17.12.2019 – Die Presse – Vernichtender Abschlussbericht: Kindeswohl in Ballettakademie in Gefahr

Staatsoper
Vernichtender Abschlussbericht: Kindeswohl in Ballettakademie in Gefahr

17.12.2019 um 14:39
von Teresa Wirth

Zu den schweren Vorwürfen gegen die Ballettakademie der Wiener Staatsoper liegt der Abschlussbericht vor. Kinderschutz und die Verantwortung dafür werde nicht ernst genommen, die Ballettschüler unzureichend versorgt, heißt es darin.

Wien. Züchtigung, Drill, Missbrauch: Es waren schwere Vorwürfe, die gegen die Elite-Ballettschule der Wiener Staatsoper im April diesen Jahres laut wurden. Nun liegt der Abschlussbericht der unabhängigen Sonderkommission vor – mit einem verheerenden Endergebnis: Das Kindeswohl sei in der Akademie gefährdet, heißt es darin.

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20.11.2019 – Deutschlandfunk – Jugendämter vermittelten Pflegekinder an Pädophile

Berlin
Jugendämter vermittelten Pflegekinder an Pädophile

Es ist ein Skandal, der noch nicht aufgearbeitet ist: Seit den 60er Jahren gaben Berliner Jugendämter Pflegekinder in die Obhut von pädophilen Pflegevätern, die diese jahrelang sexuell missbrauchten. Mit einer Entschädigung der Opfer tut sich der Berliner Senat schwer.

Von Claudia van Laak

Sie kommt nur schleppend voran, die Aufarbeitung eines Vorgangs, den Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres zynisch, menschenverachtend und ungeheuerlich nennt. Seit Ende der 60er Jahre bis Anfang 2000 gaben mindestens zwei Jugendämter Kinder und Jugendliche in die Obhut von pädosexuellen Tätern. Diese kassierten Pflegegeld und missbrauchten die Kinder. Völlig unklar ist der Umfang des Skandals. Um wie viele Täter handelt es sich, um wie viele Opfer? Namentlich bekannt sind ein bereits verstorbener Täter und drei Betroffene. Mit zweien konnte der Deutschlandfunk sprechen – sie wollen anonym bleiben.

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14.06.2017 – katholisch.de – Missbrauchskommission beklagt Versagen von Müttern

Missbrauchskommission beklagt Versagen von Müttern

Die Unabhängige Missbrauchskommission hat ihren ersten Zwischenbericht vorgelegt. Darin klagt sie vor allem über ein Versagen vieler Mütter. Aber auch deutliche Kritik an der Bundespolitik wird laut.

Missbrauch | Berlin – 14.06.2017

Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung von Kindesmissbrauch hat am Mittwoch in Berlin einen ersten Zwischenbericht vorgelegt. Danach haben sich in den vergangenen Monaten rund 1.000 Betroffene bei dem Gremium gemeldet. 200 Menschen konnten die Mitglieder bereits anhören. Die Vorsitzende der Kommission, Sabine Andresen, sprach mit Blick auf die Einrichtung des Gremiums von einer wichtigen Entscheidung der Politik. Dieser Schritt zeige, dass die Gesellschaft bereit sei, Verantwortung zu übernehmen, so Andresen.

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27.12.2016 – ORF – Heimskandal: Verfahren eingestellt

Heimskandal: Verfahren eingestellt

Gegen mehr als zehn Personen ist wegen Missbrauchsverdachts im ehemaligen Kinderheim auf dem Wilhelminenberg ermittelt worden. Es war das erste große Verfahren in der Causa. Doch es wurde eingestellt, bestätigt die Staatsanwaltschaft.

Der Abschlussbericht der Wilhelminenberg-Kommission brachte das Ermittlungsverfahren bei der Wiener Staatsanwaltschaft ins Rollen. Die Untersuchungen liefen gegen mehr als zehn Personen – und die Anschuldigungen waren schwer. Ermittelt wurde wegen Vergewaltigung, schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen und Quälen oder Vernachlässigen unmündiger, jüngerer oder wehrloser Personen. Bezogen haben sich die Missbrauchsvorwürfe vor allem auf die 1950er und 1960er Jahre – mehr dazu in Heimskandal: Erstes großes Verfahren.

