17.12.2019 – Die Presse – Vernichtender Abschlussbericht: Kindeswohl in Ballettakademie in Gefahr

Staatsoper
Vernichtender Abschlussbericht: Kindeswohl in Ballettakademie in Gefahr

17.12.2019 um 14:39
von Teresa Wirth

Zu den schweren Vorwürfen gegen die Ballettakademie der Wiener Staatsoper liegt der Abschlussbericht vor. Kinderschutz und die Verantwortung dafür werde nicht ernst genommen, die Ballettschüler unzureichend versorgt, heißt es darin.

Wien. Züchtigung, Drill, Missbrauch: Es waren schwere Vorwürfe, die gegen die Elite-Ballettschule der Wiener Staatsoper im April diesen Jahres laut wurden. Nun liegt der Abschlussbericht der unabhängigen Sonderkommission vor – mit einem verheerenden Endergebnis: Das Kindeswohl sei in der Akademie gefährdet, heißt es darin.

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09.04.2019 – Falter – „Wir wurden gebrochen“

„Wir wurden gebrochen“
Brutalität, Demütigungen, sexuelle Übergriffe, Magersucht: Schüler, Schülerinnen und Lehrerinnen erzählen erstmals über die unerträglichen Zustände an der Ballettakademie der Wiener Staatsoper. Eine Falter-Recherche hinter den Kulissen der berühmtesten Kulturinstitution des Landes

FLORIAN KLENK | POLITIK | aus FALTER 15/19 vom 09.04.2019

Man solle mit dem Maestro reden, sagen die Schülerinnen, er wisse Bescheid. Der Maestro, sein Name tut nichts zur Sache, war einst ein großer Tänzer. An der Mailänder Scala jubelte ihm das Publikum zu. Die Leiterin der Ballettakademie Simona Noja engagierte ihn als Ballettlehrer für die jungen Elevinnen und Eleven.

Kurz darauf aber warf sie den Maestro wieder hinaus, er sei kein guter Lehrer, sagte sie. Er bekämpfte die Kündigung, der Betriebsrat sprang ihm bei. Und so fand sich ein neuer Platz für ihn: die Portiersloge in der Goethegasse 1, wo die Ballettakademie residiert. Da sitzt der Maestro nun, eingesperrt und gedemütigt. Als Gefangener seiner selbst. Aber offenbar auch als Wächter.

Es gibt nämlich noch eine andere Erzählung, warum der Tänzer zum Portier degradiert worden ist. Er soll grobe Missstände beobachtet und gemeldet haben. Deshalb sei er in Ungnade gefallen. Eine Schülerin sagt: „Er passt er auf uns Kinder auf“.

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01.05.2013 – DWN – Lebensmittel: Wie Monsanto heimlich die EU unterwandert

Lebensmittel: Wie Monsanto heimlich die EU unterwandert
Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 01.05.13, 02:18 | Aktualisiert: 01.05.13, 02:26 | 116 Kommentare

Was die Europäer essen, dürfte in Zukunft entscheidend vom Saatgut-Konzern Monsanto bestimmt werden. In Brüssel hat sich Monsanto bereits tief in den EU-Strukturen festgesetzt. Das Unternehmen entsendet gemeinsam mit anderen Industrie-Vertretern hochrangige Mitarbeiter in die EU-Gremien, und erstellt die wissenschaftlichen Studien für neue Getreide-Sorten gleich selbst. Den Bürgern bleiben die Vorgänge verborgen – bis es womöglich zu spät ist.

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29.04.2013 – Die Welt – Im Kampf gegen Bienensterben drei Pestizide vor Verbot

Im Kampf gegen Bienensterben drei Pestizide vor Verbot

Umweltschützer jubeln / Kritik von der Industrie

Im Kampf gegen das Bienensterben stehen drei umstrittene Pestizide in der Europäischen Union vor einem Teilverbot. In der entscheidenden Sitzung in Brüssel stimmten 15 EU-Länder dafür, den Einsatz der Mittel einzuschränken, wie EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg mitteilte. Während Umweltschützer das Abstimmungsergebnis begrüßten, kritisierte die Agrarindustrie die Entscheidung.

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03.07.2012 – NDR – Fall Dennis rüttelt Lokalpolitiker wach

Stand: 03.07.2012 13:23 Uhr
Fall Dennis rüttelt Lokalpolitiker wach

Kinderheim statt Pflegefamilie? Mehr als fünf Jahre war Dennis bei den Schneiders zu Hause, jetzt ist er in einem Kinderheim untergebracht.

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10.04.2013 – UNICEF – Leistungsstark, aber unglücklich?

UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Industrieländern 2013
Leistungsstark, aber unglücklich?
Internationaler Vergleich zeigt Fortschritte, aber auch geringe Lebenszufriedenheit

Köln, 10. April 2013

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Obdachlosenhilfe Ruhrgebiet & Niederrhein e.V. – Gründe & Problemstellung der Obdachlosigkeit

Wer sind die Obdachlosen?

Aufgrund der Krise des Sozialstaates in vielen europäischen Ländern und der verschlechterten wirtschaftlichen Lage ist in den letzten Jahren die Zahl der Obdachlosen (derzeit ca. 18.000) angewachsen.

Es ist eine schwierige Welt, die nicht einheitlich ist und aus Menschen unterschiedlichen Alters, verschiedener Lebensgeschichten und -situationen besteht.

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