführten Kinder gestiegen

Bundesregierung
Zahl der ins Ausland entführten Kinder gestiegen
13. März 2019

2018 sind rund 240 Fälle registriert worden, in denen Kinder illegal von einem Elternteil ins Ausland gebracht wurden.

Das berichten Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf die Bundesregierung. Das Bundesamt für Justiz habe damit rund 60 Mal mehr sogenannte Rückführungsverfahren eingeleitet als noch im Jahr zuvor, heißt es. Knapp die Hälfte der Vorgänge aus 2018 sei inzwischen geklärt. Hintergrund der Berichterstattung ist eine parlamentarische Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion.

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19.03.2018 – Badische Zeitung – Breisgau-Hochschwarzwald: Landratsamt organisiert nach dem Fall Alessio sein Jugendamt um

Breisgau-Hochschwarzwald
Landratsamt organisiert nach dem Fall Alessio sein Jugendamt um
Von Wulf Rüskamp

Mo, 19. März 2018 um 20:41 Uhr

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

Das Jugendamt des Kreises Breisgau-Hochschwarzwald wird derzeit personell vergrößert und intern umorganisiert. Das Landratsamt setzt damit Empfehlungen von Experten um, die das Handeln des Amtes im Fall Alessio untersucht haben.

Der Dreijährige, der unter Beobachtung des Jugendamts gestanden hatte, war im Januar 2015 von seinem Stiefvater in Lenzkirch erschlagen worden. Es ist der Weg aus einer großen Krise – und die unausgesprochene Zurücknahme des damals gefallenen Worts der Landrätin Störr-Ritter, es habe keine Fehler gegeben.

Diese Aussage hatten schon das in München ansässige Deutsche Jugendinstitut und eine achtköpfige Expertenkommission indirekt mit ihrer Aufarbeitung des Falls Alessio zerpflückt. Ihre Empfehlungen, die sich auf den Personalmangel ebenso bezogen wie auf interne Beratungsabläufe oder die Zusammenarbeit mit externen Jugendschutzorganisationen, nahm das Landratsamt als Handlungsanweisungen.

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25.04.2018 (Mittwoch) um 10:00h – Pressekonferenz – Verein Väter ohne Rechte, 1010 Wien

25.04.2018 (Mittwoch)
Pressekonferenz – Verein Väter ohne Rechte

Der „Internationale PAS-Tag“ findet jährlich am 25. April statt. Seit vielen Jahren fordern Betroffene, die vorsätzliche Entfremdung von Kindern endlich unter Strafandrohung zu stellen. Derzeit kann die Petition „PAS ins Strafrecht“ (44/BI) am Server des österreichischen Parlaments gezeichnet werden.

Termin
25.04.2018, 10:00 – 12:00 Uhr

Cafe Prückel, Goldsaal
Stubenring 24
1010 Wien, Österreich

Pressekonferenz Väter ohne Rechte

Podium:
RA Mag. Michaela Krankl
RA Mag. Thomas Kaumberger
RA Dr. Alexander Krasser
Franz Brunner, VOR
Martin Morauf, VOR

Für Brötchen und Mineralwasser ist gesorgt, Pressemappen vor Ort.

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04.04.2017 – Die Welt – Manuela Schwesig will uns Eltern an den Kragen

Manuela Schwesig will uns Eltern an den Kragen

Von Birgit Kelle | Veröffentlicht am 04.04.2017 | Lesedauer: 9 Minuten

Kinder genießen Grundrechte wie jeder andere Bundesbürger welchen Alters auch. Wer nun wie die Familienministerin gesonderte Kinderrechte im Grundgesetz fordert, hat anderes im Sinn.

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