18.04.2015 – Thüringische Landeszeitung – Geraer Verein Gleichmaß kämpft gegen einseitige Familienpolitik

Geraer Verein Gleichmaß kämpft gegen einseitige Familienpolitik
18.04.2015 – 05:00 Uhr

Gleichberechtigung soll für beide Geschlechter gelten: Der Geraer Verein Gleichmaß ist eine Lobby für Trennungseltern und von häuslicher Gewalt betroffene Männer. Wir sprachen mit dem Initiator Tristan Rosenkranz über fehlende Förderungen und aggressive Stimmungen.

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31.07.2013 – T-Online – Scheidung: Wie schlecht geht es Scheidungskindern wirklich?

Scheidung
Wie schlecht geht es Scheidungskindern wirklich?
31.07.2013, 10:47 Uhr | Ira Schaible, dpa

Mehr als jede dritte Ehe in Deutschland endet früher oder später mit der Scheidung – und davon sind pro Jahr mehr als 100.000 Kinder betroffen. Wie sehr leiden Scheidungskinder und wie groß sind ihre Nachteile in der Schule und für ihre soziale Entwicklung? Familienexperten haben Studien ausgewertet.

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10.02.2003 – Deutsches Ärzteblatt – Parental Alienation Syndrome: Nicht instrumentalisieren lassen

WISSENSCHAFT
Parental Alienation Syndrome: Nicht instrumentalisieren lassen
PP 2, Ausgabe Februar 2003, Seite 81

Andritzky, Walter

Nach einer Scheidung werden Therapeuten und Ärzte oft in die Sorgerechtsstreitigkeiten verwickelt. Wichtig ist, zwischen verschiedenen Konfliktkonstellationen unterscheiden zu können.

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09.11.2014 – Die Welt – Doppeltes Zuhause

Mütter und Väter streiten sich immer häufiger vor Gericht um die Betreuung von Trennungskindern. Eine Elterninitiative verfasste jetzt eine Hamburger Erklärung: Residenzen bei beiden Eltern sollen gesetzlich verankert werden

Die bunte Zeichnung zeigt zwei kleine Kinder in einem Zimmer. Links daneben wohnt ihre Mutter in ihrem Haus, rechts daneben der Vater in seinem Haus. Die Eltern sind getrennt. Aber die beiden Häuser überschneiden sich, sodass die Kinder in ihrem Zimmer bei beiden Elternteilen leben und aufwachsen können. Es ist wohl das, was sich Trennungskinder am meisten wünschen.

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10.04.2013 (Mittwoch) um 18:30h – „Grenzen setzen – Grenzen leben“ – Vortrag von Familienpsychologin Karin Alt, 2320 Schwechat

10.04.2013 (Mittwoch) um 18:30h

Rathaus Schwechat

Trauungssaal im EG

Rathausplatz 9

2320 Schwechat

Eintritt frei

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24.09.2012 – OTS – Fall Oliver – mit derzeitigen Gesetzen unlösbar

Vaterverbot.at fordert Familienpakt und Volksbefragung

Linz (OTS) – Der Versuch der Kindesmutter im Fall Oliver, durch den geplanten Wegzug und die mediale Vorverurteilung des Vaters ein negatives Vaterbild aufzubauen, kann als fast systematisches Verhalten bei Trennungen bezeichnet werden. Die österreichische Mutter hat in den besten Zeiten ihrer Beziehung das Land Dänemark als Heimat für das gemeinsame Kind mitbestimmt. Deshalb sollte die damals sicherlich gut überlegte Entscheidung auch heute Gültigkeit haben.

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04.04.2011 – RAKWien – Kollektivstrafe für Väter? – von Dr. Brigitte Birnbaum

Im Bereich der Kinderrechte entwickelt sich offensichtlich wieder ein Exempel für das, was man dieser Koalition so oft vorhält: Ein an sich sinnvoller und notwendiger Reformanlauf wird auf Grund von Interventionen einzelner Gruppen so lange verdünnt, bis dann am Schluss nur noch ein verstümmelter gemeinsamer Nenner vorliegt. Das zeigt sich diesmal beim Kindschaftsrechtsänderungsgesetz, das unter dem verkürzenden Schlagwort „gemeinsame Obsorge“ debattiert wird.

