14.12.2015 – Süddeutsche Zeitung – In fremden Händen

14. Dezember 2015 Aus Heft 50/2015 Familie

In fremden Händen

Jugendämter greifen zunehmend in Familien ein und bringen Kinder in Heimen oder Pflegefamilien unter. Manche Entscheidungen der Ämter sind verheerend – und wer einmal in die Mühlen geraten ist, kommt so leicht nicht mehr heraus. Sechs Leidensgeschichten.

Von Katrin Langhans und Rainer Stadler

In Deutschland gibt es rund 600 Jugendämter. Sie sind kommunale Behörden und sollen sicherstellen, dass Kinder geborgen und gesund aufwachsen. Sie planen Spielplätze, sie beraten Jugendliche, die sich beim Einstieg ins Berufsleben schwertun, sie unterstützen Eltern bei der Erziehung. Das Jugendamt soll aber nicht nur helfen, sondern auch kontrollieren, dass Kinder in ihren Familien nicht vernachlässigt oder misshandelt werden. Andernfalls kann es eine Inobhutnahme verfügen: Das Kind wird aus seiner Familie genommen und in einer Pflegefamilie oder einem Heim untergebracht. Die Zahl der Kinder, die Jugendämter aus ihren Familien nehmen, steigt: Vor zehn Jahren waren es rund 25 000 Kinder, vergangenes Jahr fast 50 000. In der Öffentlichkeit wird diese Entwicklung oft damit erklärt, dass Eltern mit ihrer Erziehungsaufgabe zunehmend überfordert seien. Es gibt aber Fälle, die eher den Verdacht nähren, dass ein Apparat außer Kontrolle geraten ist: dass Familien, die vielleicht Hilfe bräuchten, mit staatlicher Gewalt schikaniert und auseinandergerissen werden – mit wenig Rücksicht auf Gesetze und auf das Gut, das eigentlich über allem steht: das Kindeswohl.

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19.11.2013 – Spiegel – Gewalt unter jugendlichen Paaren: Verliebt, verletzt, verzweifelt

Sie fühlen sich bedroht, genötigt, bedrängt: Statt einfach nur verliebt zu sein, erleben erschreckend viele Jugendliche in ihrer ersten Beziehung schon Gewalt. Darauf deutet eine aktuelle Studie hin. Forscher fordern, Jungen und Mädchen besser auf die erste Liebe vorzubereiten.

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08.02.2014 – DerWesten – Erzieherin soll Schüler missbraucht haben

Erzieherin soll Schüler missbraucht haben
08.02.2014 | 00:18 Uhr
2014-02-08T00:18:00+01:00

Er war 13, als die Erzieherin seiner Realschule ihm ihre „Liebe“ gestand. Um ihn sexuell missbrauchen zu können, soll die 29-Jährige massiven psychischen Druck auf den Schüler ausgeübt haben. Vor der Jugendschutzkammer am Landgericht Essen muss sich die 29-Jährige ab dem 12. Februar wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes, Nötigung und Stalking verantworten. 46 Fälle sind angeklagt. 

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30.07.2013 – NDR – Inge Hannemann: Eine Frau gegen das System

Stand: 30.07.2013 17:10 Uhr Inge Hannemann: Eine Frau gegen das System von Hanna Grimm, NDR.de Inge Hannemann: Mittlerweile ist sie weit über die Grenzen von Hamburg-Altona bekannt. „Hartz-IV-Rebellin“ nennen die Medien Inge Hannemann. Doch die Jobcenter-Mitarbeiterin, die sich gegen das System Hartz IV auflehnt und deswegen sogar von ihrem Beruf freigestellt worden ist, findet diesen Spitznamen nicht besonders passend. „Der ist mir zu kämpferisch“, sagt sie mit einem leicht verlegenen Lächeln. Sie sei niemand, der hart und laut ist, erklärt die zierliche Frau. Dennoch ist die Jobcenter-Angestellte aus Hamburg-Altona zur Symbolfigur und Anführerin des Protests gegen Hartz IV geworden. Weiterlesen

28.06.2013 (Freitag) ab 19:25h – Sexueller Missbrauch – Themenabend von KiKA und ZDF tivi

28.06.2013 (Freitag) ab 19:25h

Sexueller Missbrauch

Themenabend von KiKA und ZDFtivi

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28.08.2012 – ORF – Ex-Polizist sieht sich als Opfer

Im Prozess gegen einen pensionierten Chefinspektor der Wiener Polizei, der seine Familie tyrannisiert haben soll, hat sich der Angeklagte für nicht schuldig bekannt. Er sieht sich selbst als Opfer. Die Verhandlung wird im Oktober fortgesetzt.

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27.08.2012 – OTS – Wenn das Frauenhaus sich scheinbar rächt

Nach 9 Monaten Untersuchungshaft beginnt morgen der Prozess gegen den pensionierten Kriminalbeamten Siegfried M. am Wr. Landesgericht

Wien (OTS) – Siegfried M., 4-facher Vater, ehemaliger Kriminalbeamter, wurde von seinem Dienstgeber zahlreich ausgezeichnet. Im Rahmen seiner Tätigkeit hat er sich mehrfach massiv gegen vorgetäuschte Sachverhalte durch Frauen und Mütter gestellt, die den § 38 Sicherheitspolizeigesetz missbräuchlich dazu verwendeten, ihre nicht mehr gewünschten Partner durch eine ungerechtfertigte Wegweisung loszuwerden.

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