28.05.2020 – Süddeutsche Zeitung – Die Akte Sandra M.

28. Mai 2020, 17:29 Uhr
Viersen
Die Akte Sandra M.

Greta aus Viersen ist nicht der einzige Fall, der mit der 25-jährigen Erzieherin in Zusammenhang steht. Polizei und Staatsanwaltschaft berichten von Vorfällen mit mindestens drei weiteren Kindern in anderen Kitas.

Von Jana Stegemann, Viersen/Mönchengladbach

Direkt vor dem Kita-Eingang sitzen an diesem Donnerstagmittag zwei Security-Männer in einem Fiat 500. Das Medieninteresse ist so groß, dass diese Maßnahme seit Montagmorgen nötig ist. Die Kita „Steinkreis“ in der nordrhein-westfälischen Stadt Viersen in einem gepflegten Neubaugebiet ist geöffnet, es dringen Kinderstimmen nach draußen. Den Spielplatz hinter der Kita umgibt eine hohe grüne Hecke, rechts von dem weißen Flachbau fließt ein künstlich angelegter, mit Beton eingefasster Kanal.

Vor der Kita liegen bunte Steine. Kleine und große, auf vielen steht in Kinderschrift ein Name: Greta. So heißt das kleine Mädchen, das in dieser Kita getötet worden sein soll – von seiner 25-jährigen Erzieherin Sandra M.

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06.02.2018 – Steirerblatt – Erstmals Jugendamt nach Missstandsduldung zu Schmerzensgeld verurteilt

Erstmals Jugendamt nach Missstandsduldung zu Schmerzensgeld verurteilt
von Steirerblatt am 6. Februar 2018

Am Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz war es vier Jahre nach den Vergewaltigungen von vier Mädchen in einer Erziehungsanstalt in Graz zum Urteil gegen die Stadt Graz gekommen. Die von der Stadt Graz zwischenzeitlich geschlossene Erziehungsanstalt billigte Skandalwirtschaft und Missstandsduldung. So habe man laut Gerichtsurteil die Aufsichtspflicht verletzt und trotz Kenntnisse über die Vorgeschichte von einem der Täter Mädchen und Burschen ohne Trennung untergebracht. Sowohl das Versperren der Zimmer als auch der Duschräumlichkeiten seien nicht möglich gewesen. Den Stein ins Rollen brachte die Mutter zweier Opfer – damals 9 und 11 Jahre alt, die auch bei der Polizei Anzeige erstattete – im Gegensatz zur verantwortlichen Behörde.

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29.10.2015 – Spiegel – Fall Yagmur: Urteil gegen Eltern ist rechtskräftig

Getötetes Kleinkind aus Hamburg: Yagmurs Mutter scheitert vor Bundesgerichtshof

Die dreijährige Yagmur aus Hamburg wurde zu Tode misshandelt, ihre Mutter muss wegen Mordes lebenslang ins Gefängnis. Der Bundegerichtshof wies die Revision der Frau nun zurück, das Urteil ist rechtskräftig.

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17.03.2015 – Kurier – Familie des toten Babys wurde betreut

Das Jugendamt war mit der Causa betraut. Wie genau wurde hingeschaut? Der Vater ist in Haft.

Von Thomas Martinz

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09.04.2014 – Zeit Online – Gewalt gegen Kinder: Er nannte ihn Papa

Gewalt gegen Kinder
Er nannte ihn Papa

Der kleine Daniel aus Berlin stirbt, weil der neue Freund seiner Mutter ihn geschlagen hat. Das Jugendamt hat lange versucht, Daniel zu beschützen. Warum konnte ihn niemand retten?

Von Annabel Wahba,  Mitarbeit Dominik Fürst

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16.04.2014 – Spiegel – Totes Kleinkind aus Hamburg: Mordanklage gegen Yagmurs Mutter

Die kleine Yagmur aus Hamburg verblutete innerlich. Bislang galt der Vater als dringend tatverdächtig. Doch nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen die Mutter des Mädchens erhoben – wegen Mordes.

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30.01.2014 – Spiegel – Bericht zu Yagmurs Tod: Prüfer konstatieren schwere Fehler des Jugendamts

Bericht zu Yagmurs Tod: Prüfer konstatieren schwere Fehler des Jugendamts

Die Rede ist von einem eklatanten Verstoß gegen „anerkannte Grundsätze guter Sozialarbeit“: Gut einen Monat nach dem Tod der dreijährigen Yagmur in Hamburg macht ein Prüfbericht dem Jugendamt schwere Vorwürfe. Dennoch sehen die Prüfer offenbar keinen Rechtsverstoß.

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20.12.2013 – Die Welt – Der Tod der dreijährigen Yaya – wer hat versagt?

Die Welt
20.12.13
Der Tod der dreijährigen Yaya – wer hat versagt?

Bürgermeister Scholz fordert Aufklärung „ohne falsche Rücksicht“. Bezirksamtsleiter versuchen in Krisensitzung, die Abläufe zu klären

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19.12.2013 – Bild – Kinds-Tötung unter den Augen der Ämter

Erschlagene Yagmur († 3)
Kinds-Tötung unter den Augen der Ämter

19.12.2013 – 23:59 Uhr

Hamburg – Der furchtbare Prügel-Tod der kleinen Yagmur († 3) erschüttert Hamburg. Immer neue Fragen, und immer neue Ungereimtheiten gibt es in dem Fall. Und immer neue Hinweise darauf, dass Justiz und Behörden Fehler gemacht haben!

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18.12.2013 – Die Welt – Kindesmissbrauch: 35 Jahre Haft für Lostprophets-Sänger Ian Watkins

18.12.13
Kindesmissbrauch
35 Jahre Haft für Lostprophets-Sänger Ian Watkins

Lostprophets-Sänger Ian Watkins muss wegen pädophiler Übergriffe für 35 Jahre in Haft. Reuig zeigte sich der 36-Jährige nicht, die Vorwürfe seien „megalustig“ – auch hätten ihn Fans sexuell bedrängt.

Von Kerstin Rottmann

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