20.11.2019 – Deutschlandfunk – Jugendämter vermittelten Pflegekinder an Pädophile

Berlin
Jugendämter vermittelten Pflegekinder an Pädophile

Es ist ein Skandal, der noch nicht aufgearbeitet ist: Seit den 60er Jahren gaben Berliner Jugendämter Pflegekinder in die Obhut von pädophilen Pflegevätern, die diese jahrelang sexuell missbrauchten. Mit einer Entschädigung der Opfer tut sich der Berliner Senat schwer.

Von Claudia van Laak

Sie kommt nur schleppend voran, die Aufarbeitung eines Vorgangs, den Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres zynisch, menschenverachtend und ungeheuerlich nennt. Seit Ende der 60er Jahre bis Anfang 2000 gaben mindestens zwei Jugendämter Kinder und Jugendliche in die Obhut von pädosexuellen Tätern. Diese kassierten Pflegegeld und missbrauchten die Kinder. Völlig unklar ist der Umfang des Skandals. Um wie viele Täter handelt es sich, um wie viele Opfer? Namentlich bekannt sind ein bereits verstorbener Täter und drei Betroffene. Mit zweien konnte der Deutschlandfunk sprechen – sie wollen anonym bleiben.

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16.03.2015 (Montag) um 15:00h – Friedrich Zawrel – Verabschiedung des Spiegelgrund-Überlebenden und Zeitzeugen in der Feuerhalle Wien-Simmering

16.03.2015 (Montag) um 15:00h

Feuerhalle Simmering

Simmeringer Hauptstraße 337

1110 Wien

Feierliche Verabschiedung des Spiegelgrund-Überlebenden und Zeitzeugen Friedrich Zawrel in der Feuerhalle Wien-Simmering

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15.07.2010 – Humanistischer Pressedienst – Heimkinder: Die Hölle mit Seitennischen

TRIER. (hpd) Dr. Waldemar Vogelgesang kann man das Verdienst anrechnen, die Veröffentlichung der „Geschichte einer geraubten Kindheit“ des ehemaligen österreichischen Heimkindes Jenö Alpár Molnár maßgeblich herbeigeführt zu haben. Der hpd sprach mit dem Soziologen über geschlossene Institutionen, Gewalt und Widerstand, Entschädigungen für Heimkinder, Gründe für die Pionierleistungen Molnárs und den Vorreiter Österreich.

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20.08.2012 – Standard – Tirol: Bundesheer sucht Zeitzeugen

Das Bundesheer hat nach Missbrauchsvorwürfen gegen Soldaten am Montag eine eigene Untersuchungskommission eingerichtet

Innsbruck – Das Bundesheer hat nach Missbrauchsvorwürfen gegen Soldaten am Montag eine eigene Untersuchungskommission eingerichtet. Ein ehemaliges Kind aus dem Jugendheim St. Martin in Schwaz hatte ausgesagt, vor rund 40 Jahren als 16-Jährige mehrmals von Soldaten bei einem Faschingsfest vergewaltigt worden sein. Die Heiminsassin berichtete, dass sie am Faschingsdienstag beim Maskenball 1968 getanzt habe. Unter den Ballgästen seien auch Offiziere und Unteroffiziere des Bundesheeres gewesen. Dann sei sie von einer Erzieherin in ein Nebenzimmer gerufen worden. Dort sei sie missbraucht worden.

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18.10.2011 – ORF – Gewalt ja, sexueller Missbrauch nein

Der Wiener Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ) hatte bereits eine neue Kommission zur Untersuchung der Missbrauchs- und Gewaltvorwürfe in dem bereits aufgelassenen Wiener Kinderheim im Schloss Wilhelminenberg in Aussicht gestellt. Der Leiter des Wiener Jugendamts (MA 11), Johannes Köhler, will nun die Vorwürfe der zwei Opfer von einer externen Kommission „genau überprüft haben“.

Konkret soll dabei untersucht werden, ob die Vorwürfe der beiden Frauen, die in Interviews über ihre Zeit als Heimkinder in den 70er Jahren erzählt haben, „der Tatsache entsprechen“. Ein pensionierter Richter oder Staatsanwalt soll dieser Kommission vorstehen.

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Arbeitskreis „Petite-Marlene” – Manipulation von Gerichtsverfahren und deren Hintergründe, werden Sie Zeitzeuge!

Marlene ist keine imaginäre Figur am Nürnberger Justizpalast. Sie ist real; 2 Jahre alt; aus Fleisch und Blut.

Marlene lebte seit ihrer Geburt allein bei ihrem Papa. Die Mutter, die kurz zuvor die psychiatrische Anstalt verlassen hat, behält Marlene nach eineinhalb Jahren bei einem Umgangskontakt völlig unvermittelt ein. Gerichte und Jugendamt wirkten aktiv daran mit. Marlene wird durch die Maßnahme der Garanten schwer traumatisiert und erleidet in Folge dessen u.a. Entwicklungsstörungen.

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