22.09.2014 – Frankfurter Rundschau – Kein Instrument gegen Menschenhandel

22. September 2014
Prostitution „Kein Instrument gegen Menschenhandel“
Von Friederike Tinnappel

Mitarbeiterinnen von Tamara kritisieren das geplante Prostituiertengesetz. Nichtsdestotrotz begrüßen sie, dass sich die Bundesregierung mit dem Thema Zwangsprostitution auseinandersetzt.

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20.09.2014 (Samstag) von 09:00h bis 18:00h – Workshop IV – Verfahrensrecht / Strafrecht und familienrechtlicher Streit des VafK Köln e.V., 50670 Köln

20.09.2014 (Samstag) von 09:00h bis 18:00h

Workshop IV – Verfahrensrecht / Strafrecht und familienrechtlicher Streit

Alte Feuerwache

Melchiorstr. 3

50670 Köln

Teilnehmerzahl: Die Teilnehmerzahl ist auf je 25 Personen begrenzt.

Arbeitsmaterial: Alle Teilnehmer sollen sich das Buch „Familienrecht“ aus der Reihe „Beck-Texte im dtv“ (ISBN 978-3-423-05577-2) besorgen und mitbringen.

Kosten: inklusive Tagesverpflegung 45 € pro Person. Für VafK / EfKiR Mitglieder und Geringverdiener / Arbeitslose 25 € pro Person und Veranstaltung.

Anmeldung: Nach Ihrer Anmeldung und unserer Rückbestätigung gilt Ihre Teilnahme erst mit Überweisung des Kostenbeitrags als von uns verbindlich gebucht und reserviert. Überweisen Sie bitte den Betrag an folgendes Konto:

Väteraufbruch für Kinder
Sparkasse KölnBonn
BIC COLSDE33
IBAN DE95 3705 0198 1931 8812 60

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl werden Anmeldungen nach Zahlungseingang berücksichtigt.

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Jugendamt, massive Reduktion von Kompetenzen gefordert

Die sogenannten „Zuständigkeiten“ des Jugendamts müssen massiv eingeschränkt werden (Finanzamt, Gutachter, Polizei, Gericht).

  • Gewaltschutz-Aufgaben dürfen nicht länger in die tolerierte Zuständigkeit des Jugendamts fallen. Straftaten fallen laut Verfassung in die alleinige Zuständigkeit der Exekutive.
  • Die Regelung finanzieller Angelegenheiten wie z.B. Unterhaltszahlungen muss in Zukunft in die alleinige Zuständigkeit des Finanzamts fallen.
  • Die Abgabe von gutachtengleichen Empfehlungen oder Stellungnahmen an Gerichte zu laufenden Verfahren im Familienrecht darf nicht mehr länger toleriert werden. Die Abgabe von Gutachten oder Empfehlungen muss die alleinige Kompetenz von Gutachtern sein.
  • Das Treffen von weitreichenden Entscheidungen, z.B. Entziehung von Kindern aus der Familie, Fremdunterbringung, psychiatrische Zwangmassnahmen usw., muss die alleinige Kompetenz von Gerichten sein.

Übrig bleibt danach eine überschaubare und vor allem bewältigbare Aufgabe für die Jugendämter. Das Jugendamt soll nur noch für die Betreuung von sozial schwachen Familien, Allein-Erziehenden und von elternlosen Kindern zuständig sein.

Das bedeutet eine umfangreiche Reduktion der Kompetenzen, gleichermaßen aber auch eine Chance zur Fokussierung  auf solche Aufgaben, für die die MitarbeiterInnen des Jugendamts auch ausgebildet sind.

Diese Kernaufgaben eines Jugendamts müssen unter strengster Kontrolle durch eine eigens zu schaffende Kontrollbehörde sowie verpflichtender Beweissicherung erfüllt werden. Dafür sind klare gesetzliche Bestimmungen und höchste Qualitäts-Standards zu definieren. Diesem Forderungsbereich ist auf dieser Plattform ein eigener Abschnitt gewidmet.

 

teampago, Redaktion – https://teampago.wordpress.com/
Eine menschenwürdige Neuregelung des Familienrechts –
Zehntausende Betroffene sind die besseren Experten