22.02.2013 – Standard – Bischöfe reagieren mit „Sorge“ auf EGMR-Urteil

22. Februar 2013, 12:07

Kardinal Schönborn und Bischof Küng fürchten „Umdeutung des Familienbildes“

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19.03.2012 – ORF – Neue Klage gegen Kloster Mehrerau

Neue Klage gegen Kloster Mehrerau

Gegen das Kloster Mehrerau hat erneut ein mutmaßliches Missbrauchsopfer Klage eingebracht. Das Kloster wird dabei als „Mittäter“ bezeichnet: Trotz Vorstrafe wegen sexuellen Missbrauchs sei der Beschuldigte zum Internatsleiter bestellt worden.

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17.03.2012 – ORF – NL: Kirche ließ in 50ern Missbrauchsopfer kastrieren

Die katholische Kirche der Niederlande hat einem Medienbericht zufolge in den 50er Jahren mehrere Jugendliche kastrieren lassen, um deren angebliche homosexuelle Neigungen „zu heilen“. Wie die Zeitung „NRC Handelsblad“ gestern schrieb, sind mindestens zehn solcher Fälle bekannt.

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Rom | 6. bis 9. Februar | Konferenz zum Thema sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche mit Bischöfen aus aller Welt | www.kathweb.at |

Rund 220 Bischöfe und Ordensobere diskutieren von 6. bis 9. Februar zum Thema „Auf dem Weg zur Heilung und Erneuerung“ – Österreich durch Bischof Küng vertreten
04.02.2012

Vatikanstadt (KAP) Mit rund 220 teilnehmenden Bischöfen und Ordensoberen beginnt am Montagabend in Rom eine große

  • internationale Konferenz zum Thema sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche. Weiterlesen

02.02.2012 – kathweb – Rom: Großer Kongress über sexuellen Missbrauch in der Kirche

Vertreter von Bischofskonferenzen aus aller Welt beraten in der kommenden Woche geeignete Maßnahmen zur Vorbeugung von sexuellem Missbrauch – Korrespondentenbericht von Thomas Jansen
02.02.2012

Rom, 02.02.2012 (KAP) Es ist eine Szene, die mehr sagt als viele Worte: Rund 100 Bischöfe aus der ganzen Welt, in einem Hörsaal versammelt, hören einer Frau zu, die als Kind von einem Priester sexuell missbraucht wurde. Augenscheinlicher könnte die gewachsene Sensibilität für dieses Thema in der katholischen Kirche nach den verheerenden Skandalen in zahlreichen Ländern kaum sein. Die Schilderungen der Irin eröffnen eine internationale Konferenz über sexuellen Missbrauch von Minderjährigen in der katholischen Kirche, die vom 6. bis 9. Februar in Rom stattfindet. Veranstalter ist die renommierteste Universität der Stadt: Die von Jesuiten geführte „Gregoriana“. Unterstützt wird die Tagung von der Erzdiözese München, anderen Diözesen und einigen deutschen Hilfswerken.

„Wir wollen, dass den Opfern eine Stimme gegeben wird“, sagt Hans Zollner, Psychologie-Professor an der Gregoriana und Mitorganisator der Konferenz mit dem Titel „Auf dem Weg zu Heilung und Erneuerung“. Das Ziel der Tagung sei es, „mehr Aufmerksamkeit für das Thema in der weltweiten Kirche zu schaffen“. Es müsse deutlich werden, „dass man nicht einfach abwarten darf, wenn es um eine Vorbeugung sexuellen Missbrauchs geht, sondern selbst aktiv werden muss“, erläutert der deutsche Jesuitenpater und akademische Vizerektor der Gregoriana. Die Konferenz wolle deshalb vor allem den Erfahrungsaustausch über geeignete Maßnahmen zu Vorbeugung von sexuellem Missbrauch fördern.

Die Resonanz auf die Tagung ist außergewöhnlich: Nahezu alle nationalen Bischofskonferenzen entsenden einen bischöflichen Vertreter zu der Tagung, zumeist den jeweiligen Missbrauchsbeauftragten. Hinzu kommen Obere katholischer Orden sowie Fachleute, etwa Psychologen und Kirchenrechtler; insgesamt nehmen rund 220 Personen an der Tagung teil. Aus Österreich reist der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng an.

Die österreichischen Bischöfe haben im Jahr 2010 eigene Richtlinien für Ahndung und Vorbeugung sexuellen Missbrauchs in der Kirche veröffentlicht. Doch längst nicht alle Bischofskonferenzen haben bislang eigene Vorgaben erlassen. Für die Bischöfe dieser Länder bietet die Tagung die Möglichkeit, sich Anregungen und Hilfestellungen für ein solches Regelwerk geben zu lassen. Denn bis zum Mai 2012 müssen alle Bischofskonferenzen eigene Richtlinien für den Umgang mit sexuellem Missbrauch veröffentlicht haben. Diese Frist hatte die vatikanische Glaubenskongregation in einem Rundschreiben vom vergangenen Mai gesetzt. Zu diesem Zeitpunkt waren jene Ortskirchen, die eigene Vorgaben veröffentlicht hatten, noch die Ausnahme. Nicht nur in Afrika und Asien gibt es auf diesem Feld noch einiges zu tun, auch die Italienische Bischofskonferenz hat bislang noch keine Richtlinien veröffentlicht.

Aus dem Vatikan hat sich hoher Besuch zur Konferenz angesagt: Der Leiter der Glaubenskongregation, Kardinal William Joseph Levada, spricht zu den Teilnehmern über Maßnahmen zur Vorbeugung und Ahndung von sexuellem Missbrauch. Seiner Behörde müssen alle Missbrauchsfälle der Weltkirche gemeldet werden. Die Berichte gehen über den Schreibtisch des „Chefanklägers“ der Glaubenskongregation, Charles Scicluna; auch er trägt auf der Konferenz vor.

Die Ergebnisse der Tagung sollen möglichst Vielen zugänglich gemacht werden und in die Entwicklung eines Internetportals einfließen, das längerfristig für die ganze Weltkirche Informationen über den Umgang mit Missbrauchsfällen online bereitstellen soll. Die auf drei Jahre angelegte Entwicklung dieses „Zentrums für Kinderschutz“ der Gregoriana (www.elearning-childprotection.com) wird in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Ulm durchgeführt.

Papst Benedikt XVI. hat die Missbrauchsfälle als „offene Wunde der Kirche“ bezeichnet. Ganz ausrotten könne auch die beste Prävention sexuellen Missbrauch innerhalb der katholischen Kirche – wie in der Gesellschaft insgesamt – nicht, sagt Zollner. „Aber wir wollen mit der Konferenz einen Beitrag dazu leisten, dass diese ‚offene Wunde‘ besser und schneller heilen kann.“

Quelle: kathweb – http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/44652.html

02.02.2012 – ORF – „Bandenmäßiger Betrug“: Geldstrafe für Scientology Frankreich

Die wichtigsten Gruppierungen der Scientology-Organisation in Frankreich sind zu einer hohen Geldstrafe wegen „bandenmäßigen Betrugs“ verurteilt worden. Ein Berufungsgericht bestätigte am Donnerstag in Paris ein früheres Urteil, wonach zwei Einrichtungen von Scientology eine Strafe von insgesamt 600.000 Euro zahlen müssen.

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