18.02.2015 – Die Presse – Unterhaltsrecht: „Unter 2000 Euro wird angespannt“

Werden Selbstständige pauschal verdächtigt, bei ihren Einkommensnachweisen zu schummeln? Betroffene sehen das so. Und machen es zum Thema bei den Kammerwahlen.

18.02.2015 | 18:22 | von Christine Kary (Die Presse)

Wien. „Unterhaltsrecht als existenzbedrohendes Abenteuer für Wirtschaftstreibende“, titelt die Plattform vaterverbot.at unter „Aktuelles“ auf ihrer Homepage. Wirtschaftstreibende, vor allem Ein-Personen-Unternehmer (EPU) und KMU, würden mit weit überhöhten Unterhaltsforderungen in die Insolvenz getrieben, heißt es da.

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18.12.2013 – Caritas Österreich – Caritas zu neuen EU-SILC Armutszahlen

Erstmals wurde bei der Erhebung der Einkommen auf die Verwaltungsdaten zurückgegriffen. Bisher wurden ausschließlich die BürgerInnen nach ihrem Einkommen befragt. Dabei wurden die Niedrigeinkommen zu hoch und die Höchsteinkommen zu niedrig dargestellt. Jetzt hat sich herausgestellt, dass es tatsächlich mehr armutsgefährdete Menschen in Österreich gibt als mit der bisherigen Methodik erhoben.

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10.12.2013 – OTS – Rechtsanwälte warnen vor Zwei-Klassen-Justiz und sehen großen justizpolitischen Reformbedarf

Stichworte: Gericht, Justiz, Menschenrechte, Politik, Recht Channel: Politik
OTS0075 10. Dez. 2013, 10:49
Rechtsanwälte warnen vor Zwei-Klassen-Justiz und sehen großen justizpolitischen Reformbedarf
ÖRAK legt 40. Wahrnehmungsbericht vor: Mängel in Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verwaltung; Rechtsanwälte präsentieren Resolution mit zahlreichen Reformvorschlägen.

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24.04.2013 – Die Welt – Die meisten Frauen wollen keine männliche Karriere

Die meisten Frauen wollen keine männliche Karriere

Der „Girls‘ Day“: Wieder einmal wird er nur wenigen Mädchen Lust auf einen Beruf in einer Männerdomäne machen. Feministinnen machen überkommene Rollenbilder dafür verantwortlich – doch stimmt das?

Von Dorothea Siems

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08.06.2012 – SVZ – Mecklenburg-Vorpommern: Offiziell 72 Kinder Opfer von Misshandlungen

Lea-Sophie, Kevin, Chantal – es sind die bekanntesten Namen in einer langen Liste von Kindern, die Opfer von Vernachlässigung oder Gewalt wurden. Auch im Nordosten ist die Leidensliste lang: In Mecklenburg-Vorpommern sind im vergangenen Jahr drei Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren Opfer von Tötungsdelikten geworden. Die Mädchen und Jungen waren ein, acht und zwölf Jahre alt. Zudem registrierte das Landeskriminalamt (LKA) drei versuchte Tötungsdelikte, teilte die LKA-Pressestelle auf Nachfrage unserer Redaktion mit. Ein Mord wurde nicht verübt, vielmehr handele es sich um Pflichtverletzungen, beispielsweise bei der Aufsicht. In den Jahren 2008 bis 2011 waren 21 Kinder unter sechs Jahren Opfer eines Tötungsdeliktes. In acht Fällen habe es sich um einen Versuch gehandelt.

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29.05.2012 – ORF – Österreich: Jugend zweifelt an Gerechtigkeit – Ergebnisse der Jugendwertestudie

Junge Menschen haben große Zweifel an der Gerechtigkeit in der Gesellschaft und sie fühlen sich allein gelassen. Das sind die Ergebnisse der aktuellen Jugendwertestudie des Instituts für Jugendkulturforschung, die die Arbeiterkammer in Auftrag gegeben hat.

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21.04.2012 – Kopp Online – Abrechnung: Kristina Schröder, Makel, Mütter und Männer

Ja, so ist das: Treten vereinzelte Volksvertreter aus Berlin den politisch korrekten Strukturen wie Multikulti oder der unsinnigen Frauenquote einmal entschieden entgegen, so werden sie von der aufgebrachten Medienelite auch schon wütend bespuckt. Aktuelle Beispiele: Bundesinnenminister Friedrich spricht derzeit Millionen von Bürgern aus dem Herzen, wenn er über die Wiedereinführung von EU-Grenzkontrollen spricht. Und Familienministerin Schröder stellt sich mit ihrem neuen Buch heldenhaft in den harten Gegenwind der einflussreichen feministischen KrippensingerInnen. Überraschend wohltuend auch: Ihr echtes Friedensangebot an die Männer.

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27.02.2012 – nordbayern.de – Aktionsrat: Deutsche Kindergärten bilden zu wenig

Professionalisierung des Personals gefordert – Studiengänge ausbauen – 27.02. 16:28 Uhr

München  – Deutschlands Kindergärten sollen Kinder nicht nur betreuen, sondern bilden. Doch bei der frühkindlichen Bildung hapert es, kritisiert der Aktionsrat Bildung. Fazit des neuen Jahresgutachtens: Das Personal ist selbst zu wenig gebildet, um die Qualität zu gewährleisten. Und meist nicht gut bezahlt.

