25.09.2019 – katholisch.de – Bischöfe beraten über Höhe der Entschädigung für Missbrauchsopfer

Bischöfe beraten über Höhe der Entschädigung für Missbrauchsopfer

Wie viel Geld entschädigt erlittenes Unrecht? Darüber haben die Bischöfe bei ihrer Vollversammlung beraten. Im Raum steht der Vorschlag einer Arbeitsgruppe. Der könnte für die Kirche teuer werden.

Von Christoph Paul Hartmann | Fulda – 25.09.2019

5.000 Euro, in Einzelfällen auch mehr – das ist im Moment die gängige Entschädigung von Missbrauchsopfern der katholischen Kirche in Deutschland. Das Wort Entschädigung wurde dabei bislang allerdings möglichst vermieden. Stattdessen ist von einer „materiellen Anerkennung erlittenen Leids“ die Rede. Doch das könnte sich bald ändern – ebenso wie die Höhe der Zahlung.

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14.03.2019 – NDR – Marx: „Gutmachen, was möglich ist auf Erden“

Stand: 14.03.2019 14:08 Uhr – Lesezeit: ca.5 Min.
Marx: „Gutmachen, was möglich ist auf Erden“

Die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) in Lingen ist am Donnerstag mit einer Pressekonferenz zu Ende gegangen. Zum Abschluss des Vier-Tage-Treffens hat der Vorsitzende Kardinal Reinhard Marx eine Erklärung abgegeben. Tenor bei den Bischöfen: Man wolle einen Diskussionsprozess mit der Basis über die Grundfragen der Kirche eingehen. Marx sprach von einer „Zäsur“.

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31.05.2015 – Berliner Morgenpost – Kindesmissbrauch mit Wissen der Jugendbehörde

31.05.15 Pädophile in Berlin
Kindesmissbrauch mit Wissen der Jugendbehörde

In den 70er-Jahren hat die Berliner Senatsjugendverwaltung Jugendliche bei vorbestraften Pädophilen untergebracht, wie ein Gutachten zeigt. Das Vorgehen war Teil eines erzieherischen Experiments.

Von Jens Anker

Nach der katholischen Kirche und den Grünen erreicht die Debatte um Verstrickungen in pädophile Netzwerke jetzt auch den Berliner Senat. Mindestens drei Jugendliche sind in der Vergangenheit mit Unterstützung der damaligen Jugendverwaltung in die Hände von pädophilen Männern gegeben worden, die nach ihrer Inhaftierung wegen sexuellen Missbrauchs als Hausmeister in Berlin arbeiteten. Das geschah nicht aus Versehen, sondern war Teil eines erzieherischen Experiments. Außerdem unterstützte die Senatsjugendverwaltung bis mindestens 1991 pädophile Projekte zur „schwulen, lesbischen und pädophilen Emanzipation“.

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26.01.2015 – Spiegel – Katholische Kirche: Was wurde eigentlich aus dem Missbrauchsaufklärer Pater Mertes?

Missbrauchsaufklärer vom Canisius-Kolleg: Jesuiten-Pater Klaus Mertes

Mit seinen Untersuchungen fing alles an: Vor fünf Jahren wurde Deutschland vom Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche überrollt. Wie denkt Jesuiten-Pater Klaus Mertes heute über seine Rolle, was hat sich verändert – in der Kirche, in seinem Leben?

Von Annette Langer

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03.09.2014 – katholische.de – Ackermann: Opfer ernst nehmen bei Aufarbeitung

Missbrauch | 03.09.2014 – Freiburg

Bei der weiteren Aufarbeitung von Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche hat sich der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Stephan Ackermann, für eine stärkere Einbeziehung der Leidtragenden ausgesprochen. „Die Opfer sind in einem besonderen Maße Experten, die es ernst zu nehmen gilt“, sagte Ackermann der in Freiburg erscheinenden Fachzeitschrift „Herder Korrespondenz“ (September).

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25.10.2013 – Spiegel – Kindesmissbrauch: Warum ein verurteilter Erzieher kein Berufsverbot erhält

Nachrichten
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>Sexueller Missbrauch von Kindern
>Kindesmissbrauch in Hamburg: Kein Berufsverbot für Erzieher Stefan H.
Kindesmissbrauch: Warum ein verurteilter Erzieher kein Berufsverbot erhält

Von Dietmar Hipp, Julia Jüttner und Hendrik Ternieden

Der Erzieher Stefan H. missbrauchte Kinder in einer Hamburger Kita, er wurde zu mehr als fünf Jahren Haft verurteilt. Doch ein Berufsverbot sprach der Richter nicht aus. Nun fragen sich die Nebenkläger: Warum darf dieser Mann eines Tages wieder Kinder betreuen?

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09.09.2013 – ORF – SOS-Kinderdorf: Sexueller Missbrauch

SOS-Kinderdorf: Sexueller Missbrauch

In einer Wiener Wohngemeinschaft soll ein Siebenjähriger von einem älteren Mitbewohner sexuell missbraucht worden sein. Laut einem Experten dürfte das kein Einzelfall sein, SOS-Kinderdorf spricht von „problematischen“ Vorfällen.

Sexuelle Gewalt unter Jugendlichen scheint ein massives Problem in einigen Wiener Kinderheimen und Wohngemeinschaften zu sein. SOS-Kinderdorf bestätigte im Gespräch mit Ö1, dass der siebenjährige Bub in einer Wohngemeinschaft in Wien von einem 13-Jährigen sexuell missbraucht worden ist. Über ein Jahr hinweg soll es mehrmals zu sexuellen Übergriffen gekommen sein. Der Siebenjährige teilte sich in der SOS-Wohngemeinschaft ein Zimmer mit dem 13-Jährigen, der selbst als Kind missbraucht worden sein dürfte.

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22.04.2013 – ORF – Pädophilieverdacht: Orthodoxer Bischof des Amtes enthoben

Der serbisch-orthodoxe Kirchensynod hat heute den unter dem Verdacht der Pädophilie stehenden Bischof von Zvornik und Tuzla (Ostbosnien), Wladika Vasilije (Kacavenda), des Amtes enthoben. Das meldete die amtliche Nachrichtenagentur Tanjug.

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25.03.2013 – Spiegel Online – Schweiz: Missbrauch bei der Alm-Therapie

Schweiz: Missbrauch bei der Alm-Therapie

Von Christian Füller

Der Schulsozialarbeiter Tibor B. gewann Preise für seine Arbeit, war in der Schweiz hoch anerkannt. Was nur wenige wussten: Er verging sich an Kindern. Auch die Stiftung des bekannten Hirnforschers Gerald Hüther engagierte ihn für ein vielgelobtes Alm-Projekt – auch dort wurde er übergriffig.

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06.02.2013 – Heute – Neun Jahre Haft für pädophilen Folterer

Quälte und vergewatigte Buben
Neun Jahre Haft für pädophilen Folterer im 10.
Beantragt: Einweisung des 46-jährigen Täters in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher (© APA/Symbolfoto)

Ein 46-Jähriger und sein 15-jähriger Komplize, der gleichzeitig auch sein Opfer war, wurden in Wien zu 9 Jahren bzw 8 Monaten Haft verurteilt. Vorgeworfen wurde ihnen, mehrere Buben brutalst sexuell gefoltert und vergewaltigt zu haben. Das Hauptopfer war anfangs erst sechs Jahre alt.

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