25.07.2019 – FAZ – Kinderhandel in Italien: Eine fast unheimliche Parallele zu Hänsel und Gretel

Kinderhandel in Italien : Eine fast unheimliche Parallele zu Hänsel und Gretel
Aktualisiert am 25.07.2019-17:23

Im norditalienischen Bibbiano wurde jahrelang mit Kindern gehandelt. Verdächtigt werden zahlreiche Mediziner und Sozialarbeiter, sogar der Bürgermeister soll beteiligt gewesen sein. Nun wird die Sache zum Politikum.

Von Matthias Rüb

Bibbiano ist ein Städtchen von rund zehntausend Einwohnern in Norditalien. Ende Juni wurde dort Anklage erhoben gegen 27 Verdächtige, darunter Psychologen und Psychotherapeuten, Ärzte und Sozialarbeiter. Auch der Bürgermeister steht unter Hausarrest. Den Angeklagten werden Kindesmisshandlung und Körperverletzung, Betrug und Amtsmissbrauch, Fälschung von Dokumenten und Diagnosen sowie allerlei weitere Delikte vorgeworfen.

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15.05.2019 – Aargauer Zeitung – Familienrichter: „Manipulierte Kinder übernehmen die Sicht ihrer Mutter“

Entfremdung
Familienrichter: «Manipulierte Kinder übernehmen die Sicht ihrer Mutter»
von Anita Zulauf – wireltern.ch
Zuletzt aktualisiert am 15.5.2019 um 13:03 Uhr

Bruno Roelli hat sich als Familienrichter im Kanton Luzern für das Recht der Kinder auf beide Eltern eingesetzt. Im Interview erzählt er aus der Praxis.

Herr Roelli, Sie waren über 30 Jahre Familienrichter im Kanton Luzern. Haben Sie viele Entfremdungsgeschichten erlebt?

Bruno Roelli: Leider ja. Es sind traurige Geschichten. Die Entfremdungsthematik begann in den Achtzigerjahren mit der Zunahme der Scheidungsverfahren. Aber ich kann mir auch vorstellen, dass mit den 68er-Jahren und der Erosion der Glaubwürdigkeit der staatlichen Instanzen Gerichte an Autorität zu verlieren begannen. Deshalb der gefährliche Weg zur Selbstjustiz. Als Kampfmittel wurden dann immer mehr auch Missbrauchsvorwürfe eingesetzt.

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06.09.2015 – Die Presse – Kind manipuliert: Mutter verliert Sorgerecht

Weil sie mit dem Kind ins Ausland zog und dafür sorgte, dass der Sohn keinen Kontakt zum Vater will, wird einer Mutter die Obsorge entzogen. Der Vater, der das Kind lang nicht sehen konnte, erhält das alleinige Sorgerecht.

06.09.2015 | 18:45 | von Philipp Aichinger (Die Presse)

Wien. Beugestrafen konnten sie nicht dazu bringen, vor Gericht aufzutauchen. Die Abnahme des Reisepasses nicht verhindern, dass sie mit dem Sohn ein zweites Mal heimlich ins Ausland verzog. Damit hatte es eine Mutter aber zu weit getrieben, wie ein aktuelles Urteil des Obersten Gerichtshofs (OGH) zu einem Sorgerechtsstreit zeigt. Die Mutter verliert das Sorgerecht, das künftig allein dem Vater zukommt. Wobei dieser das Kind schon länger nicht mehr gesehen hat. Und der Sohn – unter dem Einfluss der Mutter – den Vater fürs Erste nun gar nicht sehen will.

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31.07.2013 – T-Online – Scheidung: Wie schlecht geht es Scheidungskindern wirklich?

Scheidung
Wie schlecht geht es Scheidungskindern wirklich?
31.07.2013, 10:47 Uhr | Ira Schaible, dpa

Mehr als jede dritte Ehe in Deutschland endet früher oder später mit der Scheidung – und davon sind pro Jahr mehr als 100.000 Kinder betroffen. Wie sehr leiden Scheidungskinder und wie groß sind ihre Nachteile in der Schule und für ihre soziale Entwicklung? Familienexperten haben Studien ausgewertet.