Diese Verdünnung geht voll zu Lasten der Kinder, die oft Opfer der gegenwärtigen Rechtslage werden. Denn derzeit hat es der betreuende Elternteil – meist also die Mutter – in der Hand, das Kind als Instrument in einem bisweilen auch nach der Scheidung emotional unbewältigten Partnerschaftskonflikt zu benutzen. Dies geschieht am häufigsten durch Verweigerung oder so starke Reduktion des Besuchsrechts beim anderen Elternteil, bis dann eine Entfremdung zu diesem eintritt.

Immer öfter leiden Kinder und Väter an einer solchen Entfremdung. Ein solches Verhalten etlicher Mütter ist aber derzeit de facto weitgehend konsequenzenlos. In aller Regel haben aber Väter heute – glücklicherweise – eine viel engere emotionale und pädagogische Beziehung zu ihren Kindern als in früheren Generationen.

Es ist geradezu eine Kollektivstrafe für Väter, wenn eine solche willkürliche Entfremdung mit jenen wenigen Fällen gerechtfertigt wird, wo das Gericht die Väter mit guten Gründen immer vom Kind fernzuhalten hat.

Diesen Missstand will nun die vom Justizministerium vorgeschlagene Novelle wenigstens ansatzweise bekämpfen. So sollen unter anderem folgende Bestimmungen in das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch aufgenommen werden: „Bei der Beurteilung des Kindeswohls sind insbesondere zu berücksichtigen … das Bedürfnis des Kindes nach engen und guten Kontakten zu beiden Elternteilen“; und: „Derjenige Elternteil, der mit dem minderjährigen Kind im gemeinsamen Haushalt lebt, hat die persönliche Beziehung des Kindes zum anderen Elternteil zu fördern“.

Ferner will die Novelle auch dem nicht obsorgeberechtigten Elternteil das Recht einräumen „von Schulen, Kindergärten sowie Sozial- und Gesundheitseinrichtungen einschließlich privater Gesundheitsdienstleister über die Verhältnisse des Kindes Auskunft sowie Zugang zur Teilnahme an sozialen Aktivitäten der Schulen und Kindergärten zu erhalten“.

Das – und vieles andere in der Novelle – sind durch die Bank grundvernünftige und wohlüberlegte Vorschläge zur Gleichstellung getrennt lebender Eltern. Dabei geht es aber nicht nur um eine humanitäre und gesellschaftliche Notwendigkeit. Eine solche Änderung ist auch rechtlich notwendig. Denn der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Österreich vor kurzem verurteilt, und zwar „wegen des Ausschlusses unehelicher Väter von der Obsorge ohne Einzelfallprüfung“. Umso zwingender ist es, diese Rolle der geschiedenen ehelichen Väter zu stärken.

Quelle: RAKWien – http://www.rakwien.at/?seite=blawg&bereich=eintrag&eintrag=10067

30.06.2012 – Profil – Elfriede Hammerl: Obsorge neu

Papa und Mama sollen friedlich miteinander spielen. Ja, eh. Aber einfach auf Kommando?

„Neue Regeln im Kampf ums Kind“ titelte der „Kurier“ eine Geschichte über das von der Justizministerin geplante neue Familienrecht und trifft damit, vermutlich unabsichtlich, den fragwürdigen Kern der vorgesehenen Gesetzesreform. Denn die Obsorge neu scheint leider nicht geeignet, Kämpfe um Kinder zu verhindern. Vielmehr gibt das Vorhaben Anlass zur Sorge, dass mehr gekämpft werden wird als bisher, bloß eben mit geänderten Regeln.

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13.06.2012 – Daily Mail – Mothers who deny fathers access to the couple’s children after a break-up could be jailed

Separated parents who fail to allow their partners to maintain a proper relationship with their children could be stripped of driving licences or passports, hit with curfews, ordered to do a period of unpaid work or even jailed.

Ministers will today propose a dramatic extension of punishments for breaches of court orders regarding care arrangements amid concern that millions of youngsters are losing contact with absent fathers.

The move is part of the most radical shake-up of the family courts for decades, with a new right to ‘shared parenting’ following family breakdown to be enshrined in law.

Ministers have decided reform is necessary in the light of heartbreaking evidence that one in five children from a broken home loses touch with the parent that leaves the family home within just three years and never sees them again.

Many more lose contact with a parent, most often with fathers when mothers are awarded custody, as they grow older.

Children’s minister Tim Loughton will announce that the Government is to rewrite the 1989 Children Act, which states that the child comes first in law courts in the UK.

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Where are my parents? The question from little Nancy when she found the Camerons had left the pub without her

Campaigners for fathers’ rights complain that the courts repeatedly pander to the notion that mothers are ‘more important’ than fathers.

The Government will consult on how the law should be changed, but its preferred option is for courts to be required to ‘work on the presumption that a child’s welfare is likely to be furthered through safe involvement with both parents’.

Unless their welfare is threatened by staying in touch with either their mother or father, children must have an equal right to a proper relationship with both, ministers say.

The move is designed to ensure that the parent who moves out of the family home – normally the father – cannot be cut out of their children’s lives following an acrimonious separation.

Ministers say they also want to ‘put a rocket under the courts’ to ensure that parents who flout court orders about access or care arrangements are punished.

Courts are to be told to deploy existing but rarely-used sanctions more often, including fines, unpaid work or imprisonment.

The Government is also considering giving them new powers to withhold passports or driving licences and order curfews requiring an offending parent to remain at a specified address between certain hours.

‘We need to clarify and restore public confidence that the courts fully recognise the joint nature of parenting‘
Tim Loughton, Children’s Minister

‘Parents must understand that enforcement action is available and will be used where necessary to ensure… contact decided for the benefit of the child,’ the Education Department’s consultation paper says.

Mr Loughton said: ‘Our starting point is that we want most parents to resolve disputes out of court, wherever possible – that’s why we are investing in and promoting family mediation services and other support to help parents reach agreements in their child’s best interests.

‘But we must improve the system where court cannot be avoided – where disputes are intractable or complex or children’s welfare is at risk.

‘We need to clarify and restore public confidence that the courts fully recognise the joint nature of parenting.

‘We want the law to be far more explicit about the importance of children having an ongoing relationship with both their parents after separation, where that is safe and in the child’s best interests.

‚Both parents have a responsibility and a role to play in their children’s upbringing‘: Deputy PM Nick Clegg

‘Where parents are able and willing to play a positive role in their child’s care, they should have the chance to do so. This is categorically not about giving parents equal right to time with their children – it is about reinforcing society’s expectation that mothers and fathers should be jointly responsible for their children’s upbringing.’

Deputy Prime Minister Nick Clegg said: ‘Both parents have a responsibility and a role to play in their children’s upbringing and we want to make sure that, when parents separate, the law recognises that.’

The Government’s announcement overturns the main finding of a family justice review, conducted for the Government by businessman David Norgrove, which was published last November.

It concluded that giving fathers shared or equal time, or even the right to maintain a meaningful relationship with their children ‘would do more harm than good’.

The review for the Ministry of Justice was branded a ‘sham’ that dramatically undermined David Cameron’s pledge to be the most family friendly government in history.

The proposals sparked a Cabinet revolt, led by Work and Pensions Secretary Iain Duncan Smith and Mr Clegg, who insisted the law must be amended to strengthen fathers’ rights.

By James Chapman

PUBLISHED: 00:18 GMT, 13 June 2012 | UPDATED: 00:18 GMT, 13 June 2012

Quelle: DailyMail (MailOnline) – http://www.dailymail.co.uk/news/article-2158490/Mothers-deny-fathers-access-couple-s-children-break-jailed.html#ixzz1ybjtfT8G

22.06.2012 – Kurier – Ledige Väter erhalten Recht auf Obsorge

Väter von unehelichen Kindern und Scheidungsväter bekommen mehr Rechte. Die Richter bekommen viel Arbeit, Anwälte sind skeptisch.

Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) hat ihren Entwurf für ein neues Familienrecht fertig. Demnächst will sie darüber mit Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) verhandeln. Zentraler Punkt ist die gemeinsame Obsorge, die künftig auch gegen den Willen eines Elternteils möglich sein soll. Das gilt für Scheidungskinder und für uneheliche Kinder.

Der genaue Gesetzestext wird noch geheim gehalten. Was bisher bekannt ist, sorgt jedoch bei Familienrichtern und Anwälten bereits für heftige Diskussionen. Sie erwarten einen Ansturm von Vätern, die bisher keine Obsorge haben. Theoretisch sind 750.000 Väter von minderjährigen Kindern betroffen.

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