25.07.2019 – FAZ – Kinderhandel in Italien: Eine fast unheimliche Parallele zu Hänsel und Gretel

Kinderhandel in Italien : Eine fast unheimliche Parallele zu Hänsel und Gretel
Aktualisiert am 25.07.2019-17:23

Im norditalienischen Bibbiano wurde jahrelang mit Kindern gehandelt. Verdächtigt werden zahlreiche Mediziner und Sozialarbeiter, sogar der Bürgermeister soll beteiligt gewesen sein. Nun wird die Sache zum Politikum.

Von Matthias Rüb

Bibbiano ist ein Städtchen von rund zehntausend Einwohnern in Norditalien. Ende Juni wurde dort Anklage erhoben gegen 27 Verdächtige, darunter Psychologen und Psychotherapeuten, Ärzte und Sozialarbeiter. Auch der Bürgermeister steht unter Hausarrest. Den Angeklagten werden Kindesmisshandlung und Körperverletzung, Betrug und Amtsmissbrauch, Fälschung von Dokumenten und Diagnosen sowie allerlei weitere Delikte vorgeworfen.

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04.08.2011 – OTS – Frauenberger: „Wien fördert gezielt queere Projekte“

Utl.: Qualitätsvolle Bandbreite vom Theater- bis zum Forschungprojekt =

Wien (OTS) – Der auf Initiative von der für Antidiskriminierung zuständigen Stadträtin Sandra Frauenberger 2010 neu eingerichtete „Queere Kleinprojektetopf“ für Projekte im LesBiSchwulen- und Transgenderbereich wurde auch im Jahr 2011 befüllt. Etwa die Hälfte der zur Verfügung stehenden Mittel wurde bereits im ersten Halbjahr vergeben. Für die zweite Jahreshälfte hat der ExpertInnenbeirat unter Vorsitz der WASt (Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen) vor kurzem die Förderentscheidungen gefällt. Insgesamt werden im zweiten Halbjahr sieben Projekte eine Förderung erhalten. ****

Zwtl.: Frauenberger: „Wichtiges Instrument, um auch gesellschaftlichen Diskurs voranzutreiben“

„Dieser Fördertopf ist ein wichtiges Instrument, um Lesben, Schwule und Transgenderpersonen in Wien konkret zu unterstützen und den gesellschaftlichen Diskurs über sexuelle Orientierungen und Identitäten voranzutreiben“, so die zuständige Stadträtin.

Frauenberger zeigte sich auch beeindruckt von der Vielfalt und der hohen Qualität der Projektideen. Sie seien Ausdruck der großartigen Arbeit der Wiener Vereine im Lesben-, Schwulen- und Transgenderbereich, erklärte sie.

„Die Erfahrungswerte nach dem ersten Jahresdurchlauf zeigen, dass wir mit dem Kleinprojektetopf die Projektarbeit der Community-Vereine punktgenau unterstützen“, betont Mag. Wolfgang Wilhelm von der WASt ergänzend.

Für die zweite Jahreshälfte gab es nun Förderzusagen für folgende Projekte:

o Forschungsprojekt zur Geschichte von Trans*Bewegungen in Österreich,

o Filmprojekt zum Thema Transgender,

o Diversity Unternehmenspreis,

o Gründung einer LGBT-Theatergruppe mit dem Anliegen der Enttabuisierung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen,

o Projekt zur Sichtbarmachung von Diskriminierungsstrukturen und Gewalterfahrungen von lesbischen Frauen,

o Forschungsprojekt zum Thema Gewalt unter schwulen Männer und zu lesbischer Solidarität in der NS-Zeit

Förderungen für Projekte im Jahr 2012 können vom 1.9. bis 31.10.2011 beantragt werden. Nähere Informationen gibt es unter der Nummer 4000-81449 oder im Internet unter http://www.queer.wien.at.

Rückfragehinweis:
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Büro Stadträtin Sandra Frauenberger
Mediensprecherin Gabriele Philipp
Tel.: +43 1 4000 81295
mailto: gabriele.philipp@wien.gv.at

Mag. Wolfgang Wilhelm
Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen
Tel. +43 1 4000 81449
mailto: wolfgang.wilhelm@wien.gv.at
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OTS0088 / 04.08.2011 / 11:29 / Channel: Politik / Aussender: PID Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien
Stichworte: Frauenberger / Homosexualität / Kommunales

Quelle: OTS – http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110804_OTS0088/frauenberger-wien-foerdert-gezielt-queere-projekte