27.12.2016 – ORF – Heimskandal: Verfahren eingestellt

Heimskandal: Verfahren eingestellt

Gegen mehr als zehn Personen ist wegen Missbrauchsverdachts im ehemaligen Kinderheim auf dem Wilhelminenberg ermittelt worden. Es war das erste große Verfahren in der Causa. Doch es wurde eingestellt, bestätigt die Staatsanwaltschaft.

Der Abschlussbericht der Wilhelminenberg-Kommission brachte das Ermittlungsverfahren bei der Wiener Staatsanwaltschaft ins Rollen. Die Untersuchungen liefen gegen mehr als zehn Personen – und die Anschuldigungen waren schwer. Ermittelt wurde wegen Vergewaltigung, schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen und Quälen oder Vernachlässigen unmündiger, jüngerer oder wehrloser Personen. Bezogen haben sich die Missbrauchsvorwürfe vor allem auf die 1950er und 1960er Jahre – mehr dazu in Heimskandal: Erstes großes Verfahren.

Staatsanwaltschaft nennt mehrere Gründe Weiterlesen

06.12.2013 – ORF – Heimskandal: Erstes großes Verfahren

Heimskandal: Erstes großes Verfahren

Während sich noch immer ehemalige Zöglinge des Kinderheims am Wilhelminenberg als Missbrauchsopfer melden, wird nun auch gegen mehrere mögliche Täter ermittelt. Laut Staatsanwaltschaft läuft ein Verfahren. Ermittelt wird gegen mehr als zehn Personen.

Der Abschlussbericht der Wilhelminenberg-Kommission brachte das Ermittlungsverfahren bei der Wiener Staatsanwaltschaft ins Rollen. Die Ermittlungen laufen gegen mehr als zehn Personen – und die Anschuldigungen wiegen schwer.

Ermittelt wird wegen Vergewaltigung, schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen und Quälen oder Vernachlässigen unmündiger, jüngerer oder wehrloser Personen, bestätigte Staatsanwaltschaftssprecher Thomas Vecsey gegenüber wien.ORF.at.

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13.04.2014 – Kurier – Der Kriminalfall Wilhelminenberg

Der Kriminalfall Wilhelminenberg
Vorverfahren im Landesgericht Wien gegen ehemalige Erzieherinnen im Laufen.

Von Georg Hönigsberger

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12.06.2013 – Kurier – Wilhelminenberg: Sämtliche Heimakten vernichtet

Letztes Update am 12.06.2013, 18:00
Wilhelminenberg: Sämtliche Heimakten vernichtet

Der Endbericht über die Geschehnisse im Kinderheim Wilhelminenberg liegt vor: Vergewaltigungen, äußerste Brutalität und sämtliche Unterlagen wurden vernichtet.

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30.03.2013 – Standard – „Erwachsene können sich wehren, Kinder nicht“

„Erwachsene können sich wehren, Kinder nicht“
Interview | Petra Stuiber, 30. März 2013, 12:00
Norbert Ceipek über seelische Zerstörungen missbrauchter Kinder, die in der Drehscheibe betreut werden: „Die Crux an der Sache ist: Keines dieser Kinder fühlt sich als Opfer.“
„Es gibt einige wenige Roma-Clanchefs, die sich eine goldene Nase verdienen, indem sie ihre Landsleute ausbeuten.“
„Daher frage ich: Ist das menschlich, dass man einem Achtjährigen so einen Stress auferlegt?“
Die Wiener „Drehscheibe“ versorgt unbegleitete Minderjährige aus dem Ausland. Leiter Norbert Ceipek bekämpft deren Ausbeutung durch Roma-Clanchefs und sorgt sich um afghanische Kinder

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16.08.2012 – Kurier – „Gestohlene Kindheit“: Am Schauplatz im Kinderheim

Die Reportage von Christine Grabner wird am Freitag auf ORF 2 ausgestrahlt. Im Kinderheim Wilhelminenberg haben Kinder schreckliches erlebt.

Skandalheim Wilhelminenberg: Der ORF war auf Spurensuche

Betroffene berichten – „Es gab immer nur Hiebe und Hausarbeit. Wir hatten keine Kindheit“, sagt das ehemalige Heimkind Elfie. Im Wiener Kinderheim Wilhelminenberg soll sie Schreckliches erlebt haben: Demütigungen und sexuelle Gewalt. Geholfen hat ihr keiner, und die Täter wurden nie bestraft. Bis heute leidet die 52-jährige Wienerin an den Folgen ihrer Heimzeit.

„Gestohlene Kindheit“ heißt die Reportage von Christine Grabner, die am Freitag um 21.15 Uhr in der Sendereihe „Am Schauplatz“ auf ORF 2 ausgestrahlt wird. Gedreht hat das ORF-Team im Schloss Wilhelminenberg, im ehemaligen Kinderheim Wimmersdorf und auch in der KURIER-Redaktion. Das ehemalige Heimkind Elfie wollte der als äußerst brutal geltenden Erzieherin Linda vom Wilhelminenberg „noch einmal in die Augen schauen“.

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12.07.2012 – Kurier – Historiker über Heimskandal: „Erst getögelt, dann vergewaltigt“

Der Sozialhistoriker Reinhard Sieder über das Gewaltregime in Wiener Heimen und die Folgen.

Reinhard Sieder im KURIER-Gespräch über das Vietnam-Trauma der Heimkinder, deren Stigmatisierung und das Schweigen der Masse.

Er untersuchte die Wiener Kinderheime der Nachkriegszeit bis in die 1980er-Jahre – Reinhard Sieders kürzlich präsentierter Historiker-Bericht sorgte ob der schonungslosen Offenlegung des Gewaltsystems in Heimen für Aufsehen. Der Universitätsprofessor im KURIER-Interview.

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