01.05.2013 – DWN – Lebensmittel: Wie Monsanto heimlich die EU unterwandert

Lebensmittel: Wie Monsanto heimlich die EU unterwandert
Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 01.05.13, 02:18 | Aktualisiert: 01.05.13, 02:26 | 116 Kommentare

Was die Europäer essen, dürfte in Zukunft entscheidend vom Saatgut-Konzern Monsanto bestimmt werden. In Brüssel hat sich Monsanto bereits tief in den EU-Strukturen festgesetzt. Das Unternehmen entsendet gemeinsam mit anderen Industrie-Vertretern hochrangige Mitarbeiter in die EU-Gremien, und erstellt die wissenschaftlichen Studien für neue Getreide-Sorten gleich selbst. Den Bürgern bleiben die Vorgänge verborgen – bis es womöglich zu spät ist.

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22.10.2012 – Basler Zeitung – Erregung im Rotlichtmilieu

Von Martin Furrer. Aktualisiert am 22.10.2012

Das Tänzerinnen-Sonderstatut im Ausländerrecht soll fallen. Das führt zu kuriosen politischen Koalitionen.

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19.09.2012 (Mittwoch) bis 21.09.2012 (Freitag) – 9. Kinderschutzforum 2012 – Kongress in der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, 48151 Münster

19.09.2012 (Mittwoch) bis 21.09.2012 (Freitag)

Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Aula am Aasee
Scharnhorststr. 100
48151 Münster

Das 9. Kinderschutzforum findet vom 19.-21. September 2012 in und um die Aula am Aasee der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster – Scharnhorststraße statt.

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19.01.2012 – Blick – Rabenmütter: Wenn die Liebe fehlt

Nach dem Tod der beiden Kinder in den Fluten des Gerlibachs herrscht Empörung und Ratlosigkeit. Vernachlässigung, Misshandlungen und Kindstötungen nehmen zu. Warum drehen immer mehr Mütter durch?

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16.08.2011 – Tages-Anzeiger – Wenn Jungs ohne Vater aufwachsen

Jung, arbeits- und orientierungslos: Randalierer in London.

Sogar ein Laie wie ich durfte damit rechnen, dass die Finanzmärkte den Herbst nicht schadlos überstehen würden. Aber was während der letzten zwei Wochen in England geschah, hat alle überrascht. Und es muss zu denken geben. Wie aus dem Nichts brachen die Unruhen aus, ganze Stadtteile gingen in Flammen auf, der Mob plünderte, raubte, mordete und weder die Polizei noch die Zivilbevölkerung wusste auf die anarchischen Zustände zu reagieren.

Nun hat die Stunde der Analysten geschlagen, um die tieferen Ursachen für die scheinbar aus dem nichts kommende Gewalt zu diagnostizieren. «Die Randalierer sind schwarz und ohne Väter» hiess es etwa in der «SonntagsZeitung». Tatsache ist, dass die 18 Stadtteile, die am meisten von der Randale betroffen waren, alle eine extrem hohe Zahl alleinstehender Mütter und «zerbrochener Familien» aufweisen. Es handelt sich dabei um junge Männer ohne Ausbildung und Perspektive, aufgewachsen mit den Anreizen des modernen Sozialstaates, aber ohne väterliche Autorität. Der britische Premier David Cameron hat nun angekündigt, dass er den Randalierern jegliche Sozialhilfe streichen wird. Ob das das Problem entschärfen wird, ist fraglich. Zumal das tiefer liegende Problem ja eher die Sache mit den abwesenden Vätern sein dürfte.

Kriminelle Banden waren die Hauptakteure bei den Krawallen. Mit ihrer strikten Hierarchie, ihrer Machokultur und der Forderung nach unbedingtem Gehorsam bieten sie den orientierungslosen jungen Männern jene stabilen Strukturen, welche diese in der Familie vermissen. Dazu kommen verhängnisvolle Rollenmuster, an welche die Männer sich umso mehr zu klammern scheinen, je weniger die gesellschaftlichen Grundlagen dazu gegeben sind. Die jungen Männer, so hielt der emeritierte Soziologieprofessor Walter Hollstein im Tagesanzeiger fest, orientierten sich an einem traditionalistischen Männerbild und seien deshalb unfähig, sich den veränderten Bedingungen anzupassen.

Was er damit meint, ist Folgendes: In den vergangenen 20 Jahren hat sich das Arbeitsleben fundamental gewandelt. Mit der Globalisierung kam die Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse, man spricht auch von einer Feminisierung der Arbeitswelt. Das heisst, heute müssen auch Männer unter Bedingungen arbeiten, die bislang vor allem für weibliche Arbeitnehmerinnen typisch waren: eher flexibel, unregelmässig, unsicher, fristig, vielfältig und vor allem vermischt mit anderen Aktivitäten. Den Männern fällt dieser Übergang schwer, wie der Soziologe Lord Dahrendorf schon 1995 im Interview mit dem «Spiegel» feststellte: «In Grossbritannien haben wir jetzt schon mehr beschäftigte Frauen als Männer. Eines der sozialen Hauptprobleme besteht darin, dass junge Männer nicht bereit sind, die Teilzeitberufe und befristeten Arbeitsverträge zu akzeptieren, die Frauen hinnehmen. Sie hängen herum und gefährden Recht und Ordnung, was dann wieder zu autoritären Reaktionen führt. Das Problem der zornigen jungen Männer könnte bald auch anderen europäischen Ländern zu schaffen machen.»

Es bleiben Fragen: Könnte so etwas auch bei uns geschehen – zumal in der Schweiz mehr als drei Viertel der jungen Gewalttäter aus Familien mit allein erziehenden Müttern stammen? Und was muss man unternehmen, um das zu verhindern? Wo sind eigentlich die Väter dieser Kids und warum kümmern sie sich nicht um ihre Familien? Braucht es ganz einfach wieder ein bisschen mehr Zucht und Ordnung und das Problem ist gelöst, wie konservative Kreise sagen würden? Würde eine Aufwertung des Sozialstaates etwas bewirken können, wie Linke wahrscheinlich sagen würden? Oder liegt der Kern des Problems tatsächlich in der Krise der Männer, die aufgrund ihrer traditionellen Rollenbilder unfähig sind, sich in einer sich immer schneller drehenden Welt anzupassen? Und wer wäre fähig, hier ein Umdenken zu bewirken?

Natürlich gibt es auf komplexe Probleme selten einfache Rezepte. Aber wenigstens auf meine letzte Frage scheint mir die Antwort eindeutig: Die Männer müssen ran. Sie müssen ihre Rolle hinterfragen und neu definieren, es braucht neue Vorbilder für neue Männer. Denn letzlich ist es ja auch ein Integrationsproblem. Die Einwanderer leben auf der untersten sozialen Stufe und zelebrieren ihr Machotum und den Hang zur Kriminalität als Gegenkkultur zur Klasse der Besitzenden, des schweizerischen Mittelstands. Hier braucht es von der Politik ein klares Bekenntnis zur Gleichberechtigung der Geschlechter als zentraler Wert der hiesigen Kultur. Und man muss vor allem auch den immigrierten Männern ermöglichen, zu arbeiten, ein Auskommen zu finden, so dass sie ein menschenwürdiges Leben führen können. Sonst sind sie eine soziale Zeitbombe.

Michèle Binswanger am Dienstag den 16. August 2011

Michèle Binswanger hat Philosophie und Germanistik studiert, war als Künstlerin und Kletterin tätig und ist heute Redakteurin bei Tagesanzeiger/Newsnetz. Sie lebt mit ihrem Mann, ihrer Tochter (9) und ihrem Sohn (6) in Basel. http://www.michelebinswanger.com

508 Kommentare zu „Wenn Jungs ohne Vater aufwachsen“ (Stand: 18.08.2011 um 04:39h)

Quelle: Tages-Anzeiger – http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/18504/die-randalierer-und-die-abwesenden-vater/

 

30.05.2011 – Kopp-Online – Unterricht in der Schweiz: Sexspiele in Kindergarten und Schule

Unterricht in der Schweiz: Sexspiele in Kindergarten und Schule – von Eva Herman

Liebe Eltern, stellen Sie sich vor, Sie bringen ihr Kind in den Kindergarten und erfahren anschließend, dass es von den Erziehern zu sexuellen Spielen ermuntert wurde. Stellen Sie sich vor, dass es in dieser Fremdbetreuung regelmäßig an seinen Geschlechtsorganen berührt und diese stimuliert werden. Und: Stellen Sie sich weiter vor, dass die Erzieher Ihnen bei einem möglichen Protest freundlich mitteilen, dass dies der neu festgelegte Erziehungsplan für fremdbetreute Kleinkinder sei und dieser künftig im ganzen Land umgesetzt werde. Lächeln Sie noch, weil Sie das kaum für möglich halten? Dann wird Ihnen dieses Lächeln sicher schnell vergehen.

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