Staatsanwaltschaft nennt mehrere Gründe Weiterlesen

22.10.2016 (Samstag) von 09:30h bis 20:00h – Fachtagung Doppelresidenz – Vorträge, Erfahrungsberichte, Podiumsdiskussion zum Wechselmodell, Wien

Fachtagung Doppelresidenz

Vorträge, Erfahrungsberichte, Podiumsdiskussion zum Wechselmodell

Samstag 22.10.2016 von 09:30h bis 20:00h

Ort:

Bundesministerium für Finanzen, Dr. Peter Quantschnigg Saal
Hintere Zollamtsstraße 2b
1030 Wien

Teilnehmer:

  • Univ.Prof. DDr. Salvatore Giacomuzzi, Klinischer- und Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut und Akademischer Suchtberater
  • Mag. Dagmar Bojdunyk-Rack, Geschäftsführerin von Rainbows Österreich
  • Prof. Dr. jur. Hildegund Sünderhauf-Kravets, Professorin für Familienrecht und Kinder- und Jugendhilferecht an der Evangelischen Hochschule Nürnberg
  • Dr. Reinhard Jackwerth, Senatsvorsitzender und Richter am Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien
  • Mag. Doris Täubel-Weinreich, Richterin und Vorsitzende der Fachgruppe Familienrecht
  • Prof. Dr. Med. Marguerite Dunitz-Scheer, Leiterin der Kinderpsychosomatik der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde Graz
  • Mag. Veronika Richter, eingetragene Mediatorin, Besuchsbegleiterin und Elternberaterin beim Wiener Familienbund, Kindercoach bei „Collaborative Law“ – www.collaborativelaw.eu
  • Eine Vertreterin der Österreichischen Plattform für Alleinerziehende (ÖPA)
  • Teresa Amann MSc., Studentin an der Universität Wien, Fakultät Psychologie
  • Anton Pototschnig, Obmann der Plattform Doppelresidenz
  • Moderation: Barbara Tóth, FALTER-redakteurin
  • Moderation: Prof. Dr. Martina Leibovici-Mühlberger, Ärtztin, Psychotherapeutin und Erziehungsberaterin

Anmeldung: Bitte führen Sie Ihren Namen, Profession und Mailadresse an.

fachtagung.doppelresidenz@gmx.at

Tagungskosten: (incl. kulinarische Versorgung über den ganzen Tag)

  • 56 € FrühbucherInnenbonus, bei Anmeldung bis 30. Juni 2016
  • 40 € pro Person, wenn sich zwei gleichzeitig in einem mail anmelden, bis 30.
    Juni 2016, danach 65 € pro Person
  • 90 € für SpätbucherInnen (ab 1.7.2016)
  • 40 € für StudentInnen

Anmeldung gilt ab Einzahlung der Tagungsgebühr

Anmeldeschluss: 16. September 2016 auf 14. Oktober 2016 verlängert.

Einzahlung bitte auf das Konto:
„PLATTFORM DOPPELRESIDENZ“ Verein für Trennungsfamilien
Verwendungszweck: Fachtagung Doppelresidenz
IBAN: AT35 1200 0100 1686 2459
BIC: BKAUATWW

Veranstalter: Plattform Doppelresidenz www.doppelresidenz.at

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29.10.2015 – Spiegel – Fall Yagmur: Urteil gegen Eltern ist rechtskräftig

Getötetes Kleinkind aus Hamburg: Yagmurs Mutter scheitert vor Bundesgerichtshof

Die dreijährige Yagmur aus Hamburg wurde zu Tode misshandelt, ihre Mutter muss wegen Mordes lebenslang ins Gefängnis. Der Bundegerichtshof wies die Revision der Frau nun zurück, das Urteil ist rechtskräftig.

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26.01.2015 – Spiegel – Katholische Kirche: Was wurde eigentlich aus dem Missbrauchsaufklärer Pater Mertes?

Missbrauchsaufklärer vom Canisius-Kolleg: Jesuiten-Pater Klaus Mertes

Mit seinen Untersuchungen fing alles an: Vor fünf Jahren wurde Deutschland vom Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche überrollt. Wie denkt Jesuiten-Pater Klaus Mertes heute über seine Rolle, was hat sich verändert – in der Kirche, in seinem Leben?

Von Annette Langer

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