07.10.2016 – Die Welt – Lässt das Kevin-Syndrom Jugendämter überreagieren?

Lässt das Kevin-Syndrom Jugendämter überreagieren?
Von Sabine Menkens | Stand: 07.10.2016 | Lesedauer: 6 Minuten
Zahl offizieller Kindeswohlgefährdungen steigt deutlich an – auch weil Behörden genauer hinsehen. Doch die Union fürchtet, dass viele Kinder vorschnell aus ihren Familien gerissen werden

Die Zahlen klingen alarmierend. 20.800 akute Kindeswohlgefährdungen haben deutsche Jugendämter im vergangenen Jahr festgestellt, ein Anstieg von 11,7 Prozent im Vergleich zu 2014. Dazu knapp 24.000 latente Gefährdungen des Kindeswohls, ein Plus von 7,9 Prozent. In 43.200 Fällen wurde zumindest ein „Hilfe- und Unterstützungsbedarf“ attestiert. Das ist die Bilanz, die deutsche Jugendämter aus den insgesamt 129.000 Verfahren gezogen haben, die 2015 zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls angestrengt wurden. Zahlen, hinter denen sich häufig unermessliches Leid verbirgt: Vernachlässigung, psychische und körperliche Misshandlung, sexuelle Gewalt.

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29.04.2015 (Mittwoch) um 18:00h – Wir Besatzungskinder – Buchpräsentation mit Ute Baur-Timmerbrink, 10117 Berlin

29.04.2015 (Mittwoch) um 18:00h

Deutsches Historisches Museum

Hinter dem Gießhaus 3

10117 Berlin

Der Eintritt ist frei.

Ute Baur-Timmerbrink präsentiert ihr Buch „Wir Besatzungskinder – Töchter und Söhne alliierter Soldaten erzählen“ – Die große Sehnsucht nach der Wahrheit

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13.07.2014 – Die Welt – Das Trauma der sogenannten Besatzungskinder

Schätzungsweise 200.000 Kinder wurden am Ende des Zweiten Weltkriegs gewaltsam oder in Liebesbeziehungen gezeugt. Viele kennen ihren Vater nicht. Wo man Hilfe findet.

Von Timo Lindemann

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09.12.2014 – ORF – Fortpflanzungsmedizin: Novelle morgen im Ministerrat

Fortpflanzungsmedizin: Novelle morgen im Ministerrat

Die Novelle des Fortpflanzungsmedizingesetzes, die lesbischen Paaren die Samenspende ermöglicht, steht morgen auf der Tagesordnung des Ministerrats. Erlaubt werden auch die Eizellenspende, die Samenspende Dritter bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) und – beschränkt – die Präimplantationsdiagnostik (PID). Gegenüber dem Begutachtungsentwurf wurde hier noch nachgeschärft.

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14.11.2014 – Standard – Fortpflanzungsmedizin: Katholische Kirche „erschüttert“

Klaus Küng sieht in Regierungsentwurf „Dammbruch“

Wien – Von der katholischen Kirche kommt massive Kritik am neuen Fortpflanzungsmedizingesetz, auf das sich SPÖ und ÖVP am Donnerstag geeinigt haben. Würde man den Entwurf so beschließen, wäre das ein „Dammbruch“, sagte der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng am Freitag. Er ist in der Bischofskonferenz für Ehe und Familie zuständig.

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13.11.2014 – OTS – aktion leben erschüttert über Entwurf des Fortpflanzungsmedizingesetzes

Wien (OTS) – „Der Entwurf für die Novellierung des Fortpflanzungsmedizingesetzes bedient vor allem die Geschäftsinteressen der FortpflanzungsmedizinerInnen und vergisst auf die Gefahren für Frauen und Kinder“, kritisiert Dr. Gertraude Steindl, Präsidentin der aktion leben österreich, in einer ersten Stellungnahme. „So verständlich der Wunsch nach einem Kind ist, so rechtfertigt er dennoch nicht den Einsatz aller Methoden, ihn vielleicht zu erfüllen“, erklärt Gertraude Steindl.

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