17.12.2019 – Domradio – „Epochale“ Entscheidung

17.12.2019
Reaktionen auf Abschaffung der Schweigepflicht bei Missbrauch „Epochale“ Entscheidung

Die deutschen Bischöfe haben die Abschaffung des „Päpstlichen Geheimnisses“ bei der Verfolgung von Missbrauch begrüßt. Der frühere kirchliche Chef-Strafverfolger für Missbrauchsdelikte, Erzbischof Scicluna, nannte die Entscheidung gar „epochal“.

Der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Stephan Ackermann, hat die Abschaffung des sogenannten Päpstlichen Geheimnisses bei der Verfolgung von Missbrauchsstraftaten begrüßt.

Die Instruktion von Papst Franziskus sei „der richtige Schritt in einem langen Prozess der Kirche, der von vielen Seiten als notwendig angesehen wurde“, sagte der Trierer Bischof am Dienstag in Bonn. Die Entscheidung ermögliche eine größere Transparenz und eine verbesserte Zusammenarbeit mit den staatlichen Behörden.

Weiterlesen

18.10.2019 – ORF – Psychiatrie stellt sich dunklen Zeiten

Gesundheit
Psychiatrie stellt sich dunklen Zeiten

An der Uni Klagenfurt hat am Freitag ein Symposion anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Abteilung für Neurologie und Psychiatrie des Kindes- und Jugendalters begonnen. Es wird aber auch die dunkle Vergangenheit aufgearbeitet, etwa, als sich der ehemalige Primar Franz Wurst als Pädophiler herausstellte.

Die Abteilung für Neurologie und Kinder- und Jugendpsychiatrie ist heute ein freundliches, helles Haus, in dessen Garten Kinder spielen, mit Betreuern reden oder Tischfußball spielen. Das war nicht immer so: Vor Jahrzehnten war die Abteilung unter der Leitung von Kinderarzt Franz Wurst ein hermetisch abgeschlossener Ort.

Weiterlesen

28.06.2019 – VOL – Gewaltschutzpaket von Ex-Regierung „zu voreilig geschnürt“

Politik
Gewaltschutzpaket von Ex-Regierung „zu voreilig geschnürt“
28.06.2019 13:55 (Akt. 28.06.2019 13:55)

Zufrieden und erleichtert, dass das „Gewaltschutzpaket“ der ehemaligen ÖVP-FPÖ-Koalition vorerst nicht beschlossen wird, ist der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF). „Das Paket wurde zu voreilig und schnell geschnürt und ist in vielen Punkten zu wenig durchdacht und unausgereift“, so AÖF-Geschäftsführerin Maria Rösslhumer in einer Stellungnahme am Donnerstagabend.

Weiterlesen

17.08.2018 – Tagesspiegel – Unzureichende Aufarbeitung: Missbrauchsbeauftragter kritisiert katholische Kirche

Unzureichende Aufarbeitung Missbrauchsbeauftragter kritisiert katholische Kirche

Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, hat die katholische Kirche aufgefordert, sexuelle Gewalt an Kindern besser aufzuarbeiten. Die Bischofskonferenz weist die Kritik zurück.

Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, hat der Katholischen Kirche in Deutschland vorgeworfen, Fälle sexuellen Missbrauchs unzureichend aufzuklären. Für eine entsprechende Studie der Deutschen Bischofskonferenz hätten leider nicht alle Bistümer ihre Archive geöffnet, sagte Rörig den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Aufarbeitung wird wohl noch zu oft als Gefahr für die eigene Institution gesehen“, fügte er hinzu.

Diese Haltung mache deutlich, wie sehr Institutionen- und Täterschutz noch immer vor Opferschutz stehe. Es dürfe aber „nicht mehr nur um den Schutz und das Ansehen der Kirche gehen“.

Weiterlesen

26.01.2015 – Spiegel – Katholische Kirche: Was wurde eigentlich aus dem Missbrauchsaufklärer Pater Mertes?

Missbrauchsaufklärer vom Canisius-Kolleg: Jesuiten-Pater Klaus Mertes

Mit seinen Untersuchungen fing alles an: Vor fünf Jahren wurde Deutschland vom Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche überrollt. Wie denkt Jesuiten-Pater Klaus Mertes heute über seine Rolle, was hat sich verändert – in der Kirche, in seinem Leben?

Von Annette Langer

Weiterlesen

03.09.2014 – katholische.de – Ackermann: Opfer ernst nehmen bei Aufarbeitung

Missbrauch | 03.09.2014 – Freiburg

Bei der weiteren Aufarbeitung von Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche hat sich der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Stephan Ackermann, für eine stärkere Einbeziehung der Leidtragenden ausgesprochen. „Die Opfer sind in einem besonderen Maße Experten, die es ernst zu nehmen gilt“, sagte Ackermann der in Freiburg erscheinenden Fachzeitschrift „Herder Korrespondenz“ (September).

Weiterlesen

13.04.2014 – Kurier – Der Kriminalfall Wilhelminenberg

Der Kriminalfall Wilhelminenberg
Vorverfahren im Landesgericht Wien gegen ehemalige Erzieherinnen im Laufen.

Von Georg Hönigsberger

Weiterlesen

28.11.2013 – ORF – Kinderhandel: Blinder Fleck in Österreich?

Österreich tue zu wenig gegen Kinderhandel und Kinderprostitution, kritisiert die Organisation EPCAT. In den letzten drei Jahren seien nicht mehr als elf Opfer in Österreich befreit worden. Ein Grund dafür sei, dass in Österreich Schutzwohnungen für Opfer des Kinderhandels fehlten.

Weiterlesen

25.10.2013 – Spiegel – Kindesmissbrauch: Warum ein verurteilter Erzieher kein Berufsverbot erhält

Nachrichten
>Panorama
>Justiz
>Sexueller Missbrauch von Kindern
>Kindesmissbrauch in Hamburg: Kein Berufsverbot für Erzieher Stefan H.
Kindesmissbrauch: Warum ein verurteilter Erzieher kein Berufsverbot erhält

Von Dietmar Hipp, Julia Jüttner und Hendrik Ternieden

Der Erzieher Stefan H. missbrauchte Kinder in einer Hamburger Kita, er wurde zu mehr als fünf Jahren Haft verurteilt. Doch ein Berufsverbot sprach der Richter nicht aus. Nun fragen sich die Nebenkläger: Warum darf dieser Mann eines Tages wieder Kinder betreuen?

Weiterlesen

28.06.2013 (Freitag) ab 19:25h – Sexueller Missbrauch – Themenabend von KiKA und ZDF tivi

28.06.2013 (Freitag) ab 19:25h

Sexueller Missbrauch

Themenabend von KiKA und ZDFtivi

Weiterlesen