21.09.2017 – Focus – Elternrechtler fordert im BW-Landtag: Allen Kindern beide Eltern

Nachrichten Regional Stuttgart Elternrechtler fordert im Landtag in Stuttgart: Allen Kindern beide Eltern
Alleinerziehende in Stuttgart
Elternrechtler fordert im BW-Landtag: Allen Kindern beide Eltern

Donnerstag, 21.09.2017, 16:38

Der Sindelfinger Elternrechtler Johannes Fels wurde vor der Bundestagswahl von Mitgliedern der FDP-Landtagsfraktion in Stuttgart zum Meinungsaustausch empfangen.

Die FDP war vertreten durch den rechtspolitischen Sprecher der Fraktion Nico Weinmann und dem sozialpolitischen Sprecher der Fraktion Jürgen Keck sowie die parlamentarischen Berater Markus Flandi (Sozialpolitik) und Dr. Christian Greiff (Rechtspolitik).

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24.01.2010 – FAZ – Alleinerziehende: Die Hätschelkinder der Nation

40 Prozent aller Alleinerziehenden erhalten Hartz IV – zu besseren Konditionen als andere Bedürftige. Arbeit lohnt sich da kaum. Alleinerziehende sind ein großes Geschäft – zumindest für die Wohltäterindustrie von Kirchen, Gewerkschaften, Arbeitgebern oder „freien“ Unternehmen.

24.01.2010, von Rainer Hank und Georg Meck

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09.01.2014 – SHZ – Fast 20 Prozent der Kinder von Armut bedroht

Fast 20 Prozent der Kinder von Armut bedroht
vom 9. Januar 2014

Kein Urlaub, kein eigenes Zimmer, keine Winterjacke: Eine Studie bringt traurige Details über das Leben vieler deutscher Kinder zum Vorschein.

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19.08.2013 – Caritas Wien – Landau zu Mindestsicherung: Soziales Netz muss engmaschiger werden

51.416 Mindestsicherungsbezieher in diesem Land sind Kinder: Caritasdirektor Michael Landau warnt Politik vor erneutem Wahlkampf auf dem Rücken der Schwächsten.

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30.07.2013 – DWN – EU zahlt Kopfgeld für Arbeitslose, die ihre Heimat verlassen

EU-Irrsinn
EU zahlt Kopfgeld für Arbeitslose, die ihre Heimat verlassen
Deutsche Wirtschafts Nachrichten | 30.07.13, 02:30

Arbeitslose Jugendliche und junge Erwachsene in der EU erhalten Geld aus Brüssel, wenn sie für den Job in ein anderes EU-Land umziehen. Auch die Arbeitgeber, die sich an diesem Programm beteiligen, erhalten bis zu 1.200 Euro pro Kopf. So soll mit Steuermitteln ein supranationaler Staat gebaut werden.

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Obdachlosenhilfe Ruhrgebiet & Niederrhein e.V. – Gründe & Problemstellung der Obdachlosigkeit

Wer sind die Obdachlosen?

Aufgrund der Krise des Sozialstaates in vielen europäischen Ländern und der verschlechterten wirtschaftlichen Lage ist in den letzten Jahren die Zahl der Obdachlosen (derzeit ca. 18.000) angewachsen.

Es ist eine schwierige Welt, die nicht einheitlich ist und aus Menschen unterschiedlichen Alters, verschiedener Lebensgeschichten und -situationen besteht.

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12.07.2012 – Profil – In Wien steigen die Preise für Wohnungen weiter

Beim Immobilienboom in Wien ist kein Ende in Sicht. Preise und Mieten steigen weiter. Erstmals gibt es Warnungen vor einer Blase.

Von Otmar Lahodynsky

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23.07.2012 – Standard – Mitterlehner für Inflationsanpassung der Familienbeihilfe ab 2018

Familienminister für Valorisierung nach Abbau der Schulden des Familienfonds

Wien – Wirtschafts- und Familienminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) geht davon aus, dass der „Familienlastenausgleichsfonds“ (FLAF) in sechs Jahren schuldfrei sein wird. Der Fonds, aus dem u.a. die Familienbeihilfe und das Kindergeld ausgezahlt werden, steht derzeit mit rund 3,7 Milliarden Euro in der Kreide. Wenn die Schulden 2018 abgebaut sind, tritt Mitterlehner dafür ein, die Familienbeihilfe laufend an die Inflation anzupassen, wie er bei einer Pressekonferenz am Montag sagte.

