17.06.2020 – ORF – Missbrauch: 13 Jahre Haft für Arzt

Missbrauch: 13 Jahre Haft für Arzt

Jener Arzt aus dem Salzkammergut, dem vorgeworfen wurde, 109 Buben sexuell missbraucht zu haben, ist zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Zusätzlich wurde der 56-Jährige vom Schöffensenat in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen.

17. Juni 2020, 17.04 Uhr (Update: 17. Juni 2020, 18.05 Uhr)

Der Mann wurde wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen, wegen sexuellen Missbrauchs von Unmündigen, Missbrauchs eines Autoritätsverhältnisses, pornografischer Darstellung Minderjähriger und des unerlaubten Umgangs mit Suchtgiften schuldig gesprochen.

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18.05.2020 – Väter ohne Rechte – Unterstützen Sie eine Beschwerde gegen den ORF

Wie Ihre GIS Nummer (ORF Teilnehmernummer) die gemeinnützige Kinderschutz-NGO „Väter ohne Rechte“ (VoR) unterstützt und Sie für mehr Ausgewogenheit in der ORF Berichterstattung sorgen kann. Schluß mit „besonderen“ Formen des Feminismus im ORF, Ihre GIS Nummer gibt Ihnen das Recht dazu.

Das Märchen von „alle Frauen sind Opfer, alle Männer sind Täter“ wird besonders jetzt in Corona-Zeiten der letzten Monate vom ORF immer und immer wieder erzählt. Weibliche Gewalt wird völlig ausgeblendet, männliche Gewaltopfer und speziell auch Kinder als Opfer von (weiblicher) Gewalt werden in unserer öffentlich-rechtlichen Berichterstattung ignoriert.

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06.02.2018 – Steirerblatt – Erstmals Jugendamt nach Missstandsduldung zu Schmerzensgeld verurteilt

Erstmals Jugendamt nach Missstandsduldung zu Schmerzensgeld verurteilt
von Steirerblatt am 6. Februar 2018

Am Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz war es vier Jahre nach den Vergewaltigungen von vier Mädchen in einer Erziehungsanstalt in Graz zum Urteil gegen die Stadt Graz gekommen. Die von der Stadt Graz zwischenzeitlich geschlossene Erziehungsanstalt billigte Skandalwirtschaft und Missstandsduldung. So habe man laut Gerichtsurteil die Aufsichtspflicht verletzt und trotz Kenntnisse über die Vorgeschichte von einem der Täter Mädchen und Burschen ohne Trennung untergebracht. Sowohl das Versperren der Zimmer als auch der Duschräumlichkeiten seien nicht möglich gewesen. Den Stein ins Rollen brachte die Mutter zweier Opfer – damals 9 und 11 Jahre alt, die auch bei der Polizei Anzeige erstattete – im Gegensatz zur verantwortlichen Behörde.

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22.11.2019 – ORF – Schadenersatz für Kind in Erwachsenenpsychiatrie

Gesundheit
Schadenersatz für Kind in Erwachsenenpsychiatrie

Kinder in der Erwachsenenpsychiatrie – das war in Österreich jahrelang übliche Praxis. Ein Gericht entschied kürzlich, dass die Republik dafür Schadenersatz zahlen muss: konkret einem Mädchen, das mit 13 im Otto-Wagner-Spital untergebracht war.
22. November 2019, 11.13 Uhr

Mittlerweile komme das nicht mehr vor, sagen Experten, aber die Situation sei nach wie vor katastrophal. Drei Tage lang war das Mädchen im Oktober 2014 auf der Erwachsenenpsychiatrie untergebracht, 2.200 Euro muss die Republik der jungen Patientin nun dafür zahlen, berichtete Patientenanwalt Bernhard Rappert vom Verein Vertretungsnetz am Freitag im Ö1-Morgenjournal.

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18.10.2019 – ORF – Psychiatrie stellt sich dunklen Zeiten

Gesundheit
Psychiatrie stellt sich dunklen Zeiten

An der Uni Klagenfurt hat am Freitag ein Symposion anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Abteilung für Neurologie und Psychiatrie des Kindes- und Jugendalters begonnen. Es wird aber auch die dunkle Vergangenheit aufgearbeitet, etwa, als sich der ehemalige Primar Franz Wurst als Pädophiler herausstellte.

