01.05.2013 – DWN – Lebensmittel: Wie Monsanto heimlich die EU unterwandert

Lebensmittel: Wie Monsanto heimlich die EU unterwandert
Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 01.05.13, 02:18 | Aktualisiert: 01.05.13, 02:26 | 116 Kommentare

Was die Europäer essen, dürfte in Zukunft entscheidend vom Saatgut-Konzern Monsanto bestimmt werden. In Brüssel hat sich Monsanto bereits tief in den EU-Strukturen festgesetzt. Das Unternehmen entsendet gemeinsam mit anderen Industrie-Vertretern hochrangige Mitarbeiter in die EU-Gremien, und erstellt die wissenschaftlichen Studien für neue Getreide-Sorten gleich selbst. Den Bürgern bleiben die Vorgänge verborgen – bis es womöglich zu spät ist.

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29.04.2013 – Die Welt – Im Kampf gegen Bienensterben drei Pestizide vor Verbot

Im Kampf gegen Bienensterben drei Pestizide vor Verbot

Umweltschützer jubeln / Kritik von der Industrie

Im Kampf gegen das Bienensterben stehen drei umstrittene Pestizide in der Europäischen Union vor einem Teilverbot. In der entscheidenden Sitzung in Brüssel stimmten 15 EU-Länder dafür, den Einsatz der Mittel einzuschränken, wie EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg mitteilte. Während Umweltschützer das Abstimmungsergebnis begrüßten, kritisierte die Agrarindustrie die Entscheidung.

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24.06.2012 – ortneronline.at – Wir haben zu viele Politiker, die sich selbst dienen

(von FRANK STRONACH) Anfang Juni habe ich wieder einmal ein paar Tage in Florida verbracht, wo ich das „Stronach Plant Science Center“ an der University of Gainsville eröffnete. Das ist eine Forschungseinrichtung, die sich mit nachhaltiger, biologischer Landwirtschaft befasst. Ganz in der Nähe besitze ich einige Hektar Farmland. In den kommenden Jahren möchte ich dort Freilandrinder züchten, die völlig natürlich, mit viel Auslauf auf großen grünen Wiesen und mit frischem Wasser aufwachsen.

Es gibt immer mehr Leute, die sich bewusst ernähren und die Lebensmittel ohne Hormone, Antibiotika, Pestizide oder andere chemische Zusätze bevorzugen. Massentierhaltung ist grausam für die Tiere und die daraus resultierenden Lebensmittel sind vermutlich nicht sehr gesund. Als Bio-Landwirt möchte ich gerne ein Vorbild für artgerechte Tierhaltung abgeben.

Da ich die Universität fördere, hat man sich im Rahmen einer schönen Eröffnungszeremonie bei mir bedankt. Die Redner hatten im Vorfeld recherchiert, was sie alles über meine Person sagen könnten. Überraschenderweise sind sie in ihren Nachforschungen auch auf mein politisches Engagement in Österreich gestoßen. Als wir nach dem Festakt in kleiner Runde zusammenstanden, haben sie mich ziemlich verwundert gefragt, warum ich mir das „antue“. Und sie waren nicht die ersten, die mich das gefragt haben.

Das Leben war unglaublich gut zu mir. Ich komme aus ganz einfachen Verhältnissen, habe sehr viel und sehr hart gearbeitet und mir dadurch einen gewissen Reichtum erworben. Nun möchte ich der Gesellschaft gerne etwas zurückgeben. Ich suche kein Amt und keinen Titel, aber mein Gewissen gebietet mir, meine Erfahrung und auch finanzielle Mittel einzubringen, damit ich etwas dazu beitragen kann, dass die nächsten Generationen in Österreich eine gute Zukunft haben können.

Meine Eltern waren beide Fabrikarbeiter. Mein Vater war ein aktiver, aber auch ein wenig verträumter Kommunist. Von meiner Mutter habe ich die Wertschätzung für harte Arbeit und das unternehmerische Denken gelernt. Von meinem Vater habe ich gelernt, wie wichtig der Sinn für Fairness und Gerechtigkeit gegenüber allen Menschen ist. Und dass man auch darum kämpfen muss.

Meine Philosophie war daher immer schon auf sozialem Denken aufgebaut. Ich habe schon öfter gesagt, wenn sich die richtigen Leute finden, die meine Grundprinzipien umsetzen wollen, würde ich sie unterstützen. Wenn ich sage die „richtigen Leute“, meine ich Leute mit einer gewissen Erfahrung und vor allem mit einem guten Charakter, die unserem Land dienen wollen. Wir haben leider zu viele Politiker, die sich in erster Linie selbst dienen und die mehr an ihrer Machterhaltung als an der Zukunft unseres Landes interessiert sind.

Von Frank Stronach

Quelle: ortneronline.at – http://www.ortneronline.at/?p=17711