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27.02.2012 – nordbayern.de – Aktionsrat: Deutsche Kindergärten bilden zu wenig

Professionalisierung des Personals gefordert – Studiengänge ausbauen – 27.02. 16:28 Uhr

München  – Deutschlands Kindergärten sollen Kinder nicht nur betreuen, sondern bilden. Doch bei der frühkindlichen Bildung hapert es, kritisiert der Aktionsrat Bildung. Fazit des neuen Jahresgutachtens: Das Personal ist selbst zu wenig gebildet, um die Qualität zu gewährleisten. Und meist nicht gut bezahlt.

Deutschlands Kindergärten sind nach Einschätzung des Aktionsrats Bildung pädagogisch nur mittelmäßig. Die Wissenschaftler mahnen deswegen in ihrem neuen Jahresgutachten dringend eine gemeinsame Anstrengung von Bund und Ländern an, um die Ausbildung des Personals zu verbessern – und es besser zu bezahlen als bisher. Der Aktionsrat Bildung ist ein Gremium renommierter Bildungsforscher, das von der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) 2005 gegründet wurde. „Wir brauchen mehr Investitionen in die frühkindliche Bildung“, forderte vbw-Präsident Randolf Rodenstock.

Bis 2020 sollte nach Ansicht des Aktionsrates an jeder Kindertageseinrichtung mindestens eine Fachkraft mit Hochschulstudium tätig sein. „Dazu müssten die bestehenden Ausbildungskapazitäten verdoppelt bis verdreifacht werden“, heißt es in dem Gutachten, das an diesem Dienstag veröffentlicht werden soll. Außerdem solle die Bezahlung studierter Frühpädagogen auf das Niveau vergleichbarer Studienabschlüsse angehoben werden. Der Hintergrund: Ausgebildete Erzieherinnen verdienen je nach Arbeitgeber und Bundesland oft wenig mehr als 2000 Euro im Monat.

Mehr Aus- und Weiterbildung

Der gegenwärtige Ausbau der Kinderbetreuung müsste mit Maßnahmen „zur Sicherstellung und Verbesserung der Qualität“ begleitet werden, verlangen die Bildungsforscher. Die pädagogische Förderqualität sei gegenwärtig „häufig nur mittelmäßig“. Deswegen schlägt der Aktionsrat ein bundesweites Programm zur „Professionalisierung“ des Fachpersonals vor: Familien- und Kultusministerkonferenz sollten schon in diesem und im nächsten Jahr ein gemeinsames Gesamtkonzept zur Aus-, Weiter und Fortbildung entwickeln. Unter anderem soll Fort- und Weiterbildung zur Pflicht für das Personal werden. Der Aktionsrat plädiert außerdem dafür, die Hochschulstudiengänge im Bereich Frühpädagogik deutschlandweit zu vereinheitlichen.

Für bereits im Beruf tätige Erzieherinnen und Erzieher sollten berufsbegleitende Studiengänge ausgebaut werden. Die Wissenschaftler schlagen außerdem vor, schon ab dem Jahr 2017 auf die Neuanstellung niedriger qualifizierter Kinderpflegerinnen und Sozialassistentinnen in Kindergärten und Kindertagesstätten zu verzichten. An den Hochschulen müssen nach Ansicht des Aktionsrats dringend neue Professorenstellen für Frühpädagogik geschaffen werden. Gebraucht werde ein „Quantensprung“ in der Qualifizierung des Personals. „Die öffentlichen Ausgaben sind in den frühen Bildungsbereichen in Deutschland zu gering. So investieren z.B. England, Italien und USA bis zu 30 Prozent mehr in der Altersgruppe der Drei- bis Sechsjährigen.“ Speziell mit Bezug auf Bayern kritisierte Rodenstock, dass der Anteil der vergleichsweise niedrig ausgebildeten Kinderpflegerinnen am Personal mit 37 Prozent höher sei als in jedem anderen Bundesland.

Bessere Bezahlung

Die Landtags-Grünen fühlen sich durch das Gutachten bestärkt: „Vorrang muss die Verbesserung der Qualität haben“, sagte die Sozialpolitikerin Renate Ackermann. „Die Weichen für die Entwicklung eines Kindes werden in den ersten sieben Lebensjahren gestellt – und ausgerechnet in diesem Bereich wird am wenigsten investiert.“ Die niedrige Bezahlung werde es in den kommenden Jahren sehr schwer machen werde, überhaupt noch qualifiziertes Personal zu finden. Die Anhebung der Ausbildung auf ein akademisches Niveau werde auch das Ansehen des Erzieher-Berufs erhöhen und zu besserer Bezahlung führen, sagte Ackermann.

Quelle: nordbayern.de – http://www.nordbayern.de/ressorts/schlagzeilenseite/aktionsrat-deutsche-kindergarten-bilden-zu-wenig-1.1880611