Die Abteilung für Neurologie und Kinder- und Jugendpsychiatrie ist heute ein freundliches, helles Haus, in dessen Garten Kinder spielen, mit Betreuern reden oder Tischfußball spielen. Das war nicht immer so: Vor Jahrzehnten war die Abteilung unter der Leitung von Kinderarzt Franz Wurst ein hermetisch abgeschlossener Ort.

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27.12.2016 – ORF – Heimskandal: Verfahren eingestellt

Heimskandal: Verfahren eingestellt

Gegen mehr als zehn Personen ist wegen Missbrauchsverdachts im ehemaligen Kinderheim auf dem Wilhelminenberg ermittelt worden. Es war das erste große Verfahren in der Causa. Doch es wurde eingestellt, bestätigt die Staatsanwaltschaft.

Der Abschlussbericht der Wilhelminenberg-Kommission brachte das Ermittlungsverfahren bei der Wiener Staatsanwaltschaft ins Rollen. Die Untersuchungen liefen gegen mehr als zehn Personen – und die Anschuldigungen waren schwer. Ermittelt wurde wegen Vergewaltigung, schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen und Quälen oder Vernachlässigen unmündiger, jüngerer oder wehrloser Personen. Bezogen haben sich die Missbrauchsvorwürfe vor allem auf die 1950er und 1960er Jahre – mehr dazu in Heimskandal: Erstes großes Verfahren.

Staatsanwaltschaft nennt mehrere Gründe Weiterlesen

06.12.2013 – ORF – Heimskandal: Erstes großes Verfahren

Heimskandal: Erstes großes Verfahren

Während sich noch immer ehemalige Zöglinge des Kinderheims am Wilhelminenberg als Missbrauchsopfer melden, wird nun auch gegen mehrere mögliche Täter ermittelt. Laut Staatsanwaltschaft läuft ein Verfahren. Ermittelt wird gegen mehr als zehn Personen.

Der Abschlussbericht der Wilhelminenberg-Kommission brachte das Ermittlungsverfahren bei der Wiener Staatsanwaltschaft ins Rollen. Die Ermittlungen laufen gegen mehr als zehn Personen – und die Anschuldigungen wiegen schwer.

Ermittelt wird wegen Vergewaltigung, schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen und Quälen oder Vernachlässigen unmündiger, jüngerer oder wehrloser Personen, bestätigte Staatsanwaltschaftssprecher Thomas Vecsey gegenüber wien.ORF.at.

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22.12.2016 (Donnerstag) um 21:05h – Gebt mir mein Kind zurück! – ORF Am Schauplatz

22.12.2016 (Donnerstag) um 21:05h

ORF Am Schauplatz

Gebt mir mein Kind zurück!

Siehe auch Artikel vom 28.09.2012

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07.03.2016 (Montag) um 19:00h – Qualitätskontrolle für Gerichtsgutachten – Podiumsdiskussion im Presseclub Concordia, 1010 Wien

07.03.2016 (Montag) um 19:00h

Presseclub Concordia
Bankgasse 8
A-1010 Wien

Podiumsdiskussion „Qualitätskontrolle für Gerichtsgutachten“

Auf dem Podium:
Dr.in Irmgard Griss, ehemalige OGH-Präsidentin
Mag. Harald Stefan, FPÖ
Mag. Albert Steinhauser, Die Grünen
Dr. Nikolaus Scherak, NEOS
Mag. Dr. Klaus Burtscher, Gerichtsgutachter
Dr. Herbert Pochieser, Rechtsanwalt
Franz Fluch, Initiator der Bürgerinitiative und Autor

Moderation:
Dr. Martin Adel, ORF

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09.12.2014 – ORF – Fortpflanzungsmedizin: Novelle morgen im Ministerrat

Fortpflanzungsmedizin: Novelle morgen im Ministerrat

Die Novelle des Fortpflanzungsmedizingesetzes, die lesbischen Paaren die Samenspende ermöglicht, steht morgen auf der Tagesordnung des Ministerrats. Erlaubt werden auch die Eizellenspende, die Samenspende Dritter bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) und – beschränkt – die Präimplantationsdiagnostik (PID). Gegenüber dem Begutachtungsentwurf wurde hier noch nachgeschärft.

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