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26.01.2015 – Spiegel – Katholische Kirche: Was wurde eigentlich aus dem Missbrauchsaufklärer Pater Mertes?

Missbrauchsaufklärer vom Canisius-Kolleg: Jesuiten-Pater Klaus Mertes

Mit seinen Untersuchungen fing alles an: Vor fünf Jahren wurde Deutschland vom Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche überrollt. Wie denkt Jesuiten-Pater Klaus Mertes heute über seine Rolle, was hat sich verändert – in der Kirche, in seinem Leben?

Von Annette Langer

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10.02.2003 – Deutsches Ärzteblatt – Parental Alienation Syndrome: Nicht instrumentalisieren lassen

WISSENSCHAFT
Parental Alienation Syndrome: Nicht instrumentalisieren lassen
PP 2, Ausgabe Februar 2003, Seite 81

Andritzky, Walter

Nach einer Scheidung werden Therapeuten und Ärzte oft in die Sorgerechtsstreitigkeiten verwickelt. Wichtig ist, zwischen verschiedenen Konfliktkonstellationen unterscheiden zu können.

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09.11.2014 – Die Welt – Doppeltes Zuhause

Mütter und Väter streiten sich immer häufiger vor Gericht um die Betreuung von Trennungskindern. Eine Elterninitiative verfasste jetzt eine Hamburger Erklärung: Residenzen bei beiden Eltern sollen gesetzlich verankert werden

Die bunte Zeichnung zeigt zwei kleine Kinder in einem Zimmer. Links daneben wohnt ihre Mutter in ihrem Haus, rechts daneben der Vater in seinem Haus. Die Eltern sind getrennt. Aber die beiden Häuser überschneiden sich, sodass die Kinder in ihrem Zimmer bei beiden Elternteilen leben und aufwachsen können. Es ist wohl das, was sich Trennungskinder am meisten wünschen.

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16.06.2014 (Montag) um 20:00h – Krieg gegen Väter – Buchpräsentation mit Michael Hüter im Cafe Raimann, 1120 Wien

16.06.2014 (Montag) um 20:00h

Café Raimann

Schönbrunner Straße 285

1120 Wien

Anmeldung: office@kindergefuehle.at

Buchpräsentation „Krieg gegen Väter“ mit Autor Michael Hüter und Verleger Robert Ivancich, Kral Verlag Berndorf

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24.04.2014 – Zeit Online – Scheidungskinder: Glück. Gehabt

Scheidungskinder
Glück. Gehabt

Die Scheidungskinder der siebziger Jahre haben heute selbst Familie. Machen sie es besser als ihre Eltern?

von Matthias Kalle und Tanja Stelzer

Meistens klingt es nach Verständnis, manchmal nach später Bestätigung, immer nach Resignation. „Er ist halt ein Scheidungskind“, „Sie hatte ja nie eine richtige Familie“ – wie oft hören wir solche Erklärungen, wenn sich ein Paar aus unserem Freundeskreis trennt. „Scheidungskind“, dieses Wort scheint zu erklären, warum es unmöglich ist, mit diesem Menschen eine Beziehung zu führen. Weil er nie das Streiten gelernt hat. Weil er Konflikte vermeidet, keine Gefühle zeigen kann. Weil der Platz zwischen den Stühlen seiner ist. Weil er nicht weiß, wie Ehe funktioniert.

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29.10.2013 – Spiegel – Erfundene Vergewaltigung: Freispruch für Vater nach sieben Jahren Haft

Erfundene Vergewaltigung: Freispruch für Vater nach sieben Jahren Haft

DPA

Familienvater Heinz-Dieter G. vor Gericht: „Kein faires Verfahren“

Das Memminger Landgericht hat einen spektakulären Justizirrtum korrigiert. Sieben Jahre saß ein Familienvater im Gefängnis, weil er von seiner Tochter der Vergewaltigung bezichtigt worden war. Schließlich zog die heute 33-Jährige ihre Vorwürfe zurück, ihr 62-jähriger Vater wurde jetzt freigesprochen.

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