Deutschlands Kindergärten sind nach Einschätzung des Aktionsrats Bildung pädagogisch nur mittelmäßig. Die Wissenschaftler mahnen deswegen in ihrem neuen Jahresgutachten dringend eine gemeinsame Anstrengung von Bund und Ländern an, um die Ausbildung des Personals zu verbessern – und es besser zu bezahlen als bisher. Der Aktionsrat Bildung ist ein Gremium renommierter Bildungsforscher, das von der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) 2005 gegründet wurde. „Wir brauchen mehr Investitionen in die frühkindliche Bildung“, forderte vbw-Präsident Randolf Rodenstock.

Bis 2020 sollte nach Ansicht des Aktionsrates an jeder Kindertageseinrichtung mindestens eine Fachkraft mit Hochschulstudium tätig sein. „Dazu müssten die bestehenden Ausbildungskapazitäten verdoppelt bis verdreifacht werden“, heißt es in dem Gutachten, das an diesem Dienstag veröffentlicht werden soll. Außerdem solle die Bezahlung studierter Frühpädagogen auf das Niveau vergleichbarer Studienabschlüsse angehoben werden. Der Hintergrund: Ausgebildete Erzieherinnen verdienen je nach Arbeitgeber und Bundesland oft wenig mehr als 2000 Euro im Monat.

Mehr Aus- und Weiterbildung

Der gegenwärtige Ausbau der Kinderbetreuung müsste mit Maßnahmen „zur Sicherstellung und Verbesserung der Qualität“ begleitet werden, verlangen die Bildungsforscher. Die pädagogische Förderqualität sei gegenwärtig „häufig nur mittelmäßig“. Deswegen schlägt der Aktionsrat ein bundesweites Programm zur „Professionalisierung“ des Fachpersonals vor: Familien- und Kultusministerkonferenz sollten schon in diesem und im nächsten Jahr ein gemeinsames Gesamtkonzept zur Aus-, Weiter und Fortbildung entwickeln. Unter anderem soll Fort- und Weiterbildung zur Pflicht für das Personal werden. Der Aktionsrat plädiert außerdem dafür, die Hochschulstudiengänge im Bereich Frühpädagogik deutschlandweit zu vereinheitlichen.

Für bereits im Beruf tätige Erzieherinnen und Erzieher sollten berufsbegleitende Studiengänge ausgebaut werden. Die Wissenschaftler schlagen außerdem vor, schon ab dem Jahr 2017 auf die Neuanstellung niedriger qualifizierter Kinderpflegerinnen und Sozialassistentinnen in Kindergärten und Kindertagesstätten zu verzichten. An den Hochschulen müssen nach Ansicht des Aktionsrats dringend neue Professorenstellen für Frühpädagogik geschaffen werden. Gebraucht werde ein „Quantensprung“ in der Qualifizierung des Personals. „Die öffentlichen Ausgaben sind in den frühen Bildungsbereichen in Deutschland zu gering. So investieren z.B. England, Italien und USA bis zu 30 Prozent mehr in der Altersgruppe der Drei- bis Sechsjährigen.“ Speziell mit Bezug auf Bayern kritisierte Rodenstock, dass der Anteil der vergleichsweise niedrig ausgebildeten Kinderpflegerinnen am Personal mit 37 Prozent höher sei als in jedem anderen Bundesland.

Bessere Bezahlung

Die Landtags-Grünen fühlen sich durch das Gutachten bestärkt: „Vorrang muss die Verbesserung der Qualität haben“, sagte die Sozialpolitikerin Renate Ackermann. „Die Weichen für die Entwicklung eines Kindes werden in den ersten sieben Lebensjahren gestellt – und ausgerechnet in diesem Bereich wird am wenigsten investiert.“ Die niedrige Bezahlung werde es in den kommenden Jahren sehr schwer machen werde, überhaupt noch qualifiziertes Personal zu finden. Die Anhebung der Ausbildung auf ein akademisches Niveau werde auch das Ansehen des Erzieher-Berufs erhöhen und zu besserer Bezahlung führen, sagte Ackermann.

Quelle: nordbayern.de – http://www.nordbayern.de/ressorts/schlagzeilenseite/aktionsrat-deutsche-kindergarten-bilden-zu-wenig-1.1880611

24.05.2011 – Ruhr-Universität Bochum – Mangel, Überforderung und harte Strafen

Pionierarbeit an der RUB: Konfessionelle Heimerziehung erforscht
Abschlussbericht bietet ersten Gesamtüberblick – weitere Aufarbeitung tut Not

Die oft problematischen Zustände in der konfessionellen Heimerziehung haben die Leitungen der jeweiligen Einrichtungen und die Aufsichtsorgane passiv zugelassen. Zwischen 1949 und 1972 wurden Kinder und Jugendliche in der Heimerziehung meist nur unzureichend gefördert, sie erlitten vielfach Demütigungen und wurden oft auch Opfer von Misshandlungen und Missbrauch. Mangelhafte äußere Bedingungen, der damals vorherrschende rigide Erziehungsstil sowie das persönliche Fehlverhalten einzelner Mitarbeiter haben zu den traumatisierenden Erfahrungen vieler Heimkinder beigetragen. Das sind die zentralen Ergebnisse des ersten Gesamtüberblicks zur konfessionellen Heimerziehung in der jungen Bundesrepublik Deutschland bis in die 70er-Jahre hinein. Die Bochumer Wissenschaftler Prof. Dr. Wilhelm Damberg (Katholisch-Theologische Fakultät der RUB) und Prof. Dr. Traugott Jähnichen (Evangelisch-Theologische Fakultät) haben ein seit 2008 laufendes Forschungsprojekt abgeschlossen und stellten heute ihren Bericht vor.

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