20.11.2019 – Deutschlandfunk – Jugendämter vermittelten Pflegekinder an Pädophile

Berlin
Jugendämter vermittelten Pflegekinder an Pädophile

Es ist ein Skandal, der noch nicht aufgearbeitet ist: Seit den 60er Jahren gaben Berliner Jugendämter Pflegekinder in die Obhut von pädophilen Pflegevätern, die diese jahrelang sexuell missbrauchten. Mit einer Entschädigung der Opfer tut sich der Berliner Senat schwer.

Von Claudia van Laak

Sie kommt nur schleppend voran, die Aufarbeitung eines Vorgangs, den Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres zynisch, menschenverachtend und ungeheuerlich nennt. Seit Ende der 60er Jahre bis Anfang 2000 gaben mindestens zwei Jugendämter Kinder und Jugendliche in die Obhut von pädosexuellen Tätern. Diese kassierten Pflegegeld und missbrauchten die Kinder. Völlig unklar ist der Umfang des Skandals. Um wie viele Täter handelt es sich, um wie viele Opfer? Namentlich bekannt sind ein bereits verstorbener Täter und drei Betroffene. Mit zweien konnte der Deutschlandfunk sprechen – sie wollen anonym bleiben.

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31.05.2015 – Berliner Morgenpost – Kindesmissbrauch mit Wissen der Jugendbehörde

31.05.15 Pädophile in Berlin
Kindesmissbrauch mit Wissen der Jugendbehörde

In den 70er-Jahren hat die Berliner Senatsjugendverwaltung Jugendliche bei vorbestraften Pädophilen untergebracht, wie ein Gutachten zeigt. Das Vorgehen war Teil eines erzieherischen Experiments.

Von Jens Anker

Nach der katholischen Kirche und den Grünen erreicht die Debatte um Verstrickungen in pädophile Netzwerke jetzt auch den Berliner Senat. Mindestens drei Jugendliche sind in der Vergangenheit mit Unterstützung der damaligen Jugendverwaltung in die Hände von pädophilen Männern gegeben worden, die nach ihrer Inhaftierung wegen sexuellen Missbrauchs als Hausmeister in Berlin arbeiteten. Das geschah nicht aus Versehen, sondern war Teil eines erzieherischen Experiments. Außerdem unterstützte die Senatsjugendverwaltung bis mindestens 1991 pädophile Projekte zur „schwulen, lesbischen und pädophilen Emanzipation“.

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14.10.2014 – FAZ – Unter dem Deckmantel der Vielfalt

Sexualaufklärung in Schulen
Unter dem Deckmantel der Vielfalt

Kinder sollen ihre „Lieblingsstellung“ zeigen, Puffs planen, Massagen üben. Die sexuelle Aufklärung missachtet Grenzen. Die Politik will es so. Kinderschützer schlagen Alarm.

14.10.2014, von Antje Schmelcher

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06.12.2014 – Die Welt – Prostitution ist Drecksarbeit, nicht Sexarbeit

Käuflicher Sex
„Prostitution ist Drecksarbeit, nicht Sexarbeit“

Die meisten Prostituierten arbeiten freiwillig? Für die Frauenrechtlerin Lea Ackermann ist diese These die „große Lüge der Frauenpolitik“. Ein Gespräch über einen merkwürdigen „runden Tisch“ in NRW.

Von Till-R. Stoldt

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Kommen Kinder mit drei Elternteilen? – Großbritannien / 25.01.2012 | JÜRGEN LANGENBACH (Die Presse)

In Großbritannien, dem Vaterland der Reproduktionsmedizin, ist die Debatte darüber eröffnet, ob bei Embryos zu therapeutischen Zwecken Risikogene ausgetauscht werden sollen.

Als 1978 in England Louise Brown geboren wurde, das erste Retortenbaby, wurde es mit der Frage begrüßt, ob ein derartiges Geschöpf, zusammengemischt aus Eizelle und Sperma außerhalb des Körpers, eine Seele habe, andere sorgten sich eher um die Gesundheit des Kindes. Es ging gut,  ..

Nun soll der nächste Schritt kommen, ein Embryo mit drei Elternteilen, Weiterlesen