08.08.2012 – Bernhard Odehnal – Ungarns letzte liberale Zeitung bangt um ihre Existenz

am 8. August 2012 in Tagesanzeiger

«Népszabadság» gehört zu den wenigen ungarischen Medien, die kritisch über die Regierung berichten. Nun herrscht Unruhe auf der Redaktion: Will der Schweizer Medienkonzern Ringier das Blatt verkaufen?

Von Bernhard Odehnal, Wien

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13.08.2012 – Blick – Mordversuch wegen Sorgerecht: Wie erklärt eine Mutter, warum sie ihr Kind vergiftete?

Zerstrittene Eltern, dazwischen ihr Kind. Drei starke Tabletten bringen das Bübchen fast um.

Von Biljana Jovic, Patrik Berger

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09.04.2012 – ORF – Pflegekinder als Knechte

Die genauen Zahlen sind nicht bekannt. Schätzungen zufolge gab es im 20. Jahrhundert zwischen 150.000 und 500.000 Schweizer Kinder, oft nicht älter als vier, fünf Jahre, die von der Vormundschaft bei Pflegefamilien auf Bauernhöfen platziert wurden. Ihre Eltern waren zu arm, um sie großzuziehen, doch was sie in den Pflegefamilien erwartete, war ein oft nicht viel besseres Schicksal.

Allein im Jahr 1930 waren offiziell 60.000 Kinder fremdplatziert, „dazu kommt eine nicht bezifferbare Dunkelziffer“, erklärte der Historiker Marco Leuenberger gegenüber der Schweizer Tageszeitung „Blick“. Über ihre Schicksale wurde lange ein Mantel des Schweigens gebreitet.

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19.01.2012 – Blick – Rabenmütter: Wenn die Liebe fehlt

Nach dem Tod der beiden Kinder in den Fluten des Gerlibachs herrscht Empörung und Ratlosigkeit. Vernachlässigung, Misshandlungen und Kindstötungen nehmen zu. Warum drehen immer mehr Mütter durch?

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28.12.2011 – Blick.ch – Vater kämpft seit Jahren um Besuchsrecht: „Ich durfte mein Kind noch nie sehen“

AFFOLTERN AM ALBIS ZH – Urs Brechbühl (41) kämpft seit Jahren um das Besuchsrecht für seinen Sohn (4).
Von Nadine Chaignat | Aktualisiert um 00:35 | 28.12.2011

Als sein Sohn zur Welt kam, erfuhr Urs Brechbühl (41) aus Affoltern am Albis ZH nichts davon. «Ich bekam nie eine Mitteilung, dass das Kind da ist», erzählt der Werkzeugmechaniker. «Kein Foto, nichts. Ich musste auf die Heimatgemeinde gehen und nachfragen, ob ich jetzt ein Kind habe oder nicht. Im Familienbüchlein sah ich es dann.»

Urs Brechbühl und seine Frau trennten sich, da war sie mit dem Wunschkind schwanger. Warum die Ehe scheiterte, darüber mag Brechbühl gar nicht mehr nachdenken: «Es war schlimm, aber es ist vorbei. Meine Frau hat da schon gedroht, dass ich das Kind nie sehen werde.»

Brechbühls Sohn Nathan ist inzwischen 4 ½ Jahre alt. Und die Frau hat ihre Drohung wahrgemacht: Das Einzige, was Urs Brechbühl von seinem Bub gesehen hat, ist das Foto aus der Akte des Vaterschaftstests. Ein winziger Baby-Hinterkopf.

Wie die Behörden mit dem Vater umspringen, ist kaum zu glauben. Zehn Tage nach der Geburt reichte Brechbühl einen Antrag für das Besuchsrecht ein: «Die Vormundschaftsbehörde hat mich ans Gericht verwiesen. Das wiederum sagte, die Behörde sei zuständig. Es war ein Pingpong-Spieli.» Bei der Scheidung 2009 wird ihm einstweilen kein Sorgerecht zugesagt. «In der Akte stand, man befürchte unkontrollierte Reaktionen», so Brechbühl. «Das ist skandalös.»

Der Kampf ums Kind, der ständige Ärger, machte den Vater krank. Brechbühl war lange krankgeschrieben, verlor seine Arbeit, musste seine 5 ½-Zimmer-Wohnung räumen. Heute hat er eine 1-Zimmer-Sozialwohnung und lebt von knapp 960 Franken im Monat. Anwälte kann er nicht bezahlen.

Mit Hilfe eines Freundes reicht er im April 2011 einen neuen Antrag auf Besuchsrecht ein. Die Vormundschaftsbehörde in Eglisau ZH schickte ihn prompt zurück. Seine Ex-Frau ist inzwischen weggezogen. Und die Behörde will ihm den neuen Aufenthaltsort nicht nennen. So hat Urs Brechbühl keine Chance, bei der neuen Vormundschaftsbehörde einen Besuchsrechts- Antrag zu stellen.

Im September erhält er schliesslich Unterstützung von einem Anwalt. Gratis. Der zieht den Fall vors Obergericht. Endlich ein erster Erfolg: Das Gericht rüffelt die Vormundschaftsbehörde. Die mittlerweile 5,5 kg schweren Akten seien ein einziges Chaos und müssen bis Ende Jahr geordnet sein.

«Jetzt zieht sich der Entscheid halt wieder hin», sagt Brechbühl. «Vielleicht wird es Februar. Man darf sich nie zu früh freuen. Ich rechne mit allem. Wenn es nicht geht, dann suche ich einen neuen Weg.»

Urs Brechbühl kämpft: «Ich will mit meinem Kind mal einen Zoobesuch machen können, mit ihm gemeinsam etwas unternehmen. Das ist mein Traum. Ich weiss nichts von ihm, durfte ihn noch nie sehen. Ich habe seine ganze Kindheit verpasst bis jetzt. Das ist traurig, wirklich! Ich will, dass die Behörden endlich mein Besuchsrecht anerkennen und es durchsetzen. Ein Kind hat das Recht darauf, den Vater zu sehen.»

Wie sein Sohn heute aussieht, will sich Brechbühl gar nicht vorstellen. «Das blocke ich ab. Ich muss meine Gefühle ausklammern, sonst könnte ich mich nur noch verkriechen und weinen.»

Quelle: Blick.ch – http://www.blick.ch/news/schweiz/n5-mein-kind-190546

30.05.2011 – Kopp-Online – Unterricht in der Schweiz: Sexspiele in Kindergarten und Schule

Unterricht in der Schweiz: Sexspiele in Kindergarten und Schule – von Eva Herman

Liebe Eltern, stellen Sie sich vor, Sie bringen ihr Kind in den Kindergarten und erfahren anschließend, dass es von den Erziehern zu sexuellen Spielen ermuntert wurde. Stellen Sie sich vor, dass es in dieser Fremdbetreuung regelmäßig an seinen Geschlechtsorganen berührt und diese stimuliert werden. Und: Stellen Sie sich weiter vor, dass die Erzieher Ihnen bei einem möglichen Protest freundlich mitteilen, dass dies der neu festgelegte Erziehungsplan für fremdbetreute Kleinkinder sei und dieser künftig im ganzen Land umgesetzt werde. Lächeln Sie noch, weil Sie das kaum für möglich halten? Dann wird Ihnen dieses Lächeln sicher schnell vergehen.

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