28.06.2019 – VOL – Gewaltschutzpaket von Ex-Regierung „zu voreilig geschnürt“

Politik
Gewaltschutzpaket von Ex-Regierung „zu voreilig geschnürt“
28.06.2019 13:55 (Akt. 28.06.2019 13:55)

Zufrieden und erleichtert, dass das „Gewaltschutzpaket“ der ehemaligen ÖVP-FPÖ-Koalition vorerst nicht beschlossen wird, ist der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF). „Das Paket wurde zu voreilig und schnell geschnürt und ist in vielen Punkten zu wenig durchdacht und unausgereift“, so AÖF-Geschäftsführerin Maria Rösslhumer in einer Stellungnahme am Donnerstagabend.

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30.12.2016 – Die Presse – (K)ein großes Bildungsreformjahr

(K)ein großes Bildungsreformjahr

Ein paar Punkte wurden 2016 abgehakt. Die Umsetzung der größten Brocken der Bildungsreform ist aber auf 2017 verschoben.

von Bernadette Bayrhammer
30.12.2016 um 17:48

Eigentlich hätte 2016 das große Bildungsreformjahr werden sollen. Bis zum Sommer sollten die mühevoll ausgehandelten Neuerungen für Schule und Kindergarten eigentlich in Gesetze gegossen sein. Doch es zieht sich. Mehr als ein Jahr nachdem die damalige Bildungsministerin, Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ), mit ÖVP-Staatssekretär Harald Mahrer per Handschlag die „fast geile“ Bildungsreform vorstellten, sind immerhin drei der paktierten Vorhaben konkretisiert worden.

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07.10.2016 – Die Welt – Lässt das Kevin-Syndrom Jugendämter überreagieren?

Lässt das Kevin-Syndrom Jugendämter überreagieren?
Von Sabine Menkens | Stand: 07.10.2016 | Lesedauer: 6 Minuten
Zahl offizieller Kindeswohlgefährdungen steigt deutlich an – auch weil Behörden genauer hinsehen. Doch die Union fürchtet, dass viele Kinder vorschnell aus ihren Familien gerissen werden

Die Zahlen klingen alarmierend. 20.800 akute Kindeswohlgefährdungen haben deutsche Jugendämter im vergangenen Jahr festgestellt, ein Anstieg von 11,7 Prozent im Vergleich zu 2014. Dazu knapp 24.000 latente Gefährdungen des Kindeswohls, ein Plus von 7,9 Prozent. In 43.200 Fällen wurde zumindest ein „Hilfe- und Unterstützungsbedarf“ attestiert. Das ist die Bilanz, die deutsche Jugendämter aus den insgesamt 129.000 Verfahren gezogen haben, die 2015 zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls angestrengt wurden. Zahlen, hinter denen sich häufig unermessliches Leid verbirgt: Vernachlässigung, psychische und körperliche Misshandlung, sexuelle Gewalt.

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18.11.2014 – Deutscher Juristinnenbund e.V. (djb) – Gemeinsame Elternverantwortung gibt es nicht zum Nulltarif

Pressemitteilung
Gemeinsame Elternverantwortung gibt es nicht zum Nulltarif – Juristinnen warnen vor Kürzungen zu Lasten von Alleinerziehenden bei anstehender Reform des SGB II

Pressemitteilung vom 18.11.2014

Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) fordert, im „Hartz IV“-System der Grundsicherung (SGB II) keine faktische Kürzung zu Lasten der Alleinerziehenden vorzunehmen, stattdessen aber einen Mehrbedarf für Umgangsberechtigte einzuführen. Dieser unbürokratische Zuschlag soll gewährleisten, dass das Existenzminimum der Kinder in beiden Haushalten der getrennt lebenden Eltern sichergestellt ist. Nur so wird gemeinsame Elternverantwortung ermöglicht.

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13.08.2015 – Deutscher Richterbund – Richterbund begrüßt Pläne für bessere Qualifikation von Gutachtern

Bis zu 1000 Gutachten für Familiengerichte pro Jahr fehlerhaft

08/15

13.08.2015

Berlin. Der Deutsche Richterbund (DRB) begrüßt den Gesetzentwurf des Bundesjustizministers, mit dem die Qualifikation von Gutachtern in familienrechtlichen Verfahren verbessert werden soll.

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24.04.2013 – OTS – Volksanwaltschaft baut intensiv am Menschenrechtshaus der Republik

Stichworte: Berichte, Parlament, Volksanwaltschaft Channel: Politik
OTS0034 24. Apr. 2013, 09:03
Volksanwaltschaft baut intensiv am Menschenrechtshaus der Republik
2012: 15.649 Beschwerden, 9.315 Prüfverfahren, 1.519 Missstände

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09.12.2014 – ORF – Fortpflanzungsmedizin: Novelle morgen im Ministerrat

Fortpflanzungsmedizin: Novelle morgen im Ministerrat

Die Novelle des Fortpflanzungsmedizingesetzes, die lesbischen Paaren die Samenspende ermöglicht, steht morgen auf der Tagesordnung des Ministerrats. Erlaubt werden auch die Eizellenspende, die Samenspende Dritter bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) und – beschränkt – die Präimplantationsdiagnostik (PID). Gegenüber dem Begutachtungsentwurf wurde hier noch nachgeschärft.

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