07.06.2011 – DEMO – Wien – Väter ohne Rechte

DEMO am 07.06.2011 in Wien

DEMO am 07 Juni.2011 in Wien

Motto:
Begräbniszug anlässlich der in Österreich immer noch nicht umgesetzten Kinderrechte
mit Kranzniederlegung vor dem Bundeskanzleramt
Die Teilnehmer werden gebeten, ausschließlich in dunklem Anzug oder dunkler Kleidung zu erscheinen.

Beginn 15.00 Uhr – Ende 20.00 Uhr

Route:
Treffpunkt und Start Stubenring vor dem Sozialministerium, Ring, Museumstrasse, Ring, Löwelstrasse, Ballhausplatz.

Anschließend gibt es ein geselliges Zusammensein
im 1. Bezirk im Lokal Cenario, Tiefer Graben 22, 1010 Wien

Um die Organisation zu erleichtern bitten wir euch um Anmeldung unter: Office

Mit Bedauern stellt Väter ohne Rechte fest, dass vaterverbot.at sich dem Trauerzug gegen die Machenschaften der Scheidungsindustrie, nicht anschließen möchte.
vaterverbot.at meint, sie wollen der neuen Justizministerin Zeit geben und sie nicht unter Druck setzen.

Die Frage ist, wie viel Zeit will vaterverbot.at den PolitikerInnen noch geben?
Und von welchem Druck spricht vaterverbot.at?
Üben wir Druck aus, weil wir uns öffentlich für die Rechte von Kindern einsetzen? Nein!
Wir üben keinen Druck auf die Justizministerin aus!
Wir zeigen Missstände auf und bitten die Justizministerin, diese zu beseitigen.

Väter ohne Rechte ist der Meinung, dass zur Beendigung der Leiden unserer Kinder keine Zeitverzögerung mehr akzeptiert werden kann. Es ist bereits zu viel Zeit vergangen, ohne dass die Entscheidungsträger in der Frage der Gemeinsamen Obsorge und im Familienrecht im Allgemeinen tatsächlich zur Verbesserung der für die Kinder untragbaren Situation etwas geleistet hätten.

Im Übrigen erscheint es Väter ohne Rechte durchaus zumutbar, dass eine Politikerin vom Format von Frau Mag. Dr. Karl nach einem Monat Amtszeit eine Meinung zur Frage der Gemeinsamen Obsorge hat. Das neue Lobbyistengesetz ist von Mag. Dr. Karl bereits propagiert worden.
Die Frage der Kinderrechte ist viel älter, dennoch gibt es diesbezüglich von ihrer Seite noch keine Stellungnahme.

Mit dem Trauerzug möchte Väter ohne Rechte seinen Teil zur Meinungsbildung der neuen Justizministerin beitragen, indem ihr deutlich gemacht wird, dass die momentane Situation für Kinder und den nicht obsorgeberechtigten Elternteil sowie Großeltern und andere Verwandte äußerst unzufriedenstellend ist.
Alle, die sich der Meinung von Väter ohne Rechte anschließen, sind herzlich eingeladen, ein Zeichen für die Rechte von Kindern zu setzen.

Bitte nehmt Euch die Zeit und kommt zur Demo! Sagt es Euren Bekannten und Freunden weiter, je mehr TeilnehmerInnen, desto mehr können wir erreichen. Wir müssen der Politik zeigen, dass wir für die Interessen unserer Kinder aktiv eintreten. Ohne die dringend notwendige Reform wird sich nie etwas ändern! Wir bitten euch von ganzem Herzen:

Unterstützt uns und die Anliegen unserer Kinder!
Martin Stiglmayr, Obmann Väter ohne Rechte

 

Quelle: Väter ohne Rechte (Stand: 30.05.2011 um 17:31h)

Lesen Sie dazu auch die Stellungnahme „Verein Väter ohne Rechte plant eine Demonstration am 7. Juni 2011“ von Marcus J. Oswald auf „Vaterlos und Vaterliebe – Das Online Magazin“ (Stand: 30.05.2011 um 17:46h)

 

Heinisch-Hosek, das Familienrecht und die Wahlniederlagen der SPÖ
Utl.: Angesichts des aktuellen Reformstillstands starten Väter ohne Rechte am 7. Juni einen Trauerzug durch die Wr. Innenstadt. Bei den Wahlen in St. Pölten wählen auch Väter und ihre Familien.

Wien (OTS) – Die Frauen- und Gleichbehandlungsministerin hatte noch im August 2010 gemeint, es bestehe beim Obsorgerecht kein Reformbedarf. Wenige Monate später war Österreich vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verurteilt. Die Anträge unverheirateter Väter auf gemeinsame Obsorge durften von österreichischen Gerichten nicht geprüft werden – auch dann nicht, wenn sie dem Kindeswohl entsprachen.

Ob jenes OGH-Urteil, das jüngst einem Vater Schmerzensgeld zugesprochen hat, weil ihm sein Kind jahrelang entfremdet wurde, zu Verbesserungen führt? Die Frauenministerin inspiriert die Entscheidung dazu, neue Pflichten (und höheren Unterhalt) für Väter anzudenken. Obsorgepflichten sind natürlich nicht dabei.

Leider ist der familienpolitische Zustand in Österreich nicht von Sachargumenten oder gar vom Kindeswohl geprägt, sondern von ideologischen und geschäftlichen Interessen. Eine Bürgerinitiative in Deutschland hat es so formuliert: „Die Eltern selbst sind also für ihre Kinder zuständig und verantwortlich. Und nicht etwa der Deutsche Staat, der als beteiligter Dritter im Rosenkrieg lockvogelmäßig mit der Zuweisung ungleicher Rechte und Pflichten an die Elternteile, Umgangsinstrumentalisierung zu Unterhaltszwecken und der Alleinerziehendenförderung die Familienzerstörung massiv forciert, und an dem von ihm selbst familienpolitisch erzeugten, menschlichen Leid dann seine nutzlose, schmarotzende Helferinnenindustrie mästet.“

Deutschland verfügt zwar bei Scheidungen über ein fortgeschrittenes Obsorgerecht. Dennoch ist die Situation in Deutschland in wesentlichen Belangen (unverheiratete Väter, Rechtsprechung, Jugendwohlfahrt) mit der österreichischen vergleichbar.

Offenbar gibt der SPÖ und ihrer Gleichbehandlungsministerin nicht zu denken, dass die Serie von Wahlniederlagen bereits seit 2006 andauert.

Der Verein „Väter ohne Rechte“ wird nicht nur in der Vorwahlzeit in St. Pölten mit Wahlinformationen zum Familienrecht vertreten sein.

Am 7. Juni 2011 (Treffpunkt 15 Uhr, Stubenring 1) wird in einem Trauerzug den Sarg der Kinderrechte zu jenen Behörden tragen, die am meisten zum Leid unserer Kinder beitragen.

OTS0061 / 01.06.2011 / 09:54 / Channel: Politik / Aussender: Väter ohne Rechte
Stichworte: Familie / Gesellschaftspolitik / Innenpolitik / Menschenrechte / SPÖ / Wahlen

 

Quelle: OTS – http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110601_OTS0061/heinisch-hosek-das-familienrecht-und-die-wahlniederlagen-